Den Tod auf der Couch…

…fand der Hamster unseres Nachbarn. Das Tier hatte grundsätzlich Freigang in der Wohnung. Und bei der ganzen samstäglichen Putzaktion ward er nicht entdeckt. Auch nicht, als sich die putzende Freundin unseres Nachbarn nach getaner Arbeit ermattet auf die Couch plumpsen ließ. Mit abrupt lethalem Ende für den sich unter Kissen versteckenden Hamster. So dramatisch es für das arme Tier war, ich musste trotzdem erstmal lachen.

Last w

Was ist nur los?

Ich scheine Kreativpillen oder Ideentabletten eingenommen zu haben. Seit ungefähr fünf Tagen sprudeln Ideen aus meinem Hirn, die mir genauso größenwahnsinnig wie umsetzbar erscheinen.
Ich weiß gar nicht wo anfangen?!

I’m almost “suffering” from all the ideas popping up in my mind the last couple of days. They seem to be megalomaniacal and viable at the same time.
But… where to start?!

Auf dem Weg ins Unglück?

Neulich hab ich was gelesen, was mich seither nachdenken lässt.
Selbstverwirklichung macht unglücklich.
Je mehr man erreicht, desto größer wird die Sucht nach Erfolg, desto unglücklicher wird man, weil man nie mit dem zufrieden sein kann, was man erreicht hat.
Ist womöglich was dran.

I can’t stop thinking about something I read some days ago.
“Individual fulfillment causes unhappiness”. The more goals you reach the more you get addicted to success the less satisfied you are with what you got already.
True or not?

Remembering… – Januar

Inspiriert von meiner lieben Blogfreundin Kristinschn, halte ich jeden Monat im laufenden Jahr das Erinnerungswerte fest. Außerdem habe ich beschlossen, ab sofort Lesenwertes in Deutsch und Englisch hier zu verewigen, damit meine lieben Kollegen, die von meinem Blog wissen, auch mitlesen können.

Was gilt es also im Januar festzuhalten?
Vor allem zwei Dinge:
Ich habe mein Kinderbuch fertig gestellt und die erste Kiste aus der Druckerei geholt.
Ich hatte meinen ersten Interviewtermin deswegen.

As I apparently have some English-speaking readers I’m going to translate the “important” posts.
I decided to note every month the noteworthy things that have happened. Hopefully there’s someting to remember every month…

January:
I finished my kid’s book and picked up the first box of 100 books at the printing company – very satisfying moment.
I had my first interview because of the new book – strange feeling to sit on the other side of camera and notepad.
Looking forward to February – the moment when we stand in front of the pyramids should be noteworthy.

Lecker Stöckchen…

Bei Kristinschn gesehen:

1. Was konntest Du als Kind nicht ausstehen?
Griesbrei.

2. Wie heisst Dein aktuelles Lieblingsgericht?
Pasta. Mit Soße.
Könnt ich jeden Tag essen.

3. Was war die erste Speise, die Du selbst zubereitet hast?
Daran erinnere ich mich nicht mehr.

4. Was würdest Du niemals essen?
Herz oder Niere oder Leber oder so was…

5. Was ist Deine bisher schönste kulinarische Erinnerung?
Essen ist was Sinnliches. Ich genieße alles, was lecker ist…

6. Was war das fremdartigste Gericht, das Du jemals verzehrt hast?
Briesklößchensuppe. Bries. Nicht Gries.
Als mir klar wurde, dass das kein Schreibfehler ist, fand ich’s bäh.
Und Tofupommes. Weil auf Nachfrage nicht mal die Bedienung wusste, was das für dicke frittierte nach nichts schmeckende weiße pommesähnliche Dinger sind und uns erst nach Konsultation der halben Restaurantbelegschaft sagen konnte, dass das Tofu ist.

7. Was möchtest Du unbedingt einmal selber kochen?
Noch ganz viel. Ich habe ungefähr 20 unbenutzte Kochbücher.

8. Welches Gericht müsste noch erfunden werden?
Wenn’s da eines gäbe, hätte ich es schon selbst ausprobiert.

9. Dein Lieblingsgewürz?
Salz. Hilft meistens.

10. Wenn Du eine Speise wärst… welche wärst Du?
Pasta. Mit

Neulich…

…war ich mit nem Kollegen im Auto unterwegs. Wir verbringen jede Woche anderthalb Stunden auf der Fahrt vom Flughafen ins Büro zusammen und er kennt mittlerweile einige Details aus meinem Leben. Als wir über Langeweile gesprochen haben und übers Fernsehprogramm und ich meinte, ich hätte sowieso keine Zeit mich zu langweilen oder Fernseh zu gucken, meinte er nur ganz trocken –
“Das glaub ich gerne. Das was Du alles machst, reicht ja auch locker für drei Leben.”

