Zeit – haben oder nehmen?

Zeit. Mit Geld nicht aufzuwiegen. Ich hab oft zu wenig davon. Zumindest sag ich das. In Wirklichkeit ist Zeit aber etwas sehr gerechtes – jeder hat gleich viel. Wir nutzen sie nur anders. Wo die einen Aktivitäten in ihren Kalender pressen und für jede Tasse Kaffee zwei Wochen Planungszeit benötigen, klaffen bei anderen leere blanke Seiten im Filofax.

Wann hatte ich das letzte Mal nichts zu tun? Ich erinnere mich nicht. Ich erledige so viele Dinge.
Also habe ich Zeit. Ich muss sie nur meinen Ansprüchen und Wünschen gerecht portionieren. Gestern Abend habe ich zwei Stunden lang gelesen und es kam mir wie ein kleines Wunder vor. Ich muss mir die Zeit nur nehmen. Gönnen. Also beschließe ich, mir jeden Tag Zeit für etwas zu nehmen, was sonst zu kurz kommt. Eine Tasse Kaffee mit nem Kumpel. Ein Buch. Tageszeitung.

Wofür nehmt ihr Euch Zeit?


EDIT: Meine guten Vorhaben…

– Für meinen Mann und gemeinsame Aktivitäten
– Fürs Lesen
– Fürs Malen/Basteln
– Fürs kreative Schreiben
– Fürs Ko

Käsekuchen für Backidioten…

… weil’s so lecker und vor allem so simpel war hier nochmal das Rezept:

1 kg Quark
300 g Zucker
6 Eier
2 Pakete Vanillepuddingpulver

Quark, Zucker, Vanillepuddingpulver und die Eigelbe verrühren. Eiweiß zu steifem Eischnee schlagen, vorsichtig unter die Quark-Mischmasch-Masse heben, in eine gefettete Springform füllen, 1 Stunde bei 175 Grad backen.

Ich hab noch Mandarinen unter die Masse gehoben.
LECKER!

Kostbare Zeit

Mein Wochenende war durchgeplant. Minutiös kalkuliert. Freiwerdende Zeitfenster wurden mit Aufgaben gefüllt. Und jetzt?
Ich war aus gestern. Seit langem mal wieder. Bis zwei Uhr in der Früh. Habe ausgeschlafen, bis mein Körper von alleine wach geworden ist. Hab die Kaffeetafel schon mal gedeckt für den Besuch, der nachher kommt. Aber erst nachher. Denn jetzt… haben sich überraschende zwei Stunden aufgetan. Zwei Stunden. Für mich mich mich alleine. Ich bin allein in der geputzten Wohnung und genieße eine Tasse Kaffee. Und bin einfach – völlig zufrieden!
Ich wünsch Euch einen fabulösen Sonntag!

Im Traum gebissen…

…wurde ich heute Nacht. Von einem mir unbekannten Nagetier, das sich im Traum im Schlaf in mein Bett verirrt hat. Mann war das gruselig. Es ist schon mal schräg, zu träumen, dass man schläft. Aber damit nicht genug. Dieses etwas von Tier hat sich in meinem Traum immer an mich rangedrückt und ich hatte versucht, es mit der Hand abzuwehren. Dabei hat es mich in die Handinnenfläche gebissen und zwar sehr heftig! Habe ich es mit der anderen Hand geschnappt und weggezogen, hat es mich dort in den Arm gebissen. Es war fellig und hatte Eichhörnchengröße. Dann kam ein Schnitt. Ich stand vor einer Kiste mit toten Tieren und habe sie – das ist jetzt echt ECHT makaber – geknetet…. Das waren wohl die Tiere, die mich gebissen haben, allerdings waren sie dabei nicht mal mehr handtellergroß und ganz schlank. Sie hatten vorstehende Schneidezähne wie ein Biber und ich habe ihnen auf den Bauch gedrückt und sie dann in eine andere Kiste sortiert.

Zum Glück bin ich dann aufgewacht. Und habe mich unter der Dusche nach vedächtigen Bissspuren abgesucht. Da ist nix. Ich werde Herrn Schatzis Zähne nachher mal inspizieren… irgendwoher müssen solche Träume ja kommen…

Pink ist das neue Grün…

…und ziert mein Haupthaar. Ich hatte mich schon so auf grün gefreut, allerdings haben mich die Expertinnen umgestimmt. Mein roter Schopf hätte mehrere Male blondiert werden müssen und selbst dann wäre nicht sicher gewesen, dass das grün auf dem so malträtierten Haar auch grün bleibt. Hätte auch hellblau oder grau werden können. Also haben wir die Strähne einmal blondiert, was ein gruseliges gelb-orange ergab und dann pink gefärbt. Im Licht leuchtet es sehr verschärft pink, bin mal gespannt, wie es mit dem restlichen Feuerwehrrot wirkt. Irgendwie… ist mein Haupthaar jetzt…bunt geraten.
Und ja, Bilder gibt’s auch noch! Später!

Wenn der Tag weiter geht…

…wie er angefangen hat… OHJE.
Ihr kennt doch sicher das Gefühl, gleich niesen zu müssen. Die Nase kitzelt, die Augen ziehen sich zusammen, der Nieser ist eine Erlösung meistens. Blöd ist nur, wenn man an diesem Gefühl aufwacht und sich aus dem Schlaf herausniest. Ich war also wach. Und maulig. Beim Frühstück habe ich mir vor Augen geführt, dass das Wochenende wieder arbeitsreich sein wird und mir überlegt, wie ich alles unter einen Hut bringe. Vor lauter Grübeln hab ich die Zeit vergessen und bin später losgekommen als geplant. Und bin dann auch noch eine geschlagene halbe Stunde länger gefahren als sonst, weil die Vierspurige nach einem Glatteis-Unfall gesperrt war. Und ich bin bis nächsten Mittwoch noch mit Sommerreifen unterwegs. Oh Mann. Es kann also heut nur besser werden. Schnell hoffentlich.

Mein Leben und ich: Zum Glück: Das Ministerium ist kaum befallen…

Wie ihr vielleicht wisst, betreue ich ein Verbandsmagazin. Ich recherchiere, redigiere, layoute und denke mir pfiffige (haha) headlines aus.
Die Druckerei, die das Projekt betreut, macht am Ende das Inhaltsverzeichnis aus diesen Überschriften. Meistens ergibt es Sinn. Manchmal ist es zum Wegschmeißen. So wie diesmal. In der Überschrift wurde deutlich, dass das Ministerium etwas verkündet. Nämlich das Ergebnis von Stichprobenuntersuchungen. Diese Proben waren zu 74 % negativ auf Spritzmittel getestet worden. Was an sich eine gute Nachricht ist.
Das Inhaltsverzeichnis indes tut andere erfreuliche Dinge kund: “Ministerium: 74 % unbelastet.” Gut fürs Ministerium.

*haaatschiiii*

Och neeee… Meine Nase macht einen auf Auster – nass innen und doch irgendwie dauernd zu, mein Hals fühlt sich an, als hätte ich Sägemehl gefrühstückt und mein Kopf… gegen welche Wand hab ich den nur gehauen heute Nacht? Schwester, ich brauche meine TROPFEN!