…von… ja wovon denn? Grade waren die Eindrücke noch ganz lebhaft und kaum werde ich wach – weg. Alles.
Da das Kindelein mich nächtens öfter mal aus dem Schlaf holt, ich mich von meiner warmen Höhle loseise, den Flur entlangstolpere, den muckeligen Knopf wieder auf den Rücken drehe, den Schnuller ins Kind schiebe und wieder zurückwackle, fällt mir das derzeit immer wieder auf: Es hat sich eben noch so gut angefühlt. Der Traum hinterlässt das selbe Gefühl, wie an einer spannenden Stelle aus einem Buch oder einem Film gerissen zu werden. Nur dass man sich danach plötzlich nicht mehr erinnern kann. Es ist einfach nicht mehr greifbar. Kennt das noch jemand? Ich bin ohnehin ein sehr lebhafter Träume, umso mehr ärgert es mich, dass die sicherlich spannende Story einfach weg ist. Und ich irgendwie genau weiß, dass es grade echt nett war, da im Traum. Nur find ich die Tür zur Erinnerung nicht mehr.
Lustig ist auch, dass ich offenbar luzid träume. Ich kann nämlich, wenn mir was unheimlich wird, die Geschichte bewusst so ändern, dass sie mir wieder gefällt. Ich hatte nur als Kind mal hin und wieder Alpträume, aber selbst da war ich mir immer irgendwie bewusst, dass ich gerade träume.
Wenn ich aufwache und mal noch weiß, was ich geträumt habe, kann ich an der selben Stelle wieder anknüpfen, sollte ich wieder einschlafen. Und manchmal grabe ich Orte und Personen aus, die ich schon zehn Jahre nicht mehr gesehen habe. An die ich schon ewig nicht gedacht habe. In meinem Traum treffen sie aufeinander (völlig zusammenhanglos im echten Leben) und alles ergibt absolut Sinn. Hach.
Bei mir im Bett ist was los. Ich sag’s euch.
Ein Bad ist ein Bad ist ein Bad…
…und allenfalls ein Ort der Körperhygiene oder Entspannung? Weit gefehlt. Unser Bad ist ein abenteuerlicher Ort voller spannender Dinger, voller unbekannter Gebilde und voller erkundungswerter Ritzen und Ecken. Jedenfalls aus Sicht eines kleinen Mädchens, das sich gerade anschickt, laufen zu lernen.
Es ist kurz nach acht, ich setze sie auf den Teppich und lege ihr Spielzeug hin. Der erste Denkfehler meinerseits. Wer würde sich denn für Dinge interessieren, die zum Spielen gemacht sind. Wo doch das ganze Bad voller Spielzeug ist.
Ich gucke also nochmal prüfend auf das kleine, unschuldig blinzelnde Wesen auf der Mitte des Teppichs und schließe die Türen zur Dusche. Das Rauschen des Wassers ist für Hannah eine Art Startschuss. Durch das Milchglas der Dusche beobachte ich, wie pinke Strumpfhosenbeine den Teppich in erstaunlicher Geschwindigkeit verlassen. Ich greife zum Shampoo. Von draußen dringt ein rhythmisches Geräusch an mein Ohr. Ich öffne die Tür der Dusche einen Spalt und linse hinaus. Von meinem Kopf rinnt Shampoobrühe in mein rechtes Auge und ich blinzle angestrengt. Das Geräusch kommt vom Föhn, an dessen Kabel Hannah begeistert ruckelt. Der Föhn seinerseits bewegt sich millimeterweise zur Kante des Regalbretts just über Hannahs Kopf. Gerade will ich rufend und wedelnd eingreifen, da lässt sie vom Kabel ab und krabbelt zurück zum Teppich, wo sie unschlüssig sitzen bleibt und ihr Spielzeug betrachtet. Ich schließe die Tür wieder und beginne, mein Auge zu spülen. Ich höre zufrieden, wie sie auf dem Display der Personenwaage herumklickt. Ob die Waage uns den kindlichen Angriff irgendwann übelnimmt – ich weiß es nicht. Aber ich weiß wenigstens, dass dem Kind in diesem Moment nichts auf den Kopf fallen kann, also lasse ich sie gewähren.
