Ich bin eine #insidemom !

Ich hab mich in den letzten Tagen oft kryptisch ausgedrückt, ich weiß. Aber jetzt darf ich es endlich verraten – ich bin ein Insider! Und zwar was das Mamasein angeht. Oder … doch nicht? Ist eine perfekte Mutter überhaupt denkbar? Oder stressen wir Mütter uns gegenseitig mit unseren Ansichten und unseren Ansprüchen? „Ich bin eine #insidemom !“ weiterlesen

Ich MÖCHTE BITTE! – Ein Tag im Leben der Familie Venus

Weil ich in letzter Zeit immer wieder gefragt werde, wann mir diese Blogsachen eigentlich einfallen würden und wann ich nur die Zeit hätte, sie aufzuschreiben (ihr solltet mal den Bügelkorb sehen, dann würdet ihr verstehen … ), möchte ich Euch heute mitnehmen, einen ganzen Tag lang. Im Zeitraffer. Habt ihr Lust? Na dann los. „Ich MÖCHTE BITTE! – Ein Tag im Leben der Familie Venus“ weiterlesen

Schweigende Auszeit, bitte!

Mamas, so denkt man vielleicht, haben ein ruhiges Leben. Ein bisschen das Kind bespaßen, ein bisschen kochen, ein bisschen Latte Macchiato trinken und ganz viel Couch und Glotze dazwischen. HA! Es ist völlig anders! Naja. Nicht völlig. Tatsächlich mache ich all das. Aber eben alles in Maßen und zu seiner Zeit. Und neuerdings ständig begleitet von der Frage „Was ist das?“. Denn Hannah entdeckt ihre Umwelt mal wieder auf eine neue, tiefergehende Art und löchert mich mit Fragen. Wenn wir frühstücken, hört sich das so an: „Mama, was ist das?“ „Das ist mein Kaffee.“ „Mama, und was ist das?“ „Na das ist die Milch, das weißt Du doch.“ „Mama, was ist das da?“ „Müsli“ „Und das da?“ Gläser“ „Und Mama, was ist …“ Mama macht also den ganzen Tag den Erklärbären und freut sich dann, wenn Mittwoch ist. Denn mittwochs machen Oma und Opa das Programm und Mama schweigt den ganzen Tag genüsslich vor sich hin (oder grölt zu lauter Musik). Und weil es für mich und meine Seele wichtig ist, mal einen Tag meinen beschaulichen Kosmos aus Küche und Couch zu verlassen, habe ich mich heute ins Auto gesetzt und bin in das schöne, frühlingshafte Neckartal gefahren, um eine James-Rizzi-Ausstellung anzugucken. Die Ausstellung ist in der Nürtinger Kreuzkirche, einer Kirche aus dem 15. Jahrhundert, und damit ist schon die Örtlichkeit bemerkenswert. Wo früher Gottesdienste abgehalten wurden, hängt heute Kunst unter der Kanzel. Diesmal sogar richtig bunte – James Rizzi ist bekannt für seine skurrilen und farbenfrohen Gemälde. Ich habe mir für die Bilder Zeit gelassen und dann noch ein bisschen auf der Empore verweilt und die Leute betrachtet, die die Kunstwerke betrachtet haben. Ich weiß nicht, was mir mehr Spaß gemacht hat.

Ich bin dann ein bisschen durch die schönen Altstadtgassen geschlendert und habe die Sonne genossen. Es begeistert mich immer wieder, wie ein Lächeln Türen öffnet. Weil ich auf dem Gehweg stand und offensichtlich ein Foto von einem Fachwerkhaus machen wollte, legte ein Paket-Sprinter eine Vollbremsung hin, um mir nicht ins Bild zu fahren. Ein fröhliches Lachen und Winken – und wir setzten beide unseren Weg mit einem Strahlen fort. Auch die Verkäuferin in der großen Buchhandlung, in der ich mich eine gute Dreiviertelstunde von Etage zu Etage arbeitete, war von meinen Einkäufen ganz begeistert und wir unterhielten uns spontan über Rezepte, Kochbücher und die besten Suppen der Welt. DER WELT! (Dreimal dürft ihr raten, was ich gekauft habe und Euch demnächst vorstelle… 😉 )

