Im Traum gebissen…

…wurde ich heute Nacht. Von einem mir unbekannten Nagetier, das sich im Traum im Schlaf in mein Bett verirrt hat. Mann war das gruselig. Es ist schon mal schräg, zu träumen, dass man schläft. Aber damit nicht genug. Dieses etwas von Tier hat sich in meinem Traum immer an mich rangedrückt und ich hatte versucht, es mit der Hand abzuwehren. Dabei hat es mich in die Handinnenfläche gebissen und zwar sehr heftig! Habe ich es mit der anderen Hand geschnappt und weggezogen, hat es mich dort in den Arm gebissen. Es war fellig und hatte Eichhörnchengröße. Dann kam ein Schnitt. Ich stand vor einer Kiste mit toten Tieren und habe sie – das ist jetzt echt ECHT makaber – geknetet…. Das waren wohl die Tiere, die mich gebissen haben, allerdings waren sie dabei nicht mal mehr handtellergroß und ganz schlank. Sie hatten vorstehende Schneidezähne wie ein Biber und ich habe ihnen auf den Bauch gedrückt und sie dann in eine andere Kiste sortiert.

Zum Glück bin ich dann aufgewacht. Und habe mich unter der Dusche nach vedächtigen Bissspuren abgesucht. Da ist nix. Ich werde Herrn Schatzis Zähne nachher mal inspizieren… irgendwoher müssen solche Träume ja kommen…

Pink ist das neue Grün…

…und ziert mein Haupthaar. Ich hatte mich schon so auf grün gefreut, allerdings haben mich die Expertinnen umgestimmt. Mein roter Schopf hätte mehrere Male blondiert werden müssen und selbst dann wäre nicht sicher gewesen, dass das grün auf dem so malträtierten Haar auch grün bleibt. Hätte auch hellblau oder grau werden können. Also haben wir die Strähne einmal blondiert, was ein gruseliges gelb-orange ergab und dann pink gefärbt. Im Licht leuchtet es sehr verschärft pink, bin mal gespannt, wie es mit dem restlichen Feuerwehrrot wirkt. Irgendwie… ist mein Haupthaar jetzt…bunt geraten.
Und ja, Bilder gibt’s auch noch! Später!

Wenn der Tag weiter geht…

…wie er angefangen hat… OHJE.
Ihr kennt doch sicher das Gefühl, gleich niesen zu müssen. Die Nase kitzelt, die Augen ziehen sich zusammen, der Nieser ist eine Erlösung meistens. Blöd ist nur, wenn man an diesem Gefühl aufwacht und sich aus dem Schlaf herausniest. Ich war also wach. Und maulig. Beim Frühstück habe ich mir vor Augen geführt, dass das Wochenende wieder arbeitsreich sein wird und mir überlegt, wie ich alles unter einen Hut bringe. Vor lauter Grübeln hab ich die Zeit vergessen und bin später losgekommen als geplant. Und bin dann auch noch eine geschlagene halbe Stunde länger gefahren als sonst, weil die Vierspurige nach einem Glatteis-Unfall gesperrt war. Und ich bin bis nächsten Mittwoch noch mit Sommerreifen unterwegs. Oh Mann. Es kann also heut nur besser werden. Schnell hoffentlich.

Mein Leben und ich: Zum Glück: Das Ministerium ist kaum befallen…

Wie ihr vielleicht wisst, betreue ich ein Verbandsmagazin. Ich recherchiere, redigiere, layoute und denke mir pfiffige (haha) headlines aus.
Die Druckerei, die das Projekt betreut, macht am Ende das Inhaltsverzeichnis aus diesen Überschriften. Meistens ergibt es Sinn. Manchmal ist es zum Wegschmeißen. So wie diesmal. In der Überschrift wurde deutlich, dass das Ministerium etwas verkündet. Nämlich das Ergebnis von Stichprobenuntersuchungen. Diese Proben waren zu 74 % negativ auf Spritzmittel getestet worden. Was an sich eine gute Nachricht ist.
Das Inhaltsverzeichnis indes tut andere erfreuliche Dinge kund: “Ministerium: 74 % unbelastet.” Gut fürs Ministerium.

*haaatschiiii*

Och neeee… Meine Nase macht einen auf Auster – nass innen und doch irgendwie dauernd zu, mein Hals fühlt sich an, als hätte ich Sägemehl gefrühstückt und mein Kopf… gegen welche Wand hab ich den nur gehauen heute Nacht? Schwester, ich brauche meine TROPFEN!

