Kindergeburtstag – die Regenbogen-Einhorn-Edition

Der fünfte Geburtstag wurde vor ein paar Wochen langsam Thema bei uns am Esstisch. „Ich wünsche mir eine Regenbogen-Einhorn-Party“, sagte das Tochterkind. Und obwohl sich meine Nackenhaare beim Gedanken an rosa-bunten Kitsch zunächst aufstellen wollten, fand ich doch recht schnell Gefallen an der Vorstellung.

Die „Platzkarten“ in Form von Bodenseekieseln haben wir schon vor Wochen fertig gemacht.

 

Die Gästeliste ist nun auch fix und so haben wir uns an die Einladungen gemacht. Ganz einfach: Weiße Wolken aus Karton mit regenbogenbunten Bändern. Wenig Aufwand, relativ kostengünstig und trotzdem ein kleiner Hingucker.

Wer’s nachmachen möchte: Ihr braucht weißen Karton, aus einem A-4-Bogen lassen sich locker 2 Wolken ausschneiden. Ich habe mir aus grauem Karton eine Schablone gebastelt, damit die Wolken alle gleich aussehen. Mit einem Locher habe ich in die unteren Rundungen einfach ein Loch gestanzt und bunte Geschenkbänder angeknotet. Jetzt brauchen wir nur noch einen Plan für die Party im November, damit wir auf der Einladung auch gleich davon erzählen können …. Ideas, anyone?

 

Auch heute bin ich gerne wieder in der Runde der Kreativen dabei:

Creadienstag  

Dienstagsdinge

Handmade on Tuesday

 

Regenbogen-Einhorn … hier wird’s bunt

Ihr Lieben, ich mache mich hier derzeit etwas sehr rar. Das ist zum einen unserem Familienurlaub geschuldet, in dem wir intensiv Zeit miteinander verbracht haben. Leben mal ganz analog. Wir haben tolle und sonnige Tage im schönen Nürnberg verbracht, haben meine beste Freundin in ihrem neuen Zuhause besucht, waren schwimmen, haben imposante Albbüffel besucht, waren in Gengenbach im Schwarzwald, haben Deko und Geschirr gekauft, viel miteinander gelacht, gekocht und die Zeit genossen. Hin und wieder hat sich auch ein echter Regenbogen am Himmel gezeigt. 🙂

Zum anderen hat mich seit zwei Wochen der Arbeitsalltag schon wieder fest im Griff. Es ist tatsächlich so, dass ich zwar „nur“ drei volle Tage arbeite, aber vieles ist dadurch strenger durchgetaktet. Montags steht der Großeinkauf an, Freitags der Hausputz. Von Dienstag bis Donnerstag tauche ich in der Welt der Tasten und Termine ab. Der Samstag gehört meinen zwei Liebsten. Gestern beispielsweise haben wir ein Drachenfest besucht.

Und jetzt lasst mich elegant die Kurve kriegen – weil wir dadurch mittlerweile ganz gut organisiert sind, weiß ich jetzt schon, dass ich kurz vor Hannahs Geburtstag am 1. November wieder null Zeit und tausend Ideen habe. Und weil Hannah sich absolut sicher ist, aus ihrem Kindergeburtstag eine Regenbogen-Einhorn-Party zu machen, bereiten wir schon jetzt vor, was vorzubereiten ist. Und genießen tatsächlich wertvolle Mutter-Tochter-Zeit bei Bastelaktionen wie der heutigen.

Schon zu Sommeranfang haben wir am Bodenseestrand viele flache Kiesel gesammelt. Für eines dieser „Schaumermal-Projekte“. Neulich hatte ich die zündende Idee – die Kiesel werden Platzsteine für die Geburtstagsgäste.

Während Hannah also heute eifrig die Steine mit weißer Acrylfarbe grundiert hat, habe ich anschließend den etwas filigraneren Regenbogen aufgemalt, ebenfalls mit Acrylfarbe und einem sehr feinen Pinsel.

Sobald die Gästeliste feststeht, werden wir die Namen ergänzen. Allein das Geburtstagskind selbst ist ja schon mal sicher. 🙂

Unseren letzten Kindergeburtstag findet ihr hier. Das Thema war „Wald“.

