…und facebook…
Angeregt durch bellydancers Gedanken über facebook und dessen Auswirkungen auf unser tatsächliches Sozialleben, bin ich ins Grübeln gekommen. Ist bloggen nicht ebenso Selbstdarstellung, wie facebookposts? Wenn ich auf facebook lese, dass sich Bekannte gerade am Münchner Flughafen befinden auf dem Weg in die Karibik, nehme ich dies zur Kenntnis und denke mir, dass das eigentlich keine Sau interessiert. Frage mich, wieso man so etwas für so bedeutsam hält, dass man es mit 400 Freunden teilen muss. Wozu, wenn nicht um damit anzugeben? Andererseits… Tun wir Blogger nicht dasselbe? Nur ausführlicher? Erzählen wir uns nicht, was wir alles Tolles erleben und haben?
Doch, tun wir. Aber – ich kann nur von mir ausgehen – wir teilen auch Schattenseiten. Wir erzählen uns die Dinge, die uns nerven, traurig oder wütend machen. Wir teilen uns mit in unserer Hilflosigkeit einer Krankheit gegenüber oder wenn wir Menschen verloren haben. Und je länger ich übers Bloggen nachdenke, desto mehr staune ich. Gerade weil wir uns die Hochs und Tiefs erzählen, habe ich das Gefühl, meine Blogfreunde zu kennen. Auch wenn ich viele noch nie gesehen habe. Auf facebook bin ich nur befreundet mit Menschen, die ich im echten Leben persönlich kenne. Und doch weiß ich von vielen von ihnen nicht einmal halb so viel wie von Euch.
Und wenn wir uns persönlich treffen, haben wir irgendwie schon eine gemeinsame Geschichte, weil wir Einblicke in unser Leben geben und bekommen. Wir teilen sogar Insiderwitze wie alte Kumpel, ich sag nur Chicoree mit Zimt oder lasches Haar und die Richtigen werden sich angesprochen fühlen und grinsen.
Über mein Blog habe ich schon Menschen kennen lernen dürfen, die ich im echten Leben niemals getroffen hätte. Über facebook bin ich mit Leuten befreundet, die ich im echten Leben zwar kenne, mit denen mich aber kaum persönliches verbindet. Facebook ist eine Art Fenster, auf dessen Sims wir nur die schönsten Blumen stellen. Mein Blog ist dagegen die Tür, durch die man mir viel näher kommt. So. Das waren philosophische Ansichten bei Sonnenaufgang. Ich hoffe, ich darf noch ganz lang Teil Eurer Welt bleiben, ihr würdet mir verdammt fehlen!
Ein spektakulärer…
…Tag im Leben von Frau Venus.
Gebt es zu. Es hat euch doch schon immer brennend interessiert, was Frau Venus den ganzen Tag so treibt. Wusste ich’s doch.
Mein Tag in Bildern. Extra für Euch.
08:15
Die Kleine hat mich ausnahmsweise nochmal wieder einpennen lassen nach dem gefühlten fünften Frühstück um halb sieben.
Dann aber nix wie ins Bad und ne saubere Mama gezaubert.
Dann ist das Minikind soweit wach, dass wir uns Gedanken über die Minigarderobe machen können. Und ne frische Windel und ne gehörige Portion Rumgeblödel gibbet auch:
10:00
Die Kleine döst noch ne Runde, für Mama gibt’s endlich…
12:00
Der Morgen ist ruckizucki rum und es wird Zeit zu kochen.
Tagesgericht heute? Pasta alla verdure. Mjam.
Die Äuglein fallen erneut zu…
…und das heißt für mich, Zeit für:
18:00
Und nach genügend Spielen und Glucksen und neuen Eindrücken geht das Venuskind ins Bett…
…und Mama legt endlich die Beine hoch.
Unglaublich aufregend, ne? Und Euer Tag so?
Partnerlook!
ABC – Teil 7
Ein konfuses Leben macht konfuse Gedanken und konfuse Gedanken stehen einem zusammenhängenden, in sich schlüssigen Blogbeitrag meistens im Wege. Daher Splitter in ABC-Form, wie gewohnt.