Das Kind meiner Eltern…

…bin ich. Je älter ich werde, desto mehr sehe ich das so. In meiner Jugend (also vor laaaanger laaaanger Zeit) fand ich mich so total anders. Viel jünger einfach. Jugendlicher. Flippiger. Unsteter.
Ich war auch überzeugt davon, ganz anders zu werden, wenn ich älter bin. Aber je älter ich werde, desto mehr Gemeinsamkeiten entdecke ich.
Ich habe viel vom Wesen beider Elternteile. Klar ist manches bei mir anders ausgegprägt, aber ich ähnle meinen Eltern sehr.
Und wenn ich mir das so recht überlege, alle, die ich kenne, haben viel von ihren Eltern.
Was mich zu der Frage bringt – wieviel Persönlichkeit bekommt man von Zuhause mit? Seid ihr Euren Eltern ähnlich? Papa- oder Mama-Kinder? Optisch und/oder vom Wesen her?

Fertig wie ein Schnitzel…

…bin ich heut. Und das ist ne Beleidigung für jedes Schnitzel. Ein Mörderwochenende liegt hinter mir, allein heut haben Schatzi und ich fast 10 Stunden gearbeitet. Ich glaub, ich geh jetzt ins Bett. Und träum von – Schnitzel oder so.

Ich bin SOWAS von kein Alien.

Also schön. Dann bin ich eben kein perpetuum mobile. Das frühe Aufstehen hat mir genau drei Tage lang überhaupt nichts ausgemacht. Mein Schlafrythmus schien sich gerade einzupendeln. Dann bin ich vermutlich irgendwie zu lange aufgeblieben oder zu früh schlafen gegangen, irgendwas, was meinem Biorythmus nicht behagt hat. Denn es ist mittlerweile fast gruselig zu nennen, wie mich der Schlaf abends anfällt. Es reicht schon, an mein Kopfkissen nur zu denken. Dann habe ich größte Not, zu verhindern, dass mir die Lider nicht automatisch zu und der Kopf nicht in den Teller fällt. Und damit nicht genug. Ich ignoriere morgens meinen Wecker nicht nur, ich HÖRE ihn erst gar nicht, weil ich dermaßen tief schlafe, dass es eines Eimers kaltem Wasser bedürfte, mich um halb sechs aus dem heimeligen Flausch meiner Decken zu holen. Und damit ist es immer noch nicht genug – trotz mehrstündiger, gefühlter Totenstarre bin ich morgens alles andere als ausgeschlafen. Ich bin IMMER NOCH MÜDE.
Und am Wochenende ist keine Erholung in Sicht. Aber vielleicht finde ich wenigstens in meinen Rythmus zurück. Mit gaaaaaaaanz viel Kaffee und gutem Willen.

Grün! Und keiner wird mich daran hindern!

Es ist wirklich ein sehr schönes Grün. Eine Mischung aus Jadegrün und sehr sehr dunklem Türkis. Und die Basis ist ja sowieso feuerwehrrot, also wird es sicher nicht so krass werden. Es sei denn, das rote wird vorher blondiert.

Ich rede von meinen Haaren. Meine Frisörin hat mich gestern angerufen, sie hat ENDLICH den Termin für die Farbenschulung bekommen und sie braucht ein Modell, das irre genug ist, seinen Kopf hinzuhalten für den Herrn der Farben. Und WENN ich schon eine Farbe aussuchen darf, dann ist es sicher nicht fad. Das grüne Muster hat es mir angetan, seit ich es zum ersten Mal gesehen hab. Meine Mama – sie ist halt meine Mama – reagierte etwa so:
“Wie die probieren Farbe an Dir aus? Aber nicht den ganzen Kopf, oder?”
“Nein, keine Sorge, nur eine Strähne. Die haben ganz viele tolle neue Farben…”
“OHJE, mir egal, was Du machst, Hauptsache nicht grade grün oder so was spinnertes…”
“Äh… es IST grün.”

“WAS?! DU BIST DOCH KEIN PUNK!”
“MAMA… *hörbarseufz*(man kann auch innen punkig sein, ohne einen pinken Hahnenkamm zu tragen…) es ist doch nur eine STRÄHNE. Und das Grün ist wirklich toll!”
“Ja aber es ist GRÜN.”
(Da hat sie unbestreitbar recht)
“Aber ein SCHÖNES Grün.”
“Ach Tochter… naja, es geht ja wieder weg. Dann eben grün.”