Hauptsache unterwegs sein…

…ist grad mein Motto. Deswegen hat mich auch ein kleiner Sonnenbrand von einer 10-km-Wanderung am Sonntag nicht davon abgehalten, gestern gleich wieder wandern zu gehen. OK, es gab auch keine Gefahr, einen weiteren Sonnenbrand davon zu tragen. Ich bin gestern durch Matsch und Regen gestapft und… fand’s super!
Die Wanderung war mit 5 Stunden angegeben und wir waren nach zweieinhalb wieder am Auto. Hat aber sehr viel Spaß gemacht und ich mag die Tour auf alle Fälle nochmal machen. Hab ich schon gesagt, dass ich zur Zeit einen ausgeprägten Bewegungsdrang habe?

Das führt mich gleich zu Punkt zwei: Meine Jeans.
Ich war ja bislang dem Irrglauben anheim gefallen, man würde durch Sport abnehmen. Pustekuchen. Ich habe Lieblingsjeans, die definitiv jetzt enger sitzen als jemals zuvor. Da ich aber kein Gramm zugenommen habe, muss ich wohl irgendwo Fett ab- und wo anders Muskeln aufgebaut haben.
Ganz toll. Aber lieber so als andersrum.

Sportliches update, II….

Ich staune. Über mich selbst. Vor zwei Wochen hätte ich Tracy noch am liebsten an die Wand geklatscht, jetzt turne ich ihr Programm mit und brauche tatsächlich keine Pause mehr. OK, es ist immer noch anstrengend, aber es ist überlebbar. Und so langsam genieße ich sogar Muskelkater.
Endorphine sind schon so n’Teufelszeug. Fakt ist – einen Tag ohne Sport und die kleine Venus fühlt sich unausgeglichen. Dass es mit mir mal soweit kommt, hätt ich nie geglaubt. Muss am Alter liegen.

Sportliches update…

…2 km geschwommen zurück gelegt in einer guten Stunde (weil das Wasser voller Rotzgören war), eine halbe Stunde Tracy am Samstag und eine halbe Stunde Tracy am Sonntag.
Plus eine Miniwanderung, bzw. ein sehr ausgedehnter Bergspaziergang am Sonntagnachmittag.
Muskelkater… Fehlanzeige. Ich spüre zwar, dass meine Muskulatur beanspruchter ist als sonst, aber von einem Kater bin ich weit entfernt.
Muskelkätzchen allenfalls.
Fühlt sic

Firmen-Feiern…

…sind mitunter recht amüsant. Leider führen sie bei mir zu akutem Schlafmangel. Ich bin so müde. Ich bin Freitagabend-kurz-vor-Mitternacht-müde. Blöderweise ist es erst elf. Waaaaah…

Tracy hat versucht…

…mich umzubringen. Aber es ist ihr nicht gelungen. Hehe. Die Rede ist von Tracy Anderson und ihrer Fitness-DVD, deren leidende Besitzerin ich seit gestern bin. Ich hab noch nie in meinem eigenen Esszimmer derart geschwitzt.
Die junge Dame mit dem unverschämt fitten Körper hat dafür gesorgt, dass ich mir völlig unfit vorkam gestern Abend. Die Leichtigkeit, mit der sie die Übungen wieder und wieder und wieder macht und dann noch zehn mal wiederholt, ist schon fast arrogant. Und dann, kurz vor Ende, sagt sie noch milde lächelnd, “oh, jetzt zieht es aber schon richtig!”

NEIN DU BLÖDE NUSS, es brennt schon seit zwei Minuten wie FEUER!


ABER… ich gebe nicht auf. Tracy, Du kriegst mich nicht klein. Wir sehen uns wieder. Am Sonntag spätestens.

Um nicht…

…den Überblick zu verlieren und um meine sportlichen Ambitionen mal irgendwo festzuhalten:
Ich gehe seit einigen Wochen zweimal wöchentlich schwimmen und schaufle mich tapfer insgesamt 3 km durchs Wasser. Dienstags einen, Samstags zwei.
Die zwei Kilometer schwimme ich so gut wie am Stück, 80 Bahnen in glatt einer Stunde.
Ich bemerke deutliche Konditionssteigerungen.
Gleich geht’s wieder ins kühle Nass.

