„Pizza Heureka“, oder: Geschichtsunterricht und Kulinarisches aus dem Hause Dailydress

Wenn ich mir bei der ganzen Hausarbeit ein Ding aussuchen müsste, das ich wirklich gerne tue, dann wäre das auf alle Fälle Kochen. (Leider fragt mich niemand, ob ich den Rest ab sofort einfach weglassen möchte. Man kann halt nicht alles haben, wa?) Beim Einkaufen verlasse ich mich dabei absolut auf meine Intuition. Ich überlege im Vorfeld ungefähr, wann wir alle zusammen am Tisch sitzen, wer was gerne mag und welches Gemüse sich wie lange hält. Und dann fülle ich den Kühlschrank und zwar so, dass ich möglichst wenig Zeit im Supermarkt verschenke, es sei denn, ich habe absolut Lust dazu. Gestern kam ich zum Beispiel nur mit frischen Rosen und anderen Blumen nach Hause, weil der Kühlschrank zwar ziemlich leer, der Laden aber mehr als voll war und ich beim Blick auf die Schlangen an der Kasse nach dem Besuch des vorgelagerten Gärtners einfach wieder umkehrte. So schnell verhungern wir nicht und hey – wenn, dann stilvoll mit Rosen auf dem Tisch. Weiterlesen

Rosen, Tulpen, Nelken, Muttertagsblumen welken? Nehmt Bügelperlen!

Der geneigte Leser dieses Blogs weiß vermutlich, dass aufgezwungenen Feiertage wie Muttertag und Vatertag nicht unbedingt meins sind. Ich möchte von meiner Familie lieber unterm Jahr einfach so mal überrascht werden, als einen einzigen Ehrentag zugestanden zu bekommen. Trotzdem wird das Kind auch dieses Jahr aus dem Kindergarten selbstgebasteltes Schnickeldi mitbringen und ich werde selbstredend gerührt sein und es auf ewig aufheben. Was ich allerdings gerne mag – die Omas beschenken. Denn schließlich sind sie irgendwie ja auch Schuld dran, dass ich die Freuden der Mutterschaft erleben durfte. Und so hirnte ich eine ganze Weile, was wir denn basteln könnten, das a) dem Kind Freude macht und b) den Omas von Nutzen sein würde. Letztes Jahr ist uns das eingefallen. Ich sinnierte über gemalte Karten bis hin zu einem besonderen Bild für die Oma und sah in Gedanken vor mir, wie sie es an ihre Pinnwand pinnen und nach ein paar Wochen gegen Arztterminzettel und Müllkalender austauschen müssten aus Platzgründen. Und plötzlich war die Idee geboren – die Pinnwand! Zentraler Ort in den Küchen beider Großeltern. Manchmal liegt das Gute ja wirklich nah. Die Omas brauchen Pinnwandmagnete, die hübsch aussehen. Und während ich diesen Geistesblitz hatte, vergrub das Kind seine Hand in Bügelperlen, was einen zweiten Geistesblitz auslöste. Wir basteln Magnete aus Bügelperlen. Und noch dazu in Blumenform! Blumen zum Muttertag gehen ja wohl immer. Und Nichtwelkende sind der Hit in Tüten.

Sie leuchten mit ihren natürlichen Vertretern um die Wette - unsere Blumen aus Bügelperlen.

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Hattu Möhrchen? Mit Kartoffelstempel zum Osterpapier

Nein? Muttu stempeln!  Ok, Scherz beiseite. Ostern kommt bei uns immer völlig überraschend. Ich ignoriere wochenlang goldene und violette Schokohasen im Supermarkt und bilde mir ein, es daure noch Wochen bis ich mich um die Osternester kümmern muss. Und dann stelle ich in der Woche vor Ostersonntag fest, dass Ostern jetzt echt da ist und es für langwierige Basteleien und Tutorials echt zu knapp ist. Guten Morgen auch. Aber heute morgen ereilte mich dann doch ein österlicher Geistesblitz und zwar bei den Kartoffeln im Keller. Ich habe gestern die Ostergeschenke für das Minimädchen besorgt und beschlossen, sie in Packpapier zu wickeln. Das Kind legt noch keinen gesteigerten Wert auf teures Geschenkpapier, sondern rupft alles an Verpackung ab ohne Gnade. Teures Papier und aufwändige Verpackung zu besorgen wäre also im wahrsten Sinn des Wortes rausgeschmissenes Geld. In meinem Kopf ratterte es, als ich die Kartoffeln aus dem Sack nahm. Farben? Check. Pinsel? Check. Kartoffel, Papier, Messer, Zeit? Check. Naja. Zeit nicht wirklich, aber das kennt man ja. Die Sache mit dem Kartoffelstempel dauert ja auch nicht lange. Weiterlesen