Diese Ü-30-Party-…

…-schilder finden sich grade an jedem zweiten Laternenmasten, an dem ich auf dem Weg zur Arbeit vorbeikomme.
Irgendwie haben Hinweise wie “Ü-30: freier Eintritt” Almosencharakter.
Ü-30-Partys, der Seniorenteller der Abendgestaltung.

Zum Aufpassen abgestellt…

Grade bin ich der Wachhund vor der Tür meiner Chefin. Der fleischgewordene Spamfilter. Wichtiges Gespräch. Keinen reinlassen, alle Anrufe abblocken, alle Störungen abfangen. Und sie redet ziemlich … laut. Und ich kann genau genommen… grad gar nichts machen. Außer hier zu sitzen. Wuff. Knurr.

Ich erzähl Dir was…

…was Dich sicher nicht interessiert…

Bloggern wird gemeinhin ja schon ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis nachgesagt. Aber noch schlimmer finde ich twitter. Oder besser gesagt, den Umgang damit.
Wen interessieren “Nachrichten” wie: “Ich laufe gerade durch den Regen zum Bahnhof!”? Oder die Tatsache (über facebook) – “sitze gerade in Frankfurt am Flughafen und warte auf meinen Flug nach Kiev”?

Entweder den Twitterern ist langweilig in dem Moment oder sie überschätzen ihre eigene Wichtigkeit.
Aber noch schlimmer ist, dass die Nullnachrichten von Hunderten verfolgt werden… Vielleicht bin ich altmodisch. Aber ich muss nicht jeden Furz der ganzen Welt mitteilen und will auch nicht wissen, dass sich mein Kollege grade die Zähne putzt.

Gurke, Tomate, Schafskäse

…und drüber ein leckeres Dressing. Das steht jetzt grade vor mir und ich versuche damit, meinen Vitaminhaushalt wieder in die richtige Ebene zu lenken.
Ich bin in den letzten Tagen meiner eigenen Devise untreu geworden, die da lautet – wer viel arbeitet, muss gute Sachen essen. Abgewandelt zu “wer viel arbeitet isst irgendwann was er kriegen kann, weil er Hunger hat” habe ich die letzten drei (!) Abende Fastfood (Burger, Pommes, ChickenMcNuggets) nach 20 Uhr zu mir genommen. Pfuipfuipfui. Nicht, dass es nicht lecker gewesen wäre… aber der kleine, fiese, in meinem Hirn integrierte Ernährungsminister schlägt schon bei einmal Fastfood Alarm. Ihr könnt Euch denken, was für einen Bohei der die letzten drei Tage veranstaltet hat…
Es ging aber irgendwie auch nicht anders… klingt nach Ausrede, ist aber so. Am Samstag, nachdem ich den ganzen Tag verfrühten Frühjahrsputz gemacht hatte, hing ich auf einer Hauptversammlung fest, die sich von 17 bis 21:30 hinzog. Danach war ich praktisch hirntot und konnte nur noch von einem großen bösen Burger ins Leben zurück geholt werden. Am Sonntag habe ich den Vormittag mit Schreiben verbracht – irgendwie müssen ja viereinhalb Stunden Sitzung in 80 Zeilen Sinnvolles plus Bild verwandelt werden. Nachmittags waren wir beide recht platt und abends waren wir dann noch aus. Und was lachte mich von der Speisekarte am meisten an – ein Tellerchen Pommes. Gestern über Mittag gab’s was schnelles auf die Hand, weil ich noch einen Einkauf erledigen wollte und mein Auto tanken und waschen musste (es ist tatsächlich gelb!). Und direkt nach der Arbeit bin ich in die Redaktion gefahren, um dort von meinem Buch zu berichten. Um halb acht war ich auch da fertig und bin zum nächsten Termin um acht ins Landratsamt gefahren – “die Gesprächsrunde über Begrünung von Brachflächen geht höchstens anderthalb Stunden”… um HALB ELF war die Diskussion dann beendet und ich ebenso fertig. Schatzi ist auf dem Heimweg dann – richtig – beim gelben M vorbei gefahren und hat mir was mitgebracht. Es hat dann nur noch gereicht, die Bilder von der Kamera zu holen und dann ins Bett zu fallen. Und heute morgen habe ich mich ganz diszipliniert um halb acht an den Rechner gesetzt und auch Brachflächenbegrünungswirrwarr lesbar gemacht. Dann noch kurz Bügelwäsche bei Mama abgeliefert (die Gute, was wär ich ohne ihre Hilfe…) und zum Flughafen geflitzt, Mitarbeiter abholen. Ich empfand heut sogar die acht Kilometer Stau auf dem Rückweg irgendwie als erholsam. Und jetzt sitz ich hier mit meinen Gurken und Tomaten. Und lass es mir schmecken. Mahlzeit.