Tick tack…

…tick tack tick tack… nein, ich rede nicht von meiner biologischen Uhr. Sondern von dieser ominösen INNEREN UHR. Die ich bisher nie hatte und nie vermisste. Sprich, ich konnte mich abends ins Bett legen und so lange schlafen bis entweder a) der Wecker diesem Schlummerzustand ein jähes Ende bereitete oder b) es ungefähr 11 Uhr vormittags war.
Neuerdings geht das nicht mehr. Seit einigen Tagen/Wochen wache ich morgens zehn Minuten vorm Wecker auf. Ich gehe am Sonntagmorgen um halb drei schlafen und wache um halb sieben auf, völlig munter und sogar mit dem unguten Gefühl, verschlafen zu haben.
Woran liegt denn das?
Ich habe drei Vorschläge zur Auswahl:
1. An der Jahreszeit. Es wird früher hell und mein Körper ist der Meinung, dass Helligkeit “Schlafenszeit-Ende” bedeutet. Was mich auf die gleiche Evolutionsstufe setzt wie ein Gockel.
2. Am Sport. Das einzige, was ich in dieser Zeit an meinen Lebensgewohnheiten geändert habe, ist der Sport. Seit ich regelmäßig schwimmen gehe, beobachte ich dieses Lerchen-Phänomen.
3. Am Alter. Je älter man wird, desto weniger Schlaf braucht man. Ich weiß zwar nicht, wie ich das finden soll – aber es ist zumindest mal ungemein praktisch.

Also? Expertenmeinungen bitte?

Ich, die Blei-Ente…

Seit Wochen gehe ich schwimmen. Regelmäßig. Wöchentlich. Tatsächlich stellt sich so etwas wie Kondition ein. Ich kann 40 Bahnen ohne nennenswerte Pause schwimmen. Letzten Samstag machte ich mich dann noch zusätzlich ein zweites Mal in der Woche auf ins heimische Hallenbad und war ALLEINE im Wasser. Die ersten 30 Bahnen. Und weil es so gut lief und die 40 Bahnen in Nullkommanix geschwommen waren und man als Schwabe ja der Meinung ist, dass sich das Eintrittsgeld lohnen muss, hängte ich weitere 40 Bahnen an. 80 Bahnen in weniger als einer Stunde. Ich war danach zwar geschafft, aber es ging erstaunlich fluffig.
Die dienstäglichen 40 Bahnen erschienen mir wie ein Klacks. Bis gestern. Nach den ersten zehn hatte ich das Gefühl, Knochen aus Blei zu haben. Ich kam mühsam vorwärts und die Bahn erschien mir wesentlich länger als 25 Meter.
Ich hab die 40 trotzdem voll gemacht. Mein einziger Trost – meinem Mitschwimmer ging es auch nicht viel besser. Tagesformabhängig sei das. Naja. Mal sehen, was meine Tagesform nächsten Samstag sagt.

Ohrwurm des Tages…

…heute morgen gehört und für gut befunden…

“Manche sind viel schneller satt
Kann mir nicht passieren
Ich denke nicht oft: “Vielleicht”
Ich tu es lieber gleich

Ich lass mich nicht umdrehen
Will weiter zu weit gehen
Ich bleib einfach so wie ich bin

Ich kriege nie genug vom Leben
Ich kriege nie genug
Da geht noch mehr
Ich will alles auf einmal und nichts nur so halb
Nicht nur warten bis etwas passiert”
-Christina

Beige…

…ist grausig!
Ein bekannter Kabarettist hat es in einem Stück geschildert und seither sehe ich es auch – alte Menschen tragen alle beige!
Je älter, desto beiger! Beige Schuhe, beige Hosen, Blusen, Jacken… höchstens abgewandelt in Richtung grau oder braun.
Kann mich bitte jemand an diesen Blogpost erinnern, wenn ich 70 bin und versucht, etwas beiges anzuziehen? Es steht mir schon mit 30 nicht und ich hoffe, dass es mir als Oma auch nicht egaler ist.