Grünstich am Bauch?

Der Winter tut mir nicht gut. Der Winter oder das fahle Bürolicht zaubern mir einen zartgrünen Schatten rund um den Bauchnabel. Bitte fragt mich jetzt nicht, warum ich im Büro meinen Bauchnabel betrachte, das tut jetzt nix zur Sache.
Auf alle Fälle ist meine Körpermitte nach eingehender Betrachtung nicht nur blass, sondern annähernd grünstichig!
Wenn DAS mal kein Argument für mein akkutes Fühlingsbedürfnis ist!
Ich glaube nämlich, der Grünstich kommt von der Kälte und den vielen Schichten Klamotten.
Waschen tu ich mich nämlich recht oft, daran kann’s also nicht liegen…
Ich werde die farbliche Entwicklung weiter verfolgen.

Morgen…

…ist die Woche zu Ende! Und dann liegt ein freies Wochenende vor mir. Ich hab alle Termine abgesagt und will einfach tun und lassen, wonach mir ist.
Was könnte das wohl sein? Lesen? Malen? Shoppen? Wahrscheinlich all das.
Und ja, ich werde mir ein paar Vokabeln notieren. Ich lerne grade nämlich Niederländisch. Man muss die Mehrsprachigkeit seiner Kollegen ja irgendwie nutzen!

Heute ist der 25. März…

…und im Radio lief heute morgen “Last christmas” von Wham. Die Moderatoren hatten aus dem Fenster geguckt, dickes Schneetreiben in Baden-Baden vermeldet und das nahende Weihnachtsfest musikalisch ankündigen wollen. Bei um die Null Grad fand ich’s auch ganz passend.
Aber Himmelherrgott wo bleibt der FRÜHLING???

Die Diskussion…

…um Schuld und Motiv eines Amokläufers ist für mich völlig müßig.

Zumindest, wenn das Ergebnis lautet, wie es in solchen Fällen immer lautet.
“Sportschütze und Killerspiele – das musste ja so kommen.”
Nicht genug damit, dass Politiker sofort wieder eine Diskussion um Waffengesetze und Computerspiele lostreten, auch die Medien stürzen sich sofort wieder auf diese beiden Punkte wie die Geier. Ekelhafte Züge nimmt es an, wenn Politiker Entsetzen – sicher auch echt empfundenes, keine Frage – äußern und gleichzeitig mit dem Thema Wahlkampf betreiben.

Es scheint fast so, als hätte man direkt nach dem Amoklauf geschaut, ob die zwei Hauptkriterien zutreffen und – tadaaa – hervorragend, schon erklärt, wie es dazu kommen konnte. Als ob jeder Sportschütze und Computerspieler ein potentieller Amokläufer wäre.

Wieso fragt keiner, warum der junge Mann so problemlos Zugang zu der Waffe und zu mehreren hundert Schuss Munition gehabt hat? Wieso hat sein Vater, der selbst Sportschütze ist, die obersten Regeln seines Sports missachtet und seine Waffe im Schlafzimmer, frei zugänglich, liegen lassen? Wieso fragt keiner, woher die Frustration des Amokläufers kam? Wie kann ein 17-Jähriger so neben der Spur sein, dass er sich zurückzieht, einigelt, Gewaltphantasien entwickelt, Mordgedanken, Rachegedanken hegt? Wo liegt die Ursache seiner Frustration, seiner Unverstandenheit, seiner Wut?

Was ist die Ursache und was das Ergebnis?

Es ist einfach zu sagen, er ist zum Mörder geworden, weil er virtuell rumballert und eine Waffe in die Hände bekommen hat.
Aber die W

Meine Vergangenheit…

…hat mich gestern eingeholt.
Eine Mitschülerin hat mich angerufen. Wir waren mal sehr eng befreundet, dann hat die Freundschaft einen Knacks bekommen und wir haben uns damals nach einem Schulwechsel aus den Augen verloren.
Ich habe vor etwa einer Woche an sie gedacht und im Internet spaßeshalber nach ihr gesucht.

