Geliebte kleine Gewitterwolke …

… was hast du mit meinem kleinen Mädchen gemacht? Geht’s ihm gut? Du siehst ihm so unglaublich ähnlich, wie Du da liegst und mich aus deinen blauen Murmelaugen wütend anfunkelst. Ich schaue mich im Schuhgeschäft an der Kasse ratlos um, ob ich womöglich einem anderen Kind mit blonden Zöpfen versucht habe, die Jacke zuzumachen. Aber weit und breit ist kein anderes Kind zu sehen. Dieser kleine Wutzwerg, der so aus heiterem Himmel die Laune ändert und innerhalb von zwei Tagen zur tickenden Zeitbombe geworden ist, das bist du. „Geliebte kleine Gewitterwolke …“ weiterlesen

BIWYFI – eine grüne Sache

Grün! Was für eine Ansage! Die liebe Nic gibt regelmäßig unter dem Motto “Beauty is where you find it = BIWYFI” ein Thema vor, zu dem sich Blogger und Instagramer fotografisch austoben dürfen. Seit ich das aktuelle Stichwort “grün” gelesen habe, hatte ich die Idee im Kopf, allein die Umsetzung hat ein bisschen gedauert.

Ich hatte schon Sorge, ich müsste am Bodensee mit dem Schirm und einer dritten Hand arbeiten, aber wir haben tatsächlich eine kurze Regenpause für die Fotos gefunden, so dass ich Euch jetzt schnell die Geschichte von Sam, dem traurigen Frosch erzählen kann … „BIWYFI – eine grüne Sache“ weiterlesen

Tanz in den Mai …

… oder eher Regentanz in den Mai? Beim Campen ist es ja so: Im Sommer bei Sonne und angenehmen Temperaturen campen kann ja jeder. Als wir uns auf das lange Wochenende vorbereitet haben, wussten wir, dass Regen auf uns zukommt. Und so sitzen wir jetzt gerade gemeinsam einander auf dem Bett gegenüber mit dem Laptop auf dem Schoß, während das Kind seinen wohlverdienten Mittagsschlaf hält. Wohlverdient, weil es eine ordentliche Runde durch den Wald (den Regenwald, haha) gestapft ist. Buddelhose und Regenjacke sei dank (und gut, dass Mama für FALLS eingepackt hat, wir erinnern uns?) Der Ausflug war aufgrund akuten Hüttenkollers angeordnet worden, denn es gibt nicht viel Schlimmeres, als ein nöliges, nicht ausgelastetes Kind auf engstem Raum. Also nix wie raus, artgerechte Haltung und so.

Und jetzt – ist es tatsächlich Mai. Der April war wahnsinnig schnell vorbei. Ein bisschen stand er im Zeichen der Erdbeere: Ich habe Euch meine selbstgebastelten Erdbeeren gezeigt, wir haben Erdbeertiramisu und Erdbeer-Schoko-Kissen gegessen, Erdbeermarmelade gemacht und Waldmeister-Erdbeer-Torte (nicht) gebacken.

Und auch sonst gab es wie üblich einiges Leckeres – ein Picknick-Buffet für den Garten oder den Grillplatz, ein Rezept für Knödel oder einen leckeren Couscoussalat.

Ich hab mit Euch meine Ansichten zur Kindererziehung geteilt und Euch gezeigt, was ich für und mit dem kleinen Fräulein alles bastle und lese.

Und natürlich – das ist ja grad mein Oberthema – habe ich Euch mit an den Bodensee genommen und Euch ganz tief in die Camperseele blicken lassen. Und jetzt freu ich mich sehr auf den Mai! Sobald der Regen sich da draußen verzieht, wird es hier ganz schön grün! Wer mir auf Instagram folgt, hat schon ein bisschen was sehen können – quaaaak sag ich nur!

 

PS: Ach ja, und wenn wir bis morgen endgültig abgesoffen sind, dann mach ich Euch ein Matsch-Spezial: Die fünf besten Outfits für Meerjungfrauen und angehende Sardinen, wie Venus McGyver Klamotten im Klo trocknet und was ihr schon immer über das bisher unergründete Unterwasserleben wissen wolltet. Bleibt also dran, es wird sicher spannend!

Holla, die Wald(meister)fee!