Ich beeile mich mit der Spülung und höre an ihrem begeisterten Quietschen und Plappern, dass sie sich auf den Weg quer durchs Bad gemacht hat. Mein Kopf taucht gerade unter den Brausestrahl, als mich ein kühler Luftzug umweht. Hannah hat die Türen der Dusche aufgedrückt, sitzt vor mir im Sprühregen und zieht amüsiert die Nase kraus. Ich gucke hektisch, ob Finger oder sonstige winzige Körperteile zwischen die Türen geraten könnten und schließe die Tür wieder. Draußen ist die kleine Miss not amused über derartige Restriktionen und patscht erneut mit beiden Händen gegen die Tür. Ich erkläre mir in der Dusche spülenderweise und laut (da Wasser in den Ohren) einen Wolf und renkte mir fast das Kreuz aus, um mit dem linken Knie die Türen am Aufschwingen hindern. Irgendwie scheine ich Spülung in den Mund bekommen zu haben. Schmeckt bitter. Hannah lässt nach einer Weile von der Tür ab und widmet sich der Toilette. Ich höre den Deckel zufallen. Einmal. Zweimal. Als sie die Klobürste aus der Halterung ziehen will und das ganze Gestell umzukippen droht, ertönt mein Gebrüll aus der Dusche – “HANNAH LASS DAS STEHEN, DAS IST PFUI!” Hannah dreht sich erschrocken um, erspäht dann die offenen Türen meiner Dusche und fühlt sich eingeladen, wieder mitzuduschen. In ihrem Geheul schwingt ehrliche Empörung mit, als ich die Tür hektisch vor ihrer Nase wieder zumache.
Ich spüle mir die Spülung aus Haaren, Augen und Mund und angle seufzend die Waschlotion aus dem Körbchen. Meine Gedanken schweifen gerade ab und kreisen ums Mittagessen, um den Artikel, den ich noch schreiben sollte und um den Abend, als mich die Erkenntnis wie eine eiskalte Hand umklammert. Draußen ist es still. Wer Kinder hat, weiß: Plötzliche Stille ist nie gut. Ich reiße also die Tür wieder auf und sehe gerade noch, wie der komplette Deckel des Babyöls in Hannahs Mund verschwindet. Nun. Bio-Mandelöl hört sich offenbar leckerer an, als es schmeckt und das Kind gibt die Flasche freiwillig wieder her. Nur die Finger scheinen ölig geworden zu sein, wie die Abdrücke der kleinen Hände auf den weißen Fliesen im Morgenlicht beweisen. Nur gut, dass meine Kleidung in Reichweite ist (Moment, hab ICH die auf den Boden gelegt?) und dankbar das Mandelöl von Hannahs Fingern aufnimmt. Als ich endlich fertig bin und aus der Dusche steige, sitzt sie in der Mitte des Teppichs mit dem Hosenbein meiner Jeans als Stola und betrachtet gedankenverloren den grünen Plastikfrosch, der zur Kategorie Spielzeug zählt. Ich föhne meine Haare halb trocken, klaube den fehlenden Teil meine frischen Klamotten unter dem Badschrank hervor, wo ich auch ein vermisstes Schlafanzugoberteil finde, räume das Spielzeug wieder ein und nehme das Kind auf den Arm. “So Hannah, jetzt hab ich Zeit für Dich. Spielen wir jetzt was?” Hannah guckt mich ausdruckslos an. Dann zeigt sie auf die Wohnungstür und sagt sehr bestimmt: “OPA”. Vielen Dank auch.
Der alte Mann…
…und der Supermarkt. Und ich mitten drin und etwas ratlos.