Gestern Abend hat sie mich angerufen. Einfach so.
Sie hätte ein altes Klassenfoto in die Finger bekommen, mich im Telefonbuch gefunden und wollte mich gern mal wieder sehen. Ich habe relativ schnell gemerkt, dass wir nicht mehr so viel gemeinsam haben, aber trotzdem haben wir miteinander gelacht und innerhalb von 20 Minuten viele Weißt-Du-nochs gefunden. Sie hat Kontakt zu anderen, die ich aus den Augen verloren habe und umgekehrt.
Wir wollen uns mal wieder treffen, damit haben wir uns verabschiedet.
Geblieben ist mir gestern Abend ein seltsames Gefühl. Warum auch immer.

Man stelle sich vor…

…man sperre 100 Hyänen in einen Käfig, gebe ihnen zwei Wochen weder Futter noch Wasser. Dann schlachte man ein Kalb, lege es vor die Tür und öffne den Käfig.

Ich liebe meine Presse-Schreiberei wirklich. Aber was bei Baby- und Kinderbörsen abgeht, wenn es darum geht, einen Strampler zu ergattern, bevor es die Konkurrenzmutter tut, ist einfach nicht mehr normal…

Oben ohne!!!

Ich hab grad die Cabrio-Saison 2009 eingeläutet!
Endlich wieder fahren ohne Dach mit dem Fahrtwind in den Haaren!
Ich… äh… dreh noch ne Runde!

Schön

Rasend…

…hat sich heut mein Umfeld fortbewegt!
Es gibt Tage, da rege ich mich auf beim Autofahren. An anderen bin ich die Ruhe in Person. Heute war ich offenbar ein Verkehrshindernis. Ich bin innerhalb einer Dreiviertelstunde acht mal überholt worden. Auf graden Bundesstraßen ebenso wie auf kurvigen Landstraßen.
Ich fahre eh schon ungefähr 10 % schneller als man sollte und verstehe nicht, warum ich mit fast 120 auf einer Landstraße überholt werde. Und zwar so, als würde ich mit 70 dahinkriechen…
Den übrigen Verkehrsteilnehmern schien es heut wohl nicht schnell genug zu gehen. Auf einer Tempo-80-Strecke, auf der oft geblitzt wird, bin ich brav 85 gefahren und hab nur noch vorbeirauschende Rücklichter gesehen. Ich bin über Sperrflächen und durchgezogene Mittelstriche überholt worden, als würde ich auf dem Standstreifen gurken.
Ich kann nur sagen – relax! An der nächsten Ampel egalisiert sich eure Hetzerei!

Die Buddenbrooks

…hab ich mir gestern im Kino angeguckt.
Alles in allem war der Film gut. Sehr nah an der Vorlage von Thomas Mann, soweit ich mich an das Buch entsinne, aber das Ende war anders und es hat naturgemäß und obwohl der Film sehr lang war, viel gefehlt.
Irgendwie hatte der Streifen ein hohes Erzähltempo, als wollte der Verfilmer unbedingt alle wichtigen Fakten unterbringen. Dadurch hat die Story ein bisschen gelitten, aber insgesamt fand ich ihn doch ganz gut. Vor allem der Kostümrausch hatte es mir angetan.
Als nächstes freu ich mich auf Effi Briest.
Der Trend geht zur Verfilmung von Literaturklassikern, wie mir scheint.
Ob das an Pisa was ändert?
fragt sich die kleine Lese-UND-ins-Kino-geh-Venus

Mein Ausschlaf-Bedürfnis…

…macht mir langsam selber Angst. Klar könnte ich um acht aufstehen. Da klingelte heute auch mein Wecker. Hat mich aber nicht gestört. Ich dachte, ich gönn mir noch ein halbes Stündchen. Als ich das nächste Mal auf die digitalen Zahlen blinzelte, war es halb elf. Ich sollte meine innere Uhr dringend mal wieder justieren. Halbe Stunden kennt sie offenbar nicht. Dabei überarbeite ich mich grade wirklich nicht, hab Urlaub und dümpele genüsslich vor mich hin. Vielleicht liegt’s an diesem grausigen Winterwetter draußen. Das wird’s sein. Mein zweites ich steht morgens um acht pünktlich auf, guckt aus dem Fenster, verzieht das Gesicht, schlüpft wieder unter meine Decke und dreht an meiner inneren Uhr. Hoffentlich funktioniert das im Sommer auch in die andere Richtung…