Neue Bücher!

Wenn es ganz still wird im Hause Venus, kann das dreierlei bedeuten:

1. Das Kind schläft. (Unwahrscheinlich)

2. Das Kind stellt Unsinn an und möchte dabei nicht gehört und gestört werden. (Wahrscheinlich)

3. Das Kind sitzt irgendwo in einer Ecke und guckt Bilderbücher an. (Sehr wahrscheinlich)

Sollte es sein Faible für Literatur und das Leserattengen von mir geerbt haben, würde ich mich über eine genetische Weitergabe mal ausnahmsweise echt freuen. (Von mir hat sie sonst nur die Untugenden geerbt. Aber wie sagt mein Papa so schön: Die eigenen Kinder geraten selten nach fremden Leuten. Muss ich wohl damit leben.)

Und damit ihr der Spaß nicht ausgeht, stöbern wir uns hin und wieder durch die hiesigen Buchläden. Die Neuentdeckungen teile ich gern mit Euch.

„Ich wär so gern … dachte das Erdmännchen“ ist ein absolut zauberhaft illustriertes Bilderbuch aus dem Gerstenberg-Verlag. Es handelt von einem Erdmännchen, das neidisch ist auf die Fähigkeiten der anderen Tiere und gar nicht so recht mitbekommt, dass es von den anderen Tieren um vieles beneidet wird.

Wie schon gesagt – die Bilder sind wunderschön gemalt und auch als Erwachsener hat man Spaß beim Durchblättern.

„Das Werkzeugbuch“ ist im Carlsen-Verlag erschienen und ein Teil der „Mein Freund Max“-Reihe.

Max und sein Bruder bauen gemeinsam mit dem Opa ein Hühnerhaus und lernen dabei allerdhand Werkzeug kennen. Das Schöne an dem Buch sind die aus- und aufklappbaren Teile. Die kleinen Leser erleben mit den zwei Brüdern Max und Felix, wie der Opa ein Hühnerhaus baut. Als kleines Extra lässt sich am Ende des Buchs ein Papp-Häuschen heraustrennen und zusammenfalten.

„Mamas Kleid“ kommt aus dem Aladin-Verlag und erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das plötzlich nicht mehr ins Lieblingskleid passt. Aber klar ist – nicht die Kleine ist gewachsen, sondern das Kleid ist geschrumpft. Gemeinsam macht sie sich mit ihrer Oma auf die Suche nach Mamas Kleid auf dem Dachboden, wo es noch so einiges mehr zu entdecken gibt.

Auch diese Geschichte ist wunderschön illustriert und wir mussten sie gleich zweimal nacheinander angucken, kaum waren wir aus dem Buchladen wieder daheim.

Und dann gibt’s noch ein neues Buch, allerdings fürs große Mädchen:

Catharina Bruns beschreibt darin ihre Vorstellung einer neuen Arbeitswelt, in der ein Job viel mehr ist, als reine Versorungsnotwendigkeit. Sie stellt traditionelle Arbeitsmodelle in Frage und ermutigt zu mehr Selbstständigkeit.

Ich lese noch dran, bin aber ein bisschen sehr begeistert davon.

Gibt’s aktuell Lieblingsbücher auf Eurem Nachttisch? Welche?

Liebe Lesegrüße!

 

4 Antworten auf „Neue Bücher!“

    1. Den ersten Teil hab ich durch. Es ist jetzt nicht bahnbrechend neu, aber sie fasst gut zusammen, worüber sich viele im Job ärgern. Ein bisschen hingerissen bin ich auch von den Grafiken im Buch. Ich werde auf jeden Fall ein Fazit posten.

  1. Kennst Du das Buch „Das kleine Ich-bin-ich“ von Mira Lobe? Die Zeichnungen werden Dir vielleicht nicht so gefallen. Aber die Geschichte in Reimform eines kleinen Wesens das nicht weiß wer oder was es ist, ist entzückend und hat Lotta und mir sehr gut gefallen. Vor allem werden Reime wiederholt, die so melodiös klingen.
    „Ich dreh mich her, ich dreh mich hin
    weiß nicht wer ich bin“
    Ich selber lese derzeit leider nur Fachliteratur… öde… 😉
    Lieber Grüße
    Manu

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