Auf der Heimfahrt sog ich förmlich gute Laune auf. Ich schöpfe Energie aus allem, was mich erfreut – seien es die grünen Wiesen in den Neckar-Auen, die Wildgänse, die mein Auto eine Weile im Flug begleiteten, die Spiegelungen der Sonne auf dem Wasser der Badeseen… meine Akkus laden auf, wenn ich eine Weile für mich sein kann und tun kann, was mir allein Spaß macht. Ich rate das im Übrigen jeder Mama, ob sie ein, zwei oder sieben Kinder hat. Sich Freiräume zu schaffen und die wirklich, WIRKLICH nur für sich und für schöne Dinge zu nutzen ist elementar wichtig. Nur eine Mutter, die mit sich selbst zufrieden ist und auch mal durchatmen kann, kann sich wieder mit vollem Herzen und Elan um ihre Kids kümmern. Man ist nicht nur dann eine gute Mutter, wenn man 24 Stunden am Tag um die eigene Brut kreist. A propos Brut. Gerade steht jemand neben mir und fragt „MAMA, was machst Du da?“ Da muss ich mich jetzt drum kümmern, ich hatte heut ja genug Auszeit. Ihr versteht das sicher.

Ich, die Wutmutter.

„Wenn Du die ganze Zeit über Deine Kleidergröße jammerst, solltest Du jetzt wirklich kein Eis essen.“ „Warum trägst Du denn einen Rock? Bei Deinen Beinen würde eine Hose viel besser aussehen.“ „Warum habt ihr denn eine Putzfrau, Du hättest doch selbst Zeit, zu putzen?“
Mal ehrlich, wer hat einer Freundin oder Bekannten eine solche Frage schon jemals gestellt? Noch keiner? Weil es unhöflich ist?

„Ich, die Wutmutter.“ weiterlesen

Mama mia – purple rain

Lang ist’s her, vor lauter Hektik und Stress ist das Dailydress-Blog ein bisschen im Dornröschenschlaf versunken. Jetzt, da sich die Neuerungen in meinem Leben aber in der Körpermitte abzuzeichnen beginnen, fände ich es schade, diese Entwicklung fotografisch undokumentiert zu lassen – also gibt’s hier ab sofort mama-to-be-Bilder.
Und ich will gleich mal festhalten – dieser Bauch ist Natur pur und ich werde ihn nicht in grässlichen Umstands-Zelten verhüllen. Vielleicht ist ja die eine oder andere Schwangere da draußen, die eben so denkt und der ich vielleicht ein bisschen Inspiration sein kann. Und wenn der Murkel dann mal da ist, dann haben wir immerhin noch eine Erinnerung an mich mit Babykugel. :)

Ein bisschen sieht man’s im Liegen, aber im Stehen noch viel besser:

Alles meins… :)

Rock und Shirt: Street one, Schuhe: Buffalo, Armband: DaWanda, Halskette: Geschenk

Auf schicken Sohlen…

…ist meine Mama jetzt unterwegs. Die ganze Woche schon habe ich sie aufgezogen damit. „Es ist viereckig, aber eigentlich nur außen. Du kannst es umtauschen, wenn Du es nicht magst. Du hast mal darüber gesprochen und geäußert, dass Du so etwas gerne hättest, aber Du hast es nie gekauft“… meine Mama hatte gestern Geburtstag und ich habe mir einen Spaß daraus gemacht, wilde Hinweise im Vorfeld zu streuen, weil ich genau weiß, wie neugierig sie ist.
Gestern Abend also durfte sie das Päckchen endlich in Empfang nehmen und öffnen. Als sie das Papier an der einen Seite aufgerissen hatte, fing sie an zu lachen. Es war – eine Schuhschachtel, ich hab ihr endlich Chucks besorgt. Ihr wisst schon, die Kult-Converse-Treter, die man aller-allerspätestens mit 59 endlich tragen sollte. It’s now or never. Sie meinte, ich sei ein ziemlicher Spinner, aber gefallen haben sie ihr.
Einen kleinen Wehmutstropfen gab es dann doch. In der Schachtel war zwar die richtige Farbe, allerdings die falsche Größe. Ich hatte mich auf das Etikett verlassen und nicht überprüft, ob die richtige Größe eingepackt ist. Ich werde also nochmal in den Schuhladen wackeln und eine Größe größer besorgen. Und das Fiese ist – die Schuhe passen mir! Und sie gefallen mir! Und ich werde sie behalten! Und jetzt glaubt mir keine Sau, dass das keine Absicht war.