Morgen!

Morgen! Geht’s! Los!
Mein blog wird dann wohl fünf Tage verwaist sein… Aber nächsten Monat geht’s ja weiter. Mit ausführlichem Dresden-Bericht, auch wenn’s keinen intressiert
Jetzt werde ich mich erstmal noch einem Artikel widmen, der noch geschrieben und einem Koffer, der noch gepackt werden will.
Passt gut auf euch auf und bis nächste Woche! !

Noch viermal schlafen!

Dann geht’s nach Dresden!
Ich freu’ mich schon tierisch auf ein paar Tage Tapetenwechsel. Wenn wir so schönes Wetter haben wie hier zur Zeit, dann wird’s super. Ach was, es wird auf jeden Fall super.
Wir haben drei volle Tage und schon Programm für zwei Wochen
Auf alle Fälle will ich eine Runde tourimäßig durch die Stadt fahren mit einer Stadtrundfahrt, eine Führung durch die Frauenkirche und durch die Semperoper machen und die Porzellansammlung im Zwinger sehen. Und einen Kaffee im höchsten Biergarten Dresdens, in der ehemaligen Tabakfabrik Yenidze, trinken. Und wenn’s geht auf der Elbe rumschippern. Und natürlich alle anderen Sehenswürdigkeiten sehen. Mal sehen, ob mein Fußvolk da mithalten kann .
Sagte ich schon, dass ich mich frrreeeeuuuueee? Ich bringe auch ganz bestimmt ganz viele Bilder und Eindrücke mit! (Ich brauch ja auch was zum Angeben )

Kommt noch Schnee?

Also ich finde: Nein. Draußen hat es fast 20 Grad in der Sonne, die Luft riecht nach Frühling und nach Erde und – hach – alle lächeln, wenn sie einem begegnen. Wer will da denn bitte noch Schnee? Also ich nicht.

Aaaahhh…

Ich wollte eben ein Bild von meine Kamera-Chipkarte hochladen. Tausendmal gemacht, tausendmal geklappt. Und was passiert? Als ich den Chip in den dafür vorgesehenen Schlitz an der PC-Vorderseite schiebe, stoße ich nicht wie gewohnt auf einen Widerstand, an dem der Chip normalerweise einrastet. Nein, das gesamte Plastikquadrat verschwindet auf Nimmerwiedersehen im Gehäuse! HÄ?
Nein, ich habe die Karte nicht in den falschen Schlitz geschoben, sondern dahin, wo sie hingehört. Fast zumindest. Denn wenn man die Karte ein bisschen verkantet und leicht von oben her schiebt, dann rutscht sie unter den Aufnahme-Dingern durch und passt ganz rein. Jetzt kann ich sie zwar noch sehen, aber komme mit nichts mehr an sie heran. Hmpf. Muss ich wohl warten, bis ein guter Geist kommt und mir das Gehäuse auseinandernimmt.
Liebe Comp

Wochentage haben Farben!

Ich habe heute morgen gelesen, dass es Leute gibt, die Wochentagen oder Namen Farben zuordnen. Diese Menschen seien äußerst selten, meist sehr künstlerisch begabt und musisch veranlagt und hätten irgendwelche besonderen Synapsen im Kopf!
Mich hat fast der Schlag getroffen! Die meinen mich! Seit ich denken kann, haben meine Wochentage Farben! Ich denke bei Dienstag immer an gelb. Immer. Schon seit ich Dienstag aussprechen kann! Ich hatte das immer für eine Marotte gehalten und jetzt lese ich, dass es eine ganze Wissenschaft um dieses Farbendenken gibt!!!
Für alle, die in einer unbunten Welt leben: Montag ist hellblau, Dienstag ist gelb, Mittwoch ist karmesinrot, Donnerstag grün, Freitag orange, Samstag pink und Sonntag violett. Wolfgang ist zum Beispiel jägergrün, Thomas dunkelblau, Martina ist dunkelrot, Sandra zartrosa, Petra hellblau…
Für mich ist das ganz logisch! Nur dachte ich bis jetzt, ich wäre die einzige mit dieser Macke…

Die besten Rezepte…

…sind die, die nirgends stehen. Am Samstag hatte mich ein Pfund weißer Spargel angelacht und obwohl die Spargelzeit noch fern ist, konnte ich nicht widerstehen. Etwas ratlos packte ich noch zwei Zuchini in den Korb und war gestern einigermaßen unschlüssig, was ich daraus wohl zaubern sollte. Zum Glück gibt es Mama, die Kartoffeln eingelagert und immer ein Sößchen parat hat. Das Ergebnis: Ein Kartoffel-Zuchini-Spargel-Auflauf mit Käsehaube. Den Rest gibt’s heute. War sehr sehr sehr lecker!
Ansonsten war das Wochenende ziemlich gelassen. Am Samstag war ich bei der Mama meiner besten Freundin auf dem Geburtstag, abends noch mit Schatzi und ein paar Freunden was trinken. Gestern morgen haben wir genüsslich außer Haus gefrühstückt und den restlichen Tag habe ich dümpelnder Weise verbracht – sprich: Nicht viel getan, gelesen, gemalt, getrödelt, gegessen – gesonntagt eben.
Heut bin ich schon seit viertel vor sieben auf und warte, bis die Läden aufmachen – heute backt die kleine Venus einen Käsekuchen! Mjam!
(Soviel zum Thema “ich werde zur Hausfrau” – aaaaahhhhh )

Ich bin wieder normal!