Auch heute bin ich gerne wieder in der Runde der Kreativen dabei:

Creadienstag  

Dienstagsdinge

Handmade on Tuesday

Happy fourth birthday, kleiner Fliegenpilz!

Kinder zu haben ist das letzte echte Abenteuer der Menschheit. Wir haben letzten Donnerstag den ersten Kindergeburtstag gefeiert, ich weiß also ganz genau, wovon ich spreche. (Fünf kleine Racker auf einem Haufen. Ich, eingehüllt in einem Leintuch als Gruselgespenst, mittendrin. DAS IST ABENTEUER PUR!) Ich war ja der Ansicht, dass wir so viele Kinder einladen, wieviel Kerzen auf dem Kuchen stehen. Das Kind zählte also die potentiellen Gäste an ihren kleinen Fingern ab. Ich sagte vier, sie zählte fünf. „Dann sind’s halt leider fünf“, war das einzige, was sie zu der offensichtlichen Diskrepanz zwischen Ist und Soll sagte. Und so luden wir fünf Kinder ein. Man sieht sehr schön, wer besser verhandeln kann. Schon vor Wochen waren die Kinder mit dem Kindergarten für anderthalb Wochen täglich viele Stunden im Wald. Sie kamen nach Hause mit Taschen voller Stöckchen und Ästchen, Moos und Laub (und Kellerasseln und Ameisen. Fragt nicht.). Scheinbar hat mich das unbewusst zu unserem diesjährigen Geburtstagsthema inspiriert. Ich habe also in einer Nachtaktion Fliegenpilz-Einladungskarten gebastelt. Und je näher der Tag X rückte, desto mehr formierte sich die Geburtstagstafel vor meinem inneren Auge. Und weil die Kleine in letzter Zeit fast jeden Nachmittag nach dem Kindergarten bei der Oma verbracht hat, habe ich die beiden mit einem Auftrag versehen: Bringt von jedem Spaziergang etwas Schönes mit. Natürlich keinen Fliegenpilz. Und während ich in unserer hauseigenen Apfelsaftproduktion eingebunden war, sammelte sich hier Tüte um Tüte mit Tannenzapfen und Ästen.

Das Eregbnis sah dann so aus: „Happy fourth birthday, kleiner Fliegenpilz!“ weiterlesen

Einfach mal Danke sagen … mit einem Geschenk für Euch!

Während ich diese Zeilen schreibe, genieße ich die absolute Ruhe um mich herum. Einzig das sonore Brummen des Wäschetrockners begleitet meine Gedanken. Das ist heute auch mal ganz angenehm, denn am Wochenende stand hier die Bude im Zeichen eines wahren Partymarathons!
Ich hatte am Freitag Geburtstag, mein Mann am Samstag. Während wir mit Freunden und Kindern von meinem Diezahlspieltkeinerolligsten in seinen Geburtstag reingefeiert haben (und er am Ende der Nacht wirklich kaum noch Stimme hatte, blöde Misterkältung) und der Samstag dann ganz entspannt vonstatten ging, hatten wir am Sonntag Verwandtschaft zu Besuch. Essen, quatschen, lachen, essen, Kuchen, Nachschlagholen, plaudern, auspacken, essen. So ist das halt, wenn man quasi einen Doppelgeburtstag feiert. Was im Übrigen eine sehr praktische und lustige Sache ist.

„Einfach mal Danke sagen … mit einem Geschenk für Euch!“ weiterlesen

Geliebtes Tochterkind …

… als Du noch in meinem Bauch warst, hatte ich zehn Monate (und zehn Tage Überziehungsfrist) Zeit, mir auszumalen, wie das Leben mit Dir sein würde. Ich hatte Bilder im Kopf von mit mit vollgespuckten Oberteilen, ich fürchtete, ich würde die Mascara gegen die Mamauniform eintauschen. Ich hatte ganz feste Vorsätze und, ja, auch ganz viele Sorgen und Ängste. Und dann warst Du da. Und nichts war so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Leben  mit einem Baby und später mit einem Kleinkind ist etwas, was man Tag für Tag ERleben muss. Niemand kann sich ansatzweise vorstellen, was es heißt, für dich, kleines Wesen, verantwortlich zu sein. Mein Leben vor Dir? Daran habe ich nur noch eine vage Erinnerung. „Geliebtes Tochterkind …“ weiterlesen