Gestern morgen hatte ich einen Termin im Auftrag der hiesigen Presse. Auf dem Rückweg zum Auto beschloss ich spontan, für Besuch heute Abend Winzerbrötchen zu machen und stoppte noch kurz (ganz entgegen meines Plans
)am Ede*a. Während ich meine fünf Habseligkeiten aufs Band legte, beobachtete ich einen älteren Mann, der mit raschem Schritt und seinen paar Dingen in einem Joghurtkarton durch die Obstabteilung marschierte. Er hielt kurz an, erspähte dann die Kassen und steuerte auf sie zu. Durch Zufall kam ihm jemand aus dem Vorraum entgegen, so dass sich die Schwingtür öffnete und er passieren konnte. Wie selbtverständlich trug er seine Sachen also von der falschen Seite her zur Kasse. Er guckte ein bisschen hin und her und bemerkte offenbar, dass er am verkehrten Ende stand. Er machte kehrt und verschwand wieder im Laden.
Ich bezahlte währenddessen und setzte mich draußen ins Auto. Weil ich noch kurz mit meinem smarten Smartphone beschäftigt war (wichtiges Zeug, echt), hatte der Mann seinen Bezahlvorgang offenbar ebenfalls abgeschlossen. Und lief an meinem Auto vorbei. Erst von rechts nach links. Dann zurück. Dann stand er einfach da mit dem Karton in der Hand und einem hilflos suchenden Blick. Offenbar suchte er sein Auto.
Und jetzt die alles entscheidende Frage: Hätte ich aussteigen sollen und ihm Hilfe anbieten? Ich nehm’s vorneweg: Der Mann ist weitergegangen, ich bin sitzengeblieben. Aber ich hatte ein bisschen ein schlechtes Gewissen. Gut, kann natürlich sein, dass seine Frau draußen das Auto parken wollte und er nicht wusste, wo es steht. Kann auch sein, dass er nur mal eben am Ende des Parkplatzes sehen wollte, wie weit die Baustelle dort fortgeschritten ist. Oder aber er hatte schlicht vergessen, wo das Auto steht.
Ich hoffe, dass ich mein Gedächtnis noch lange nutzen und behalten darf. Dass ich nicht vergesse, wo die Schlüssel hängen und wo ich meine Schuhe abgestellt habe.
Was hättet ihr gemacht?
Bambi!
Nach einer Vorlage, die ich von Pinterest geklaut habe (PINTEREST! SCHLIMMER SUCHTFAKTOR!), ist hier ein Bambi in Hannahs Zimmer eingezogen.
Hier mal der status quo. Kann sein, ich änder noch ein bisschen was dran.
Ein Geburtstagskind…
…unter meinen Blogfreunden!
Liebe Ryansmilla, von Herzen alles Liebe und Gute zum Geburtstag! Tröööööt! *konfettiwerf*
Was ist eigentlich Glück?
Verschiedene Einflüsse der letzten Tage haben mich auf diese Geschichte gebracht. Was ist Glück? Was macht mich glücklich? Glück, so scheint es mir, kommt ohne Maßeinheit aus. Es ist etwas sehr Individuelles. Vielleicht kann man gewisse Rahmenbedingungen nennen, die dem Glücklichsein förderlich sind. Gesund zu sein, zum Beispiel. Oder in Friedenszeiten zu leben. Spielen Finanzen eine Rolle? Vermutlich schon. Zwar macht Geld nicht glücklich, aber ich vermute fast, Armut auch nicht. Ein finanzielles Polster zu haben (keine Millionen) erleichtert es einem vielleicht, die Aufmerksamkeit auf andere Dinge als das tägliche Überleben lenken zu können. Wer sich nicht überlegen muss, was er morgen oder nächste Woche noch zu essen kaufen kann, geht den Tag vielleicht gelassener an. (Oder auch nicht, aber ich habe keinen Vergleich.)