In lichten Buchenwäldern soll er wachsen. Er enthält Cumarin (also nicht zuviel davon essen!) und als Kind glaubte ich, man könne ihn ausschließlich für gruselige Bowle benutzen. Aber neee, Waldmeister macht sich auch gut in der Torte! Wenn man Kuchen in zartem gruselgrün mag! Aber von vorne. Neulich blätterte ich gemütlich bei einer Tasse Tee durch die neue Living at home. Zwischen mir und der hellgrünen Torte – das war Liebe auf den ersten Blick. „Holla, die Wald(meister)fee!“ weiterlesen

Fünf Wahrheiten übers Campen – oder: Warum ich gerne Spießer bin

Wir unterbrechen diese Sendung Ferienetappe für eine wichtige Durchsage für einen wichtigen Blogpost: Eine Ode ans Campen. Aber eigentlich bin ich gar nicht da. Doch, na gut, ein bisschen. Aber wir schalten hier nur ganz kurz in den Arbeits- und Haushaltsmodus (unverschiebbare Termine!), ab Donnerstag ist dann wieder alles auf das “dolce far niente” in der Sonne und am Wasser eingestellt. (Und jetzt erzählt mir nicht, ihr hättet mich hier schmerzlich vermisst, ich glaube Euch KEIN WORT.)

Damit ihr seht, was ICH vermisse, während ich jetzt so am heimischen Schreibtisch sitze, und natürlich, wie schön es am Bodensee ist, habe ich Euch eine Unmenge Fotos mitgebracht. Und wer jetzt sagt – Camping! Igitt! Wie kann man nur?! – für den habe ich heute fünf Wahrheiten (oder eher Lügen?) über die Sache mit dem Leben ohne gemauerte Wände aufgeschrieben. „Fünf Wahrheiten übers Campen – oder: Warum ich gerne Spießer bin“ weiterlesen

Blütenpracht und Glück zum Essen

Wir haben das große Glück, “auf dem Land” zu wohnen. Da, wo man kein Auto braucht, um mit einem Kleinkind auf Schotterwege und in die Wiesen und Wälder zu gelangen. Dort, wo es im Ort einen Bäcker, einen Metzger und eine Bank gibt und das war’s. Dafür noch gepflegte Vorgärten und Magnolienbäume, Tulpen, Hornveilchen und Schlüsselblumen. Um diese Jahreszeit passiert dann etwas Magisches. Die Baumwiesen, die im Winter kahl und dürr und trüb ausgesehen haben, explodieren. Unten grün, oben, auf den Bäumen weiß und rosa. Die Frühlingsblütenpracht der Streuobstwiesen macht mich jedes Jahr aufs Neue sprachlos und ein bisschen ehrfürchtig vor so viel geballter Kraft und Schönheit. „Blütenpracht und Glück zum Essen“ weiterlesen

Say it selfie – diesmal war’s schwer!

Claudi vom Blog Wasfürmich hat mal wieder in die Runde gefragt. Diesmal war’s ganz schön knifflig! „Say it selfie – diesmal war’s schwer!“ weiterlesen

Geschichten aus unserem Bett …

Wer bei der Überschrift glaubt, es gehe heute ausnahmsweise nicht um Essen und Erziehung, sondern um Erotik – reingefallen! Was aber das eine mit dem anderen zu tun hat – da müsst ihr heute schon ein bisschen weiterlesen. Heute ist nämlich Tag des Buches. Also nix mit Schweinkram. „Geschichten aus unserem Bett …“ weiterlesen

Ich mach dann mal mein Ding …

“Gibt es eigentlich etwas, das Du nicht kannst?” – eine Bekannte stellte mir neulich lachend diese Frage, als wir darüber sprachen, womit wir so unsere Freizeit ums Kind herum füllen und ich vom Nähen, Malen, Basteln, Backen, Bloggen und Klavierspielen erzählte. Ich überlegte kurz und antwortete dann, dass ich vermutlich nicht in der Lage wäre, eine Marsmission zu leiten. Dann zögerte ich. In meinem Kopf tauchte ein Luftballon auf, Pappmaché und rote Farbe. “Doch warte, wenn der Mars in meinem Esszimmer ist und mein Kind der Astronaut und eine Klopapierrolle die Rakete …” “HÖR SCHON AUF, ist ja gut”, sagte mein Gegenüber glucksend und schüttelte den Kopf. „Ich mach dann mal mein Ding …“ weiterlesen

Warum ich eine Rabenmutter bin – und trotzdem den besten Brotsalat aller Zeiten hinkriege

Was für ein Montag. Während ich diese Zeile schreibe, steht ein Caipirinha neben mir, der braungebrannte Bartender zwinkert mir von der Strandbar zu und meine Füße baden in der Brandung des azurblauen … ok. Möglicherweise sind Teile dieser Beschreibung glatt gelogen. Unter Umständen sitze ich pappesatt im Schneidersitz mit dem Laptop am vollgepackten Esstisch und lausche dem Vogelgezwitscher draußen. Aber ich FÜHLE mich, als hätte ich Urlaub. Denn während der Sonntag gestern mit Mann und Kind und Streichelzoo und Miniatureisenbahn und Eis und Wasser und vor allem SONNE schon echt ziemlich toll war, war der Montag fast noch besser. „Warum ich eine Rabenmutter bin – und trotzdem den besten Brotsalat aller Zeiten hinkriege“ weiterlesen