„Zweijaaahe!“

…sagte mein kleines Fräulein jedem, der sie fragte, wie alt sie denn werde. Und tatsächlich – am Samstag hat das kleine Persönchen sein zweites Lebensjahr vollendet und eine Monsterparty gefeiert, die sich gewaschen hat. Bilder gucken? „„Zweijaaahe!““ weiterlesen

Vorsicht Bilderflut…

…und zwar ne ganz schön grüne!
Der Kindergeburtstag ist überstanden und es war toll. Das Kind ist ein Showgirl. Es war unterhaltsam und gut gelaunt und hat abends brav geschlafen. So lang die Gäste da waren. Von elf bis zwei wäre sie zu gerne zum neuen Spielzeug zurück gekehrt. Zwischen zwei und halb sieben wollte sie sechs mal wissen, ob wir noch da sind. Sie ist also heute fit, während wir… naja. Früher waren wir nach Geburtstagspartys auch müde. Nur eben anders.

Hier noch die versprochenen Impressionen vom Kermit-Sweet-Table:

Das Platzkärtchen, damit sich keiner verläuft:

Und Blümchen gab’s für die Mama!

Sneak Peak…

…für Hannahs ersten Geburtstag gefällig? Nur so viel sei schon verraten – er wird ziemlich GRÜN!
Die Inspiration küsste mich gestern, als ich darüber nachdachte, was wir wann wie mit wem feiern wollen. Erstens zieht sich die Farbe grün durch ihr ganzes erstes Lebensjahr (da ich eine wachsende Abneigung gegen alles kitschrosarote hatte in den ersten Monaten und ihr am liebsten lauter grüne Pullis gekauft hätte). Mein Spruch „Gibt’s das auch in grün?“ war eine ganze Weile der running gag hier. Vermutlich ist auch deswegen ihre Kinderzimmerwand grün. Als ich dann noch sagte, ich könne kaum glauben, dass mein Fröschle schon ein Jahr alt sei… na kommt, es liegt auf der Hand. Ich hoffe, ich bekomme GRÜNES LICHT von Hannah. Oder ich frag sie einfach erst gar nicht.

Auf schicken Sohlen…

…ist meine Mama jetzt unterwegs. Die ganze Woche schon habe ich sie aufgezogen damit. „Es ist viereckig, aber eigentlich nur außen. Du kannst es umtauschen, wenn Du es nicht magst. Du hast mal darüber gesprochen und geäußert, dass Du so etwas gerne hättest, aber Du hast es nie gekauft“… meine Mama hatte gestern Geburtstag und ich habe mir einen Spaß daraus gemacht, wilde Hinweise im Vorfeld zu streuen, weil ich genau weiß, wie neugierig sie ist.
Gestern Abend also durfte sie das Päckchen endlich in Empfang nehmen und öffnen. Als sie das Papier an der einen Seite aufgerissen hatte, fing sie an zu lachen. Es war – eine Schuhschachtel, ich hab ihr endlich Chucks besorgt. Ihr wisst schon, die Kult-Converse-Treter, die man aller-allerspätestens mit 59 endlich tragen sollte. It’s now or never. Sie meinte, ich sei ein ziemlicher Spinner, aber gefallen haben sie ihr.
Einen kleinen Wehmutstropfen gab es dann doch. In der Schachtel war zwar die richtige Farbe, allerdings die falsche Größe. Ich hatte mich auf das Etikett verlassen und nicht überprüft, ob die richtige Größe eingepackt ist. Ich werde also nochmal in den Schuhladen wackeln und eine Größe größer besorgen. Und das Fiese ist – die Schuhe passen mir! Und sie gefallen mir! Und ich werde sie behalten! Und jetzt glaubt mir keine Sau, dass das keine Absicht war.