Der Schiri hat Urlaub. Ich nicht. Pah.

Liebes Leben,

nachdem gestern der HSV Hausarbeit so glänzend abgeschnitten hat , hat sich der Schiri jetzt erst mal frei genommen. Der Gute. Hat sich das auch verdient. Ich tauch heut mal wieder ab in mein „früheres Leben“ und mische mich unters Flohmarktvolk, ständig die Reporternase im Wind und auf der Suche nach DEM Stoff für meine Reportage . Wird schon werden. Wenn ich dort fertig bin, setze ich mich wieder in mein kleines Zeitreise-Transformator-Auto und wenn ich aussteige, bin ich diesmal ganz Tochter . Die familiären Verpflichtungen rufen. Und jetzt, ich hör’s ganz deutlich, ruft ein duftender Kaffee… ich komme schon! *flöt*
Also liebes Leben, wir unterhalten uns später weiter, Du hast es ja heut so eilig mit mir…

Tooooor! Tooooor! Toooor für den HSV Hausarbeit!

„Und der Schlusspiff! Es ist aus, aus, aus und der HSV Hausarbeit hat gewonnen, ein ganz klares 2:1 für den HSV. Was für ein Spiel! Soeben noch schnell das Spielfeld gesaugt und dann das Tor von ‚Staub Sauger‘ und das Wunder vom Haushalt ist in nur…knapp acht Stunden wahr geworden!!! Die Fans jubeln, eine Stimmung ist hier im Stadion, es ist kaum zu fassen. Der Schiri hat seine Sache gut gemacht, er ist schon auf dem Weg in die Kabine, was für ein nervenaufreibendes Spiel…
Zwischendurch, meine lieben Zuschauer, gab es Gerüchte, dass sich die Wettmafia eingeschaltet habe, doch nichts konnte bewiesen werden. Und dann so ein Spiel! Damit steigt der Haushalt zum wiederholten Mal in die Blitzblank-Liga auf und wir sind jetzt schon gespannt, was in der Rückrunde nächsten Samstag passieren wird… Entweder der HSV kann den Haushaltstabellenplatz verteidigen oder aber der FC Schweinehund sorgt für den Sturz aus der Liga! Ich freue mich jetzt schon auf weitere spannende Momente mit Ihnen und gebe jetzt zurück ins Studio!“

Erneuter Anpfiff nach verlängerter Spielunterbrechung!

„So meine Lieben, da sind wir wieder, ich melde mich wieder live vom Spielfeld. Mittlerweile steht es 1:1 im Spiel FC Schweinehund gegen HSV Hausarbeit. Nach einer Unterbrechung, die die Spieler zum Mittagessen genutzt haben, geht es nun weiter im Badezimmer. Die Fans vom „Kühlschrank e.V.“ sind mittlerweile auch wieder auf ihren Plätzen und zufrieden gestellt. Für alle, die erst jetzt zugeschaltet haben: Das erste Tor fiel für den HSV Hausarbeit durch konsequente Arbeit des Ausnahmespielers „Staub Lappen“ in der Küche, das Tor für den FC Schweinehund erzielte „Lasse Michablenken vom Pc“, jetzt steht es unentschieden. Man darf gespannt sein, wie diese spannende Partie ausgehen wird. Da… die Mannschaften laufen auf dem Platz ein. Ah, ich sehe, „Staub Lappen“ wurde ausgewechselt durch „Staub Sauger“, der sonst beim „SV Miele Dynamo-Power 2000″ spielt. Dann lassen wir uns überraschen, wie diese Partei ausgehen wird. Anpfiff…!“