A… wie Auto. Mein gelber Flitzer. Alle fünf Tage hatte ich die Tankstelle angesteuert. Weil fünfhundert Kilometer in der Woche (ohne Wochenende) doch ne Menge sind. Jetzt fahre ich einen pfefferminzgrünen Opel Corsa. Weil der gelbe Flitzer den Kindersitz als Beifahrer nicht leiden mag und hinten keine Sitze hat. Also gurkt Frau Venus mit dem grünen Drops ihrer Frau Mama durchs Leben, wobei Letztere die Cabriosaison kaum erwarten kann, weil sie dann mal das gelbe Dach aufmachen darf. Wobei gurken ist gemein, der Kleine hat fast 100 PS. Trotzdem vermisse ich den hübschen Gelben.
B… wie Babypost. Man glaubt es nicht. Seit die standesamtlichen Nachrichten die frohe Kunde der Geburt unserer Tochter hinausposaunt haben, trudeln hier merkwürdige Briefe ein. Gutscheine vom Spielwarenladen leuchten mir ja noch ein. Auch dass der “Christliche Laden der Region” uns eine Taufkerze andrehen will, ist halbwegs erklärbar. Skurril finde ich hingegen den Gutschein für eine Kiste Sprudel. Als ob wir ohne Kind nur von Schnaps gelebt hätten. Hm.
C… wie chaotisch. Wird es zugehen in meiner alten Firma. Hört sich immer noch komisch an. Mein ehemaliger Arbeitgeber, der die Türen zugemacht hat. Meine arme Vertretung muss die nächsten Tage und Wochen Kündigungen schreiben und Arbeitszeugnisse und allen Behördenkram abwickeln. Meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei ihr. Es lebe der Pathos. Hach.
D… wie durchschlafen. Wann habe ich das letzte Mal durchgeschlafen? Ich hätte die Nacht zelebriert, wenn ich gewusst hätte, wie es sich anfühlt, zweimal nachts eine halbe Stunde von einem kleinen Milchvampir vom schlafen abgehalten zu werden. Halb drei ist so gar nicht meine Zeit. Aber die der Kleinen. Das Kindswohl geht vor. Trotzdem – ich freue mich auf den Tag, bzw. die Nacht, in der sie DURCHschläft.
E… wie Elefant. Fast hätte ich die kleine Spieluhr verschenkt, weil wir fünf Spieluhren bekommen haben und kein Kind FÜNF Spieluhren haben muss. Zumal sich die musikalische Ausbeute auf Einschlaf-Lieder beschränkt. Und jetzt liebt sie die Kleine heiß und innig. Ich bin dafür, dass mal jemand eine Spieluhr baut, die Highway to hell spielt. Echt jetzt. Ich würde dann auch noch ne sechste kaufen.
F… wie Fussel. Mein Kind ist ein Fusselmagnet. Ich habe keine Ahnung, wie diese kleinen blauen, grauen, braunen, beigen Fusselfäden immer in diese Patschehändchen kommen, die ja noch gar nicht so viel greifen. Aber sie sind da. Jeden Abend. Und Mama putzt die Fingerchen jeden Abend sauber. Und wundert sich.
G… wie Gäste. Erinnert sich noch jemand dran, dass ich mich ausgekotzt habe in den ersten Wochen nach der Geburt? Hinz und Kunz und deren entfernte Verwandte haben uns besucht um das Jesuskind zu sehen und ihm Gaben darzureichen. Und jetzt? Jetzt kommt keine Sau mehr. Pfh.
H… wie Himbeerblättertee. Ich frage mich ernsthaft, ob ich meine Druiden-Tees jetzt trinken soll. Ich habe wehenfördernde, wehenhemmende und allgemein schwangere Teemischungen. Ich könnte sie ja mischen und gucken, was dabei raus kommt?!
I… wie Ideen. Mal hab ich ganz viele davon, mal keine Lust, sie anzupacken, mal keine Zeit, mal bin ich einfach überrollt von ihnen. Ich mindmappe schon, um den kleinen Duracell-Hasen in mir in eine vernünftige Richtung zu lenken. Mal sehen, wann ich weiß, womit ich wie anfangen will…Bis dahin schreibe ich alles auf, was mir so einfällt. Falls mir in dreiunddreißig Jahren dann mal langweilig ist.
