Endlich wieder Erdbeermarmelade!

Wenn mein Mann sich einen Brotaufstrich zum Frühstück aussuchen darf, ist es in der Regel Honig – was will man von einem Imker auch anderes erwarten. Aber natürlich am liebsten der von unseren eigenen Bienen. Wenn der nicht greifbar ist, dann kommt auf Platz zwei: Erdbeermarmelade. Am liebsten die von seiner eigenen Frau. Das bin ich.

Die fertige Marmelade

Und weil mich am Samstag auf dem Markt schon die ersten Erdbeeren angelacht haben und weil wir am Bodensee schon an Erdbeerfeldern vorbeigefahren sind und weil die ganze Welt grade nach ERDBEEREN aussieht (also in meinem Kopf zumindest, weil da draußen liegt in echt Schnee (!)), habe ich heute beschlossen, Erdbeermarmelade zu kochen.

Glasdeckel mit Botschaft

Wer mit mir Erdbeermarmelade kochen mag, braucht dazu:

saubere Gläser mit Schraubdeckel

frische Erdbeeren

Einmachzucker (ich nehme den Erdbeermarmeladenzucker von Dr. Oetker)

eine Vanilleschote.

Die Früchte werden gewaschen, von den Stielen befreit und kleingeschnibbelt. Gebt die angegebene Menge Zucker dazu. Mit einer Gabel habe ich sie dann so lange „gematscht“,  bis ein grober Brei entstanden ist. Diesen habe ich bei großer Hitze aufgekocht und einige Minuten kochen lassen. Relativ zum Schluss habe ich das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote dazu gegeben. Die heiße Marmelade wird, wie ihr das vom Marmeladekochen sicher kennt, in die Schraubgläser gefüllt, die man anschließend zumacht und auf den Kopf stellt, bis die Marmelade ausgekühlt ist.

Wer übrigens ohne raffinierten Zucker auskommen mag, kann die Marmelade auch mit Bienenhonig und Agar-Agar kochen. Ein Rezept dazu habe ich hier gefunden. Wer’s ausprobiert hat, darf mir gerne verraten, ob das funktioniert!

Die fertigen Gläser mit der Erdbeermarmelade warten auf ihren Einsatz

Mein Marmeladenglas soll schöner werden

Nun ist so ein Marmeladenglas auf dem Frühstückstisch kein sonderlicher Blickfang. Aber auch da habe ich mir etwas ausgedacht – wer möchte nicht mit der Gewissheit am Frühstückstisch sitzen, dass …“someberry loves you“? Oder mit dem Wissen ins Brötchen beißen, dass speziell diese Marmelade „mit Liebe gekocht“ wurde? Wer sich sein Glas gerne mit einem passenden Etikett verschönen möchte, kann sich einfach meinen Etiketten-Bogen ausdrucken.

Erdbeermarmelade

Und jetzt: Viel Spaß beim Einkochen, Ausschneiden, Bekleben – und Genießen!

Ach ja: Wer’s mal ganz ohne Einkochen probieren mag: Letztes Jahr haben wir’s so gemacht.

So schön kann Erdbeermarmelade sein

2 Antworten auf „Endlich wieder Erdbeermarmelade!“

  1. Erdbeermarmelade darf bei uns zum Frühstück auch nicht fehlen. Allerdings muss es immer selbst gemachte Marmelade sein. Die verfeinere ich je nach Lust und Laune immer mal wieder anders 🙂
    Schnelle Gnocchi klingt übrigens gut. Was nimmst Du denn dann anstatt der Kartoffeln?
    Liebe Grüße und einen schönen Abend,
    Sabine

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