Blütenpracht und Glück zum Essen

Wir haben das große Glück, „auf dem Land“ zu wohnen. Da, wo man kein Auto braucht, um mit einem Kleinkind auf Schotterwege und in die Wiesen und Wälder zu gelangen. Dort, wo es im Ort einen Bäcker, einen Metzger und eine Bank gibt und das war’s. Dafür noch gepflegte Vorgärten und Magnolienbäume, Tulpen, Hornveilchen und Schlüsselblumen. Um diese Jahreszeit passiert dann etwas Magisches. Die Baumwiesen, die im Winter kahl und dürr und trüb ausgesehen haben, explodieren. Unten grün, oben, auf den Bäumen weiß und rosa. Die Frühlingsblütenpracht der Streuobstwiesen macht mich jedes Jahr aufs Neue sprachlos und ein bisschen ehrfürchtig vor so viel geballter Kraft und Schönheit.

Und weil (Achtung, jetzt kommt eine Mörderüberleitung!) wir bei dem Wetter viel lieber draußen sind und nicht lange in der Küche stehen, haben wir heute die schnellste Erdbeermarmelade der Welt gemacht.

Wir haben etwa 400 Gramm Erdbeeren geputzt und kleingeschnitten und mit dem Superzucker gemischt, der aus Erdbeeren ohne Kochen Marmelade macht. (Einfach nur pürieren und in saubere Gläser abfüllen.) Da steht zwar drauf, der Aufstrich hält sich nicht so lang wie Marmelade, sondern sollte in maximal 14 Tagen aufgegessen sein … aber WER BITTESCHÖN braucht so lange für so ein bisschen Himmel-auf-Brot? Die Erdbeermarmelade ist so göttlich lecker, dass sie vermutlich nicht mal den nächsten Tag überlebt. Man kann sie nämlich nicht nur auf dem Brot, sondern auch im Quark oder Joghurt oder einfach pur mit dem Löffel essen.

Übrigens: während ihr das lest, sind wir auf dem Weg an den Bodensee. Und sollte der Himmel nicht ganz so blau sein, dann gucken wir einfach gemeinsam noch ein bisschen meine Bilder an. Habt ein schönes Wochenende!

Und jetzt alle gemeinsam: Aaaaaah ist der Himmel schön blau … 🙂

 

 

 

 

4 Antworten auf „Blütenpracht und Glück zum Essen“

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