J… wie Jon Bon Jovi. Kam im Radio und das Kind begann plötzlich zu strahlen und zu glucksen. Herrjeh.
K… wie Konsum. Was bin ich sparsam. Ich komme außer im Lebensmittelladen nicht großartig in Versuchung, Geld auszugeben. Selten war ich so genügsam wie in diesen Tagen. Und interessanterweise macht es mir gar nichts aus. Zeiten ändern sich.
L… wie Langeweile. Ich beklage mich ja gar nicht. Langweilig ist einem als Mama eines dreimonatigen Kindes eigentlich nie. Aber manchmal fehlt mir dann ganz plötzlich eine Beschäftigung und sowas führt bei mir zu den skurrilsten Ideen. Ich ertappte mich neulich dabei, wie ich mir eine Anleitung im Internet ansah – Thema: Kleiderbügel umhäkeln. Nach fünf Reihen kam ich wieder zu mir und packte das Gefrickel verschämt beiseite. Was kommt als nächstes? Altpapier nach Datum sortieren?
M… wie Mamasein. Noch nie war mein Leben so sorgenschwer und verantwortungsbeladen aber gleichzeitig so reich und beglückt.
N… wie Nickerchen. Willkommene Unterbrechung der Tagesroutine. Ich kann mittlerweile immer schlafen, wenn das Kind es tut. Ich kann quasi den Kochlöffel beiseite legen und mich auf die Couch und penne innerhalb von fünf Minuten ein. Sehr effizient. Nur meistens will das Kind genau dann aufstehen, wenn ich gerade mit George Clooney shoppen bin. Daran arbeiten wir noch.
O… wie Oma. Leider noch immer sehr schlimm. Schluckt nicht mehr, guckt nicht mehr, will nicht mehr sein. Und vegetiert vor sich hin und wartet, dass sie endlich sterben darf. Für sie ist es sicher schlimm aber für uns auch.
P… wie Porto. Wenn die Post schon 3-Cent-Briefmarken auf den Markt bringt, warum so HÄSSLICHE?
Q… wie Quatsch. Meine Tochter liebt es, wenn sich Mami für sie zum Horst macht. Und ich kann endlich so sein, wie es meiner Natur entspricht. Hemmungslos albern. Ha.
R… wie Rückbildungsgymnastik. Ja, wir lassen den Aufzug fahren. Und die Murmeln rollen. Wir tun allerhand Dinge, die für Außenstehende lustig aussehen müssen. Und weil wir dies abends tun und draußen dunkel und drin hell und die Fenster ohne Vorhänge sind, wundert sich vermutlich so mancher Passant. Noch zweimal, dann bin ich soweit rückgebildet, dass ich hoffentlich KEIN Kandidat für die Seniorenwindel werde.
S… wie Struktur. So langsam bekommt mein Alltag wieder eine. Der kleine Mops fügt sich ein in mein Leben, das ich vorher mal hatte. Ich kann wieder ein ganzes Gericht kochen und warm essen mit Messer und Gabel, weil das Kind so lange brav ist. Ich kann auch wieder die ganze Wohnung putzen, ohne alles stehen und liegen lassen, weil ich ein schreiendes Bündel den Flur auf und ab tragen muss. Mist. Wenn ich’s mir recht überlege – kochen und putzen habe ich gar nicht sooo vermisst.
T… wie Taufe. Steht bevor und ich freu mich drauf. Die Einladungen sind im Werden und der Pfarrer hat sich zum Gespräch angekündigt. Wenn ich jetzt wüsste, welche Größe das Kind am Ostersonntag trägt, würde ich Kleidchen bestellen und mich herzallerliebsten Schleifchenorgien hingeben. Aber die leise Stimme der Vernunft in mir rät mir, noch zu warten.
U… wie Urlaub. Irgendwann dieses Jahr gehen wir vielleicht zum ersten Mal zu dritt in den Urlaub. Vermutlich werde ich unsere Wohnung einpacken, damit Mademoiselle ja nichts vermisst. Oder wir warten einfach noch auf den nächsten Sommer. Städtereisen sind wohl erstmal gestrichen.