Guten Morgen Welt,
ich habe mich gerade mal wieder zu etwas hinreißen lassen, was ich schon längst vermisst habe: Eine To-Do-List geschrieben! Ich bin wohl wieder auf dem Weg zum Ich!
Draußen schifft es mächtig und ich werde nach dem Essen anfangen, die Wohnung frühlingsfrisch zu machen. Habe irgendwie mächtig Lust zum Putzen und Werkeln! Das alles steht auf meeinem kleinen großen Zettelchen, weil ich abhaken so schön finde! Jawoll! Und danach werde ich mir ein bisschen was über Dresden anlesen. Ich freu mich ja schon soooo! (hab ich schon erwähnt, glaube ich… )

Nachtrag: Drei Stunden später – die Wohnung ist geputzt. Schatzi soll sich doch freuen, wenn er heim kommt (jetzt kling ich wie eine Hausfrau in den Sechzigern… ). Jetzt stehen nur noch Kleinigkeiten an wie schätzungsweise 57892 CDs in die richtigen Hüllen ordnen und den Müll wegräumen und dann gibt’s Spaghetti und Soße (die es gestern doch nicht gab…)
Und morgen

Was für ein Tag!

Wie oft habe ich mich nach so einem Tag gesehnt? Heute hatte ich mal wieder einen! Einen Tag, an dem man morgens mit einem Lächeln aufsteht und sich freut, wie als kleines Kind auf den Kindergeburtstag. Um halb zehn hab ich mich auf den Weg an den Bodensee gemacht, um dort meine ehemalige WG-Hälfte zu besuchen. Wir haben uns seit einem halben Jahr nicht mehr gesehen und – oh Wunder – es war, als wäre nichts dazwischen gewesen. Wir hatten sofort wieder den selben guten Draht zueinander, als hätten wir uns letzte Woche zuletzt gesehen. Und sie hat sich schon zu einem Gegenbesuch bei mir angekündigt!
Das Leben kann so schön sein, wenn man es lässt!
Jetzt gibt’s zur Krönung noch einen großen Teller Pasta mit Ricotta-Tomaten-Sauce und einen Salat und ein bisschen Fernsehen. Übermorgen kommt Schatzi wieder und am 25. fahren wir für eine Woche nach Dresden auf Städtetour! Die kleine Venus strahlt wieder!

Wozu hab’ ich das gekauft?

Diese Frage stellt sich mir immer wieder, wenn ich meine Küchenschubladen öffne.
Da findet sich zum Beispiel ein Milchschäumer von Tupperware.
Ich will an dieser Stelle überhaupt nicht anzweifeln, dass das Ding funktioniert. Funktioniert tadellos. Aber ich benutze ihn nicht, schlicht, weil ich morgens keine Muße habe, meine Milch zu schäumen und es nachmittags einfach vergesse. Mein Kaffee cremt von alleine und der Milchschäumer liegt arbeitslos in der Schublade.
Noch so eine Anschaffung: Schablonen zur schokopulvrigen Verzierung des Milchschaums.
Herzen, Sterne und andere Muster könnte ich mir damit auf den Milchschaum zaubern. Aber die Ignoranz der Schablonen gegenüber rührt vermutlich daher, dass ich ja schon für den Milchschaum zu faul bin.
Desweiteren findet sich in meiner Küche ein Sortiment an Spiegeleier-Formern. Aber ich habe seit deren Erwerb nur ein einziges Mal ein herzförmiges Spiegelei gegessen. Weil ich meine Spiegeleier einfach essen will und nicht betrachten.
Trotzdem lasse ich mich immer wieder zu solchen Käufen hinreißen. Die grüne Dose für genau einen Apfel habe ich wenigstens von Tupper geschenkt bekommen. Aber so wie ich mich kenne, hätte ich sie bei einer fähigen Tuppertante auch gekauft. Und von dem Fußbad mit Sprudel-Effekt, das seit einem Jahr verstaubt (1 x benutzt…) fang ich lieber gar nicht mehr an. Hmpf. Ich sollte dringend mein Konsumverhalten überprüfen. Aber vorher blättere ich nochmal durch den T*hibo-Katalog. Da gibt’s bestimmt noch eine Unterhosen-Falt-Hilfe oder eine Schnürsenkel-Aufbewahrungs-Idee. Braucht schließlich jeder.