Umsonst ist der Tod.

Auch wenn es jetzt den Anschein hat, Frau Venus wäre Tag und Nacht am Meckern – iiiiis gar nicht so. Mir ist nur am Wochenende was eingefallen, was ich noch schnell bemeckert haben möchte, weil ich finde, dass es einen großen Einfluss auf unser Leben und auf unser persönliches Glücksempfinden hat – Geiz. „Umsonst ist der Tod.“ weiterlesen

No shopping – ich hätte ja …

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 …neulich beinahe mein Shopping-Gelübde gebrochen. Weil ich angesichts der Temperaturen plötzlich akute Lust auf einen kurzen Jeansrock hatte. Das Kind war grade bei Oma abgegeben worden, die Sonne schien vom blauen Himmel, ich hatte alle Zeit der Welt und war sowieso in der Stadt. Ich stöberte mich also durch die Trends (was man so alles verpasst, wenn man mal ne Weile nicht guckt!) und fragte die Verkäuferin nach einem Jeansrock. Ich sollte im ersten Laden die Standardantwort hören, die mich den Rest des Vormittags begleitete: “Jeansröcke? Hamwernich.” Was nicht so ganz stimmt. Denn manchmal waren da schon Röcke. Aber entweder ich konnte sie mir über die Hüfte ziehen oder sie waren zu lang, klafften am Po ab, schlackerten komisch an der Seite … kurzum: Keiner war so, wie ich ihn haben wollte. „No shopping – ich hätte ja …“ weiterlesen

Jammerlappen – ab in die Wäsche!

Aus der beliebten Sendereihe “Was bin ich?” heute: Frau Glücklich (ich) und ihre guten Ratschläge.

Es sind Sätze, die anfangen mit “Bei uns ist ja leider …” oder “Hätten wir nur”, “könnten wir nur …” “Wie machst Du das nur…”, die ich in letzter Zeit immer wieder höre und die für mich echte Energieräuber sind. Ich habe lange über diesen Post nachgedacht, aber es brennt mir einfach unter den Nägeln und gärt in meiner Seele, weil ich im direkten und weiteren Umfeld immer wieder Gejammere höre. Und ich HASSE Gejammere. Kennt ihr diesen kleinen, fiesen Teufel, der in so vielen Köpfen wohnt und immer alles schlechtredet? Du, die Du offenbar mit geschlossenen Augen durch Deinen Alltag gehst und sie nur ganz kurz aufmachst, um zu gucken, was alles grade nicht so läuft, Dich möchte ich schütteln und sagen – verscheuch die Stimme, hör auf damit. „Jammerlappen – ab in die Wäsche!“ weiterlesen

Topfgeschichten – Noah mit Kartoffeln.

Folgender Dialog ergab sich vor wenigen Minuten am Venusschen Esstisch. Ich, eine Auflaufform auf den Tisch stellend: “Vorsicht, heiß!” Mann und Kind im Chor: “Mmmmh!”

Beide bekommen die Teller vollgeschaufelt, wobei die Menge je nach Tellergröße natürlich variiert. Beide gucken das Essen an. Dann sich. Dann mich. Fast im Chor fragen sie mich: “Was ist DAS da?” „Topfgeschichten – Noah mit Kartoffeln.“ weiterlesen

“Ich will ein Bild malen!”

Diesen Satz habe ich von unserer Tochter noch nicht allzu oft gehört. Aber was tut man, wenn man schnieft und hustet und zu quasi gar nichts Lust hat, was den Gang an die Süßkram-Schublade metermäßig übertreffen würde? Man überlegt, womit man das Kind sinnvoll und möglichst still beschäftigen kann. Und wenn es schon mal den Wunsch nach kreativem Werk äußert, ich wäre ja nicht ich, würde ich da nein sagen.

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Ein Muttertag in Retrospektive

Muttertag! Wir wissen ja alle, wie das abläuft: Die Eltern schlafen aus, das Kind hat dafür total Verständnis und beschäftigt sich bis mindestens halb neun leise und selbst. 

Nach einem von Blumen gekrönten Überraschungsfrühstück wird Mama mittags bekocht oder ausgeführt, die Sonne scheint, ein gemeinsamer Spaziergang setzt dem Sonntag die Krone auf. Und natürlich läuft das bei allen genau so ab. Nur nicht im Hause Venus.  „Ein Muttertag in Retrospektive“ weiterlesen

Mein Rhabarbertrauma – kein Ende in Sicht

“Manchmal sind die DInge gar nicht so, wie man sich’s vorgestellt hat, sondern besser.” Eigentlich sollte der heutige Blogeintrag so anfangen. Tut er aber nicht. Denn manchmal sind die Dinge halt so, wie man es befürchtet hat oder noch ein bisschen schlimmer. Ein bisschen sehr. Bevor ich jetzt gaaanz weit aushole und Euch in einen Urlaub in die Achtziger mitnehme, sei verraten – es geht ums Essen. Ums Essen (oder Nichtessen) von Rhabarber. „Mein Rhabarbertrauma – kein Ende in Sicht“ weiterlesen

Hey, Major Tom!

Manchmal entwickelt sich eine Idee von ganz allein. Als ich gestern auf der Suche nach einer hübschen Verpackung für ein Geldgeschenk über eine kleine Spardose in Raketenform stolperte, ahnte ich noch nicht, was daraus werden würde. Ich drehte sie abends auf dem Sofa in den Händen herum und hatte plötzlich Fantasien von Planeten-Cake-Pops, von einem Raketenkuchen und von Marsmännchen-Muffins. Während ich also mit glühenden Wangen überlegte, wann ich heute wohl was wie backen und verzieren könnte, lief ich durch den Flur, vorbei am großen Garderobenspiegel. Ein Blick zur Seite – da war es wieder: Das Haarproblem. Wir erinnern uns – Grauschleier und fliederfarbige Ansätze. Ich beschloss, eine Nacht über die haarige Sache zu schlafen. Und während ich heute Nacht von Zuckermasse und Marshmallows träumte, passierte auf meinem Kopf – leider gar nix. Heute morgen sah mein Schopf noch viel müder aus, als ich eigentlich war. Gräulich, fahl, langweilig. Ich überlegte also hin und her. Grauschleier beheben oder Backen? „Hey, Major Tom!“ weiterlesen

Say it selfie – haarige Sache …

Die dritte Runde Selfies ist bei mir eine kleine Motz-Runde geworden. Man könnte meinen, ich wäre den ganzen Tag schlecht gelaunt, aber stimmt gar nicht. (Nur den halben. Und ich hatte Gründe. Aber seht selbst!) „Say it selfie – haarige Sache …“ weiterlesen

Muttertag-und-Vater-und-Familien-Tag

Wer nicht grade blind durchs Leben läuft, wird an allen Ecken dran erinnert – “Am 10. Mai ist Muttertag!” Ich persönlich habe ja ein ausgesprochen ambivalentes Verhältnis zu diesem “Feiertag”. Dieses wir-kümmern-uns-einen-Tag-lang-um-Mama-und-schenken-ihr-überteuerte-Blumen-Gedöns ist einfach nicht meins. Ich sehe es jetzt seit drei Jahren ja nicht mehr nur aus Tochter-, sondern auch aus Muttersicht. Und auch wenn das Fräulein mich noch nicht mit selbstgebastelten Herzen aus Pfeifenreinigern beglückt, so ahne ich schon, dass es mir auch in Zukunft lieber ist, wenn sie mich das ganze Jahr über gleichmäßig liebt und nicht an einem Tag ganz besonders.

Upcycling: Dose wird zum Geschenk für den Muttertag

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