Endlich wieder Erdbeermarmelade!

Wenn mein Mann sich einen Brotaufstrich zum Frühstück aussuchen darf, ist es in der Regel Honig – was will man von einem Imker auch anderes erwarten. Aber natürlich am liebsten der von unseren eigenen Bienen. Wenn der nicht greifbar ist, dann kommt auf Platz zwei: Erdbeermarmelade. Am liebsten die von seiner eigenen Frau. Das bin ich.

Die fertige Marmelade

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Gestatten: Magda, die Anziehpuppe. Von uns für Euch!

Magda, die Anziehpuppe, probiert ein Kleid an

Als meine Tochter noch (NOCH) kleiner war, interessierte sie sich herzlich wenig für Puppen. Sie zog sie maximal an den Haaren hinter sich her, fand aber Kuscheltiere viel spannender. Seit geraumer Zeit aber trägt sie ihre Babypuppe umher, schiebt sie im Puppenbuggy herum und gibt ihr Fläschchen. Das mit dem An- und Ausziehen klappt noch nicht immer alleine, aber sie bemüht sich redlich, ihr Baby etwa zwölfmal täglich zu wickeln und an- und wieder auszuziehen.

Folgende Szene spielte sich neulich in unserem Badezimmer ab: Ich stand unter der Brause, als das Kind zeternd ins Bad kam. „Ich krieg die Hose nicht runter“, schimpfte sie und polterte mit der armen Babypuppe an die Tür meiner Dusche. Ich beschwichtigte die maulige Puppenmutter und hatte einen Gedankenblitz. Weiterlesen

Zweckentfremdet!

Was seht ihr hier?

Wie, Wäscheklammern? (Überschrift nicht gelesen, wa? 😉 )

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Psst… wir gucken mal…

…durchs Schlüsselloch ins Kinderzimmer!

Ich wollte Euch heute gerne meine Lieblingsplätze im Zimmer des kleinen Fräuleins zeigen.

Ich persönlich stehe ja nicht so unbedingt auf durchgestylte Kinderzimmer, die aussehen, wie aus einem Hipster-Möbelprospekt. Für mich muss ein Kinderzimmer Persönlichkeit haben und Individualität. Deswegen habe ich die Deko einfach selbst gemacht. Einiges davon habe ich früher schon einmal gezeigt, vieles ist nämlich entstanden, als ich noch schwanger war.

Aber jetzt guckt einfach selbst.

Hereinspaziert und willkommen bei…

Da mit meiner Schwangerschaft die letzten Tage unseres Arbeitszimmers gezählt waren, wir die Möbel aber umnutzen wollten, habe ich einfach die langweiligen schlichten Knöpfe ausgetauscht gegen kleine Monster…

Auch an der grünen Wand sind Monster gelandet (dann müssen wir sie schon nicht unterm Bett suchen…) Diese hier sind frei nach Bine Brändle, deren Illustrationen ich sehr liebe. (Als ich schwanger war und von einer entfernten Bekannten gefragt wurde, ob das Kinderzimmer denn schon fertig und ob ich womöglich schon etwas dekoriert habe, erklärte ich ihr, dass ich ein Bild gemalt habe. „Ah, das ist schön“, sagte sie. „Blümchen?“ „Ne, Monster“. Ihr Gesicht wurde frostig, ich bin mir heute sicher, sie dachte, ich wolle sie auf den Arm nehmen. Aber es SIND doch Monster.)

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