V… wie Viehzeugs. Ok, ein wenig weit hergeholt. Aber natürlich bekommt das beste Kind der Welt kein Kinderbilderbuch von der Stange. Mama hat eigens eines gemalt, ist aber noch nicht fertig. Hannahs erstes Tierbilderbuch. Schweine-Mama Anneliese findet sich ebenso darin wie Paul Pinguin.
W… wie Werte. Herrjeh, Mamasein ist ganz schön anstrengend. Ich muss meinem Kind ein Vorbild sein. Ich möchte das sogar. Von ganzem Herzen. Das heißt aber auch, ich muss ganz gegen meine eigene Überzeugung behaupten, Schokokekse seien KEIN adäquates Frühstück. Und selbiges unumgänglich für einen guten Start in den Tag. Ich darf nicht mehr aus dem Topf essen und keine Klamottenberge mehr anhäufen auf dem Klodeckel. Naja, das mit den Keksen geht noch ne Weile. Und dann ess ich sie einfach heimlich im Bett. Ha.
XYZ: Z… wie Zumba. Tierisch anstrengend, laut, lustig. Morgen gehe ich zum dritten Mal zu den Hüpfdohlen und habe richtig Spaß dabei. Allein mit der Koordination von Beinen und Armen hapert es manchmal. Trotzdem geht die Stunde rum wie im Flug und ich komme mit glühenden Wangen und ausgepowert nach Hause.
Das volle Haar…
Manchmal…
…stelle ich mir die Zukunft vor. Sehe mich in einer Rolle, ganz detailliert, ich sehe mich arbeiten im homeoffice, während mein hübsches Kind mir gegenüber sitzt und herzallerliebste Bilder malt. Ich trage in meinen Träumen natürlich auch im Homeoffice Perlen und Pumps. Ich sehe mich geschäftig tippen, vermutlich erfolgreiche Kinderbücher, die mir aus den Händen gerissen werden, sobald sie auf dem Markt sind. Oder ich illustriere gerade. Oder ich wähle Bilder aus für meine spannende Reisereportage. Unnötig zu erwähnen, dass es in der ganzen Wohnung blitzsauber und aufgeräumt ist, mein hübsches Kind von mir selbst genähte, todschicke Röcke trägt und das ausgewogene und leckere Mittagessen für die ganze Familie schon im Ofen ist.
Dann wache ich auf. Die kleine Schnullerbacke liegt neben mir in ihrem Körbchen und guckt missmutig. Die Spülmaschine ist halb ausgeräumt. Auf dem Tisch steht ein kalter Kaffee inmitten von Bröseln, die der Gatte nicht auf dem Teller beisammen halten konnte. Ich trage sein T-Shirt, mit dem ich auch geschlafen habe und sehe einigermaßen zerknittert aus. Eigentlich wäre es Zeit für einen Hausputz aber uneigentlich bin ich ein bisschen müde. Das Mittagessen muss sich erst noch in meinem Kopf aus vorhandenen Zutaten formen lassen, bevor es seinen Weg auf unsere Teller findet.
Im Moment klaffen Traum und Wirklichkeit ein WENIG auseinander. Aber das Kind malt ja auch noch keine Bilder. Also werde ich jetzt unter die Dusche schleichen und dann die Perlenkette anlegen. Putzen muss ich auch noch, aber man muss es ja nicht gleich übertreiben.
Grantig…
…war das Kind gestern. Und heut Nacht um vier quäkig und munter. Und so wirklich überschäumend ist die Laune heut auch nicht. Meine übrigens auch nicht. Bin einfach müde. Ob wohl schon Zähne einschießen? Ich hatte wohl mit vier Monaten meinen ersten sichtbaren Milchzahn… Das kann ja heiter werden. Kleine Kinder, kleine Sorgen…
Durcheinander
Hier gibt’s grad nichts als Alltag. Mal laut, mal leise. Heute eher leise. Daher ein paar wissenswerte Fakten aus dem Leben von Frau Venus:
Kinderklamotten sind doof. Erst sind sie viel zu groß, dann findet man, dass sie so langsam passen könnten und bis sie aus der Wäsche kommen, passen sie noch ungefähr eine Woche lang. Außerdem ist Größe 50/56 für jeden Hersteller was völlig anderes. So versuche ich jetzt jeden Tag das passendste herauszufinden. Achja: was nicht passt, weil zu klein, scheidet unwiderruflich aus. Sie wird nicht kleiner.