Und wenn ich ein wenig darüber nachdenke, sollte es doch jedem möglich sein, Glück zu erleben. Es ist Definitionssache, ob mich etwas Materielles glücklich macht, oder die Tatsache, den Bus noch erwischt zu haben. Ob ich mich freue, einen sonnigen Moment mit Entenfüttern zu verbringen, oder ob es ein toller Urlaub sein muss. Ist vielleicht die Gabe zur Bescheidenheit und eine gewisse Dankbarkeit für alles was man hat, der Schlüssel zum Glück? Lohnt es sich wirklich, immer nach dem zu lechzen, was man nicht hat und sich zu grämen, dass andere es haben? Oder täte mir ein Innehalten und ein wohlmeinender Blick auf die Dinge, die ICH erreicht habe und besitze, nicht viel besser?
Und habe ich heute wohl einen besonders philosophischen Tag? Kann schon sein. Vielleich hängt es mit dem Klavier zusammen, das so ewig lang auf meiner Wunschliste stand. Es hört sich doof an, aber fast bin ich ein bisschen wehmütig, dass sich der Wunsch erfüllt. Denn jetzt ist er ja weg. Was nicht heißen soll, dass ich in fünf Minuten wieder herumflippe und mir ein Loch in den Bauch freue, weil ich ENDLICH EIN KLAVIER KRIEGE! Trotzdem, ich war natürlich auch ohne Klavier glücklich. Weil ich wusste, DASS ich irgendwann eins haben werde. Und genau das ist es, was mein Glück ausmacht. Ich träume nicht, ich weiß. Ich weiß, dass das, was mein Oberstübchen sich ausmalt, auch irgendwann eintritt. Bis dahin bin ich guter Dinge und – ganz wichtig – offen. Ich freue mich einfach über alles, was mir gelingt. Und alles, was noch nicht dabei war, kommt schon noch. Ganz sicher. Und irgendwie hat Glück auch mit Endlichkeit zu tun. Ich weiß, dass meine Existenz endlich ist und allein deswegen bin ich so glücklich wie ich nur kann. Was sollte ich mich denn die ganze Zeit ärgern und mich aufregen über Dinge, die ich nicht habe? Das ist verschwendete Zeit.
Das musste heute mal aus mir raus. Und jetzt mache ich meinen Magen ein bisschen glücklich. hier stehen nämlich Kekse rum. Nomnom.
Ein Klavier, ein Klavier! Teil II
…kommt zu mir, kommt zu mir! Ist es zu fassen? Gestern Abend, ich hatte das ganze schon abgehakt, weil der Chor und der Pfarrer und das Schnäppchen…
Aber denkste, gestern Abend klingelte das Telefon. Weder der Chor noch der Pfarrer möchten das Klavier. ES IST MEIIINS.
Grade eben hab ich mit der Klaviertransport-Firma telefoniert. Nächsten Donnerstag wird’s angeliefert. ICK FREU MIR SO!
Irgendwie ist das Ganze mal wieder typisch. Gekauft ungesehen. Aber die Klavierfirma, die es auch aufgekauft hätte, hat mir versichert, dass ich ein gutes und solides Stück erworben hätte, das sie auch gerne auf- und wieder verkauft hätten. Na dann!
Darf ich vorstellen…
…ein neues Mädchen ist hier eingezogen. Sie heißt (offiziell) Mette und ich hoffe, Hannah und sie werden Freunde.
Da wären wir bei der Frage – wieviel Spielzeug braucht so ein Kind? Nun ja. Hannah kann sich sehr lange mit Dingen beschäftigen, die oberflächlich kein Spielzeug sind. Haarbürste. Tupperschüsseln. Kochlöffel. Fernbedienungen. Aber da ist ja Hannahs Mama. Die, seit sie ein kleines Mädchen hat, an keinem Spielzeugladen vorbei kommt, ohne etwas, wenigstens etwas WINZIGKLEINES mitzunehmen. Meistens sind es Bilderbücher, die ihren Weg in unseren Haushalt finden. Hannah ist ein kleiner Bücherblätterwurm. Aber weil jetzt die Babypuppe in Omas Sammelsurium so spannend geworden ist, soll sie bei uns jetzt auch eine Freundin haben. Damit das ganze nicht zu stereotyp wird, bekommt sie vom Opa Autoooos. Und Lego (nein, nicht nur das pinke mit den Ponys und Häschen).