Kurzer Zwischenstand…

„So meine lieben Freunde im Stadion, das erste Spiel ist vorbei und der HSV Hausarbeit hat ganz knapp gewonnen. Dramatische Szenen haben sich abgespielt. Nachdem der Schiedsrichter eine unvorhergesehene Pause am PC eingelegt hatte, bekam der 1. FC Schweinehund kollektiv die rote Karte und so konnte der HSV Hausarbeit konkurrenzlos auch das Spiel im Gästebad für sich entscheiden…
Damit aber nicht genug. Plötzlich wurden Gerüchte laut, die treuen Fans aus der Fankurve „Kühlschrank e.V.“ hätte unvorhergesehen das Feld geräumt, so dass der Schiri nun erst einmal die Pfeife niederlegt und sich um die Befüllung der unschönen Lücke bemüht, bevor das Spiel im Bad fortgesetzt werden kann. Die Spieler werden dann erst einmal eine kleine Stärkung einnehmen… es bleibt also spannend, bleiben Sie am Ball!“

Mein Leben und ich: Heute: Das Endspiel – 1. FC Schweinehund gegen HSV Hausarbeit

Das Spiel konnte die vergangenen Tage nicht ausgetragen werden, wegen Streitereien zwischen den beiden Mannschaften und eines nur schwer zu kurierenden Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms des Schiedsrichters (meiner Person )

Der Anpfiff hätte eigentlich um 7.30 Uhr erschallen sollen, leider war der Schiri nicht aus der Horizontalen zu bewegen…
„Und auch jetzt, um 9.26 Uhr, kommt das Spiel nur sehr schleppend in Gang… Zunächst wird in der Küche gespielt, wo der 1. FC Schweinehund stark in Führung liegt und die besseren Torchancen hat. Allerdings greift diese Mannschaft auch hin und wieder zu äußerst zweifelhaften Tricks, wie zum Beispiel einem duftenden Kaffee am Spielfeldrand und der Tageszeitung, einladend aufgeschlagen auf dem Frühstückstisch…“
Für den geneigten Leser, der in dieser Sportart nicht unbedingt kundig ist: Ein Spiel dauert unter Umständen mehrere Tage und es wird gespielt, bis ein klarer Sieger hervorgeht. Im besten Fall der HSV Hausarbeit.
Zur weiteren Information – nachdem die Schlacht in der Küche ausgetragen worden ist, setzt sich das Spiel im Schlafzimmer, Badezimmer, Gästebad, Arbeitszimmer und Wohnzimmer fort und endet damit, dass der HSV Hausarbeit das komplette Spielfeld noch gründlich saugt – wenn der 1. FC Schweinehund ihn lässt.
„Und auch jetzt sieht es so aus, als habe der 1. FC Schweinehund die Oberhand, denn der Schiri hat sich an den PC verkrümelt und führt Web-Tagebuch… ja ist denn das die Möglichkeit? Auf den Rängen wird schon gepfiffen, die Fans des HSV Hausarbeit melden sich zu Wort (Mama hat eben angerufen) und spornen ihren Verein an… Es bleibt also spannend, aber jetzt erst mal zurück ins Studio…“

Wer bin ich?

Von außen: 1,63 klein, dunkelblonde lange Haare und blaue Augen. 52 kg, Schuhgröße 37.
Oft habe ich schon gehört, dass ich auf Fremde ein wenig hochnäsig wirke und jedesmal erschrecke ich, wenn mir das jemand erzählt. Denn eigentlich bin ich gar nicht so. Guckst du nach

Innen: Liebenswert , optimistisch (typisch Fisch, würde meine liebste Uli sagen), phantasievoll, den Kopf voller wilder Pläne, schnell zu begeistern, lesebegeistert, halbwegs künstlerisch talentiert und musisch veranlagt.

Was ich nicht mag, sind unfaire, intolerante und unehrliche Leute.

Mein Lebensmotto: Nix wird so heiß gegessen, wie es gekocht wurde.

Willkommen in meinem Leben!

So… das Blog ist fertig. Aus einer Laune heraus entstanden. Wird künftig bestückt mit allerhand Nebensächlichkeiten und unwichtigen, wirren Dingen aus meinem Leben. Ich freu mich drauf!