Morgen versuche ich, schwimmen zu gehen. Versuchen, weil ich nicht weiß, wie das Dramababy morgen gelaunt sein wird. Nur keine zu detaillierten Pläne machen, die gehen doch schief. Das Kind überwintert meinen Schwimmversuch natürlich bei einer Oma.
Mein Mann steckt IMMER den Föhn aus und seinen Rasierer ein, aber niemals wieder andersrum.
Mein Schwiegervater erzählte mir gestern, er habe ein Bild von Vierlingen in der Zeitung gesehen! VIERLINGE! Und zwar einäugige! Ich hatte ein ganz seltsames Bild im Kopf von vier Kindern mit insgesamt nur vier Augen. Was er allerdings meinte, war eineiige. Gut für die Kinder.
Es ist kalt draußen. Zumindest glaube ich das, weil ich meiner Wetterstation glaube, die sechs Grad und ein paar Zerquetschte anzeigt. Ich verfolge die Temperaturentwicklung seit sieben Uhr heute früh. Neben der Station. Ich habe sonst nicht viel zu tun, ok?
Die Post hat das Porto erhöht! Das ist an mir vorbeigegangen, wann ist das denn passiert?
Was wünscht sich unser Kind zur Taufe? Ich habe es gefragt, bin mir aber nicht sicher was Armerudern und “Oi” zu bedeuten haben. Ein Ruderboot? Ein Schlagzeug? Der Patenonkel möchte es wissen und hat vorgeschlagen, einen Mammutbaum in den Garten zu pflanzen. In unseren versteht sich. Bin unschlüssig, ob ich das schattige Dasein der Nachbarn verantworten mag. Andererseits habe ich von den Nachbarn zur Geburt ein Waschgel geschenkt bekommen. Als ob ich auf die Distanz miefen würde. Dafür sollte man sie ruhig ein wenig in den Schatten stellen.
Das Pfarrbüro ist dienstags und freitags besetzt. Immer, wenn ich mich in der Laune fühle, dort anzurufen, ist grad weder Dienstag noch Freitag. Wenn das so weiter geht, bekommt das Kind zur Taufe ein eigenes Auto.
Und bei euch so? Ich wette, Euer Leben ist nur halb so aufregend wie meins.
Aha-Effekt…
…kennt ihr das? Man grübelt tagelang über etwas, versteht es nicht und mit einem Mal macht es pling und das Brett fällt vom Kopf?
Unser Kind hat seit Tagen eine Schreiphase. Brüllt um acht los und schläft um elf endlich völlig fertig ein. Ich war der Meinung, das Kind habe Verdauungsprobleme. Komisch nur, dass es damit tagsüber gut zurecht kommt und abends dann plötzlich abdreht. Aber nein, es ist gar nicht der Bauch! Unser Kind war einfach müde! Aufgefallen ist mir das an Silvester. Wir hatten Gäste und ich war der Meinung, der Trubel wäre ihr zu laut, also habe ich sie in ihr Bett gelegt. Sie ist dort wach alleine geblieben und fand das wohl total ok, sie gab keinen Mucks von sich, schnullerte nur so vor sich hin. Gestern ging das Gebrüll wieder punkt acht los. Ich schlussfolgerte also, dass das Kind Dunkelheit und Ruhe schätzt. Und was soll ich sagen… Sie ist seit halb acht im Bett und hat nur kurz gemosert und will alle halbe Stunde kurz sehen, dass ich noch da bin. Das wars. Gestern um die Zeit sind mir schon fast die Ohren abgefallen. Doofe Mama.
Mein Weihnachtswunder…
…ist tatsächlich noch gekommen. Meine Omi, von der wir nicht glaubten, dass sie Weihnachten noch erleben würde, ist auf dem Weg der Besserung. Sie schluckt wieder und ist wieder ansprechbar. Das ist definitiv mein bestes Geschenk!