Und wenn sie Hannah nicht gefällt, dann wird Mette eben meine Freundin. Jawoll.
Ein Klavier, ein Klavier!
Oder auch nicht. Mann. Ich war so nah dran. Seit ungefähr drölfhundert Jahren wünsche ich mir ein Klavier. So fürs Alter, ihr wisst schon. Also für jetzt. Ich habe ein Sparbuch dafür, das mal ein Klavier geben soll. Ich sparte da fröhlich vor mich hin und hab das mit dem Klavier mal mehr oder weniger intensiv vorangetrieben. Gestern Abend sagt meine Schwiegermutter im Gespräch ganz beiläufig: “…und sie hatte mit der Dame gesprochen wegen des Klaviers, das sie loswerden möchte. Der Chor würde es gerne nehmen, aber dem ist es zu hoch. Und dem Pfarrer privat ist es zu teuer. Jetzt guckt sie halt weiter.” Ich schnappte nach Luft und sagte dann: “EIN KLAVIER EIN KLAVIER!” Und mein Mann, dem ich seit drölfhundert Jahren in den Ohren liege, war sofort begeistert und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Ein Telefonat später dann die Ernüchterung – der Pfarrer habe noch nicht angerufen, vielleicht nehme er es doch. Heute morgen um neun der zweite Anruf. Der Pfarrer wolle es nicht. ABER. Der Kirchenchor überlege nun auch nochmals, ob man es nicht ein bisschen schräg stellen könne, so dass der Chor den Pianisten sehen könne. Am Donnerstag probt der Chor wieder, danach wird’s entschieden.
Ich habe schon mal den Platz ausgemessen. Ich wüsste, wo es hinkommt. Ich müsste auch gar keinen Chor sehen. ABER WAHRSCHEINLICH IST ES JETZT EINFACH WEG! UND DAS WÄR SO EIN SCHNÄPPCHEN GEWESEN.
Das war’s
Mein Kiez!
Ist hier! Ich fühle mich wohl in meinem Netz. Nur mal so nebenbei. Heute morgen war ich mit klein Hannah einkaufen. Wir gehen meist in den selben Ede*a, weil er erstens neu und gut sortiert und zweitens in nächster Nähe ist. Mag sein, dass man uns dort schon gesehen hat. Aber die freundliche Dame an der Kasse hat mich heut überrascht. Erst unterhielt sie sich mit dem älteren Herrn vor mir. Sie nannte ihn beim Nachnamen und fragte nach dem Befinden seiner Frau und richtete Genesungswünsche aus.
Dann kamen wir an die Reihe und sie sagte zu Hannah: “Da ist ja die süße kleine Maus wieder!” und fragte mich dann, ob sie jetzt denn mittlerweile laufe. Ich guckte erstaunt. Nicht mal mehr ich selbst konnte mich daran erinnern, ihr erzählt zu haben, dass sie noch nicht läuft. Hab ich aber wohl. Ich antwortete also brav, dass sie mittlerweile aufsteht und gestern Abend sogar ein bisschen an der Hand vorwärts getapert ist. Und bezahle dann und staune noch beim Einräumen ein bisschen. Und als die Frau hinter uns dran kommt, sagt die Kassiererin: “Hallo Frau Müller, ihren Großen habe ich gestern getroffen…” und die beiden plaudern fröhlich.
Beim Heimfahren sehe ich, dass ein Haus neu aufgerichtet wird und winke im Vorbeifahren meiner Hebamme. Und Himmel ja, ich mag das. Ich mag nicht anonym leben, kaum jemanden kenne. Ich bin ein solches Herdentier, das sich wohlfühlt in einer sozialen Gruppe. Das sich freut, bekannte Gesichter zu sehen und ein paar Worte mit Nicht-ganz-so-Fremden zu wechseln.
Wollte das mal gesagt haben. Schönen Start in die Woche!
