Macht die Augen zu und… (TEIL 1)

…stellt Euch folgendes vor: Ein kleines Örtchen auf der Schwäbischen Alb. Es ist früher Winter, Mitte November. Die Abende sind empfindlich kühl draußen, am Himmel leuchtet schon der Mond inmitten einem Meer von glitzernden Sternchen. Und wer steht da auf dem Wanderparkplatz? Eine schnatternde, gackernde, besinnlich dreinschauende Horde Mütter mit kleinen Kindern. Ein paar Väter haben sich auch dazu gesellt. Plötzlich werden Feuerzeuge gezückt und wenige Augenblicke später erstrahlt die kleine Gruppe im Kerzenlicht ihrer SELBSTGEBASTELTEN LATERNEN!

War das nicht ein toller Einstieg? Jetzt aber husch husch zurück zur Realität. Denn die Laternen basteln sich ja nicht von alleine.

Weil ich grundsätzlich gerne bastle, habe ich beschlossen, dass meine Krabbelgruppe dieses Jahr auch gerne bastelt (tut sich auch, EHRLICH) und wir unsere Sankt-Martins-Laternen nicht als Bausatz kaufen, sondern selbst kreativ werden. Damit sich trotzdem jeder vorstellen kann, wie das Endergebnis aussehen soll, habe ich damit begonnen, die Musterlaternen zu basteln.

Man nehme:

Pro Laterne zwei Pappteller, einen breiten Streifen bunten Karton, Acrylfarbe, Kleber, ein Teelicht, ein Bierfilz und einen Laternenstab mit Drahthalterung (gibt’s im Bastelladen)

Und dann? Anfangen!

Weil die Krabbelgruppe die Sonne im Namen hat, habe ich mich für eine Sonnen-Laterne entschieden. Dazu schneidet man bei beiden Papptellern den inneren Kreis heraus und bemalt den Teller auf der Außenseite (für eine Sonne bietet sich gelb an. Wer Fische macht, nimmt eher blau, für Aliens eher grün… ihr versteht schon.)

Damit die Sonne richtig schön strahlt, habe ich aus gelbem Buntpapier mittels einer Schablone 16 Strahlen aufgemalt…

…und schön ordentlich nebeneinander rundherum auf die beiden Tellerränder geklebt:

Von vorne sieht das ganze dann schon sonnig aus:

Bevor ich die Vorder- und Rückseite der Laterne mit einem Streifen Karton  verbinde, wäre es sinnvoll, in das kreisrunde Loch Transparentpapier einzukleben. Weil sich das Transparentpapier, das ich GANZ SICHER in meinem Bastelschrank wähnte (und wir alle wissen ja was das heißt) aber nicht finden ließ, und mir den ganzen Tag noch eine andere Idee im Kopf herum spukte, beschloss ich, weiterführendes Geklebe auf einen späteren Tag zu verschieben und erstmal Laterne zwei in Angriff zu nehmen.

Auch hier bin ich bis zum Transparentpapier gekommen. Also geht es an dieser Stelle beim nächsten Mal weiter. Und bis dahin bestaunen wir bitte alle die herzallerliebste zweite Laterne-to-be:

Vielen Dank. 🙂

 

PS: Jaaaa, ich weiß, der Fuchs schielt ein bisschen. Aber macht ihn das nicht noch PUTZIGER?  Und klar erzähl ich Euch auch, wie es weitergeht. Aber erst geh ich Transparentpapier kaufen.

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