Hey, Major Tom!

Manchmal entwickelt sich eine Idee von ganz allein. Als ich gestern auf der Suche nach einer hübschen Verpackung für ein Geldgeschenk über eine kleine Spardose in Raketenform stolperte, ahnte ich noch nicht, was daraus werden würde. Ich drehte sie abends auf dem Sofa in den Händen herum und hatte plötzlich Fantasien von Planeten-Cake-Pops, von einem Raketenkuchen und von Marsmännchen-Muffins. Während ich also mit glühenden Wangen überlegte, wann ich heute wohl was wie backen und verzieren könnte, lief ich durch den Flur, vorbei am großen Garderobenspiegel. Ein Blick zur Seite – da war es wieder: Das Haarproblem. Wir erinnern uns – Grauschleier und fliederfarbige Ansätze. Ich beschloss, eine Nacht über die haarige Sache zu schlafen. Und während ich heute Nacht von Zuckermasse und Marshmallows träumte, passierte auf meinem Kopf – leider gar nix. Heute morgen sah mein Schopf noch viel müder aus, als ich eigentlich war. Gräulich, fahl, langweilig. Ich überlegte also hin und her. Grauschleier beheben oder Backen? „Hey, Major Tom!“ weiterlesen

Say it selfie – haarige Sache …

Die dritte Runde Selfies ist bei mir eine kleine Motz-Runde geworden. Man könnte meinen, ich wäre den ganzen Tag schlecht gelaunt, aber stimmt gar nicht. (Nur den halben. Und ich hatte Gründe. Aber seht selbst!) „Say it selfie – haarige Sache …“ weiterlesen

Muttertag-und-Vater-und-Familien-Tag

Wer nicht grade blind durchs Leben läuft, wird an allen Ecken dran erinnert – “Am 10. Mai ist Muttertag!” Ich persönlich habe ja ein ausgesprochen ambivalentes Verhältnis zu diesem “Feiertag”. Dieses wir-kümmern-uns-einen-Tag-lang-um-Mama-und-schenken-ihr-überteuerte-Blumen-Gedöns ist einfach nicht meins. Ich sehe es jetzt seit drei Jahren ja nicht mehr nur aus Tochter-, sondern auch aus Muttersicht. Und auch wenn das Fräulein mich noch nicht mit selbstgebastelten Herzen aus Pfeifenreinigern beglückt, so ahne ich schon, dass es mir auch in Zukunft lieber ist, wenn sie mich das ganze Jahr über gleichmäßig liebt und nicht an einem Tag ganz besonders.

Upcycling: Dose wird zum Geschenk für den Muttertag

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Geliebte kleine Gewitterwolke …

… was hast du mit meinem kleinen Mädchen gemacht? Geht’s ihm gut? Du siehst ihm so unglaublich ähnlich, wie Du da liegst und mich aus deinen blauen Murmelaugen wütend anfunkelst. Ich schaue mich im Schuhgeschäft an der Kasse ratlos um, ob ich womöglich einem anderen Kind mit blonden Zöpfen versucht habe, die Jacke zuzumachen. Aber weit und breit ist kein anderes Kind zu sehen. Dieser kleine Wutzwerg, der so aus heiterem Himmel die Laune ändert und innerhalb von zwei Tagen zur tickenden Zeitbombe geworden ist, das bist du. „Geliebte kleine Gewitterwolke …“ weiterlesen

BIWYFI – eine grüne Sache

Grün! Was für eine Ansage! Die liebe Nic gibt regelmäßig unter dem Motto “Beauty is where you find it = BIWYFI” ein Thema vor, zu dem sich Blogger und Instagramer fotografisch austoben dürfen. Seit ich das aktuelle Stichwort “grün” gelesen habe, hatte ich die Idee im Kopf, allein die Umsetzung hat ein bisschen gedauert.

Ich hatte schon Sorge, ich müsste am Bodensee mit dem Schirm und einer dritten Hand arbeiten, aber wir haben tatsächlich eine kurze Regenpause für die Fotos gefunden, so dass ich Euch jetzt schnell die Geschichte von Sam, dem traurigen Frosch erzählen kann … „BIWYFI – eine grüne Sache“ weiterlesen

Tanz in den Mai …

… oder eher Regentanz in den Mai? Beim Campen ist es ja so: Im Sommer bei Sonne und angenehmen Temperaturen campen kann ja jeder. Als wir uns auf das lange Wochenende vorbereitet haben, wussten wir, dass Regen auf uns zukommt. Und so sitzen wir jetzt gerade gemeinsam einander auf dem Bett gegenüber mit dem Laptop auf dem Schoß, während das Kind seinen wohlverdienten Mittagsschlaf hält. Wohlverdient, weil es eine ordentliche Runde durch den Wald (den Regenwald, haha) gestapft ist. Buddelhose und Regenjacke sei dank (und gut, dass Mama für FALLS eingepackt hat, wir erinnern uns?) Der Ausflug war aufgrund akuten Hüttenkollers angeordnet worden, denn es gibt nicht viel Schlimmeres, als ein nöliges, nicht ausgelastetes Kind auf engstem Raum. Also nix wie raus, artgerechte Haltung und so.

Und jetzt – ist es tatsächlich Mai. Der April war wahnsinnig schnell vorbei. Ein bisschen stand er im Zeichen der Erdbeere: Ich habe Euch meine selbstgebastelten Erdbeeren gezeigt, wir haben Erdbeertiramisu und Erdbeer-Schoko-Kissen gegessen, Erdbeermarmelade gemacht und Waldmeister-Erdbeer-Torte (nicht) gebacken.

Und auch sonst gab es wie üblich einiges Leckeres – ein Picknick-Buffet für den Garten oder den Grillplatz, ein Rezept für Knödel oder einen leckeren Couscoussalat.

Ich hab mit Euch meine Ansichten zur Kindererziehung geteilt und Euch gezeigt, was ich für und mit dem kleinen Fräulein alles bastle und lese.

Und natürlich – das ist ja grad mein Oberthema – habe ich Euch mit an den Bodensee genommen und Euch ganz tief in die Camperseele blicken lassen. Und jetzt freu ich mich sehr auf den Mai! Sobald der Regen sich da draußen verzieht, wird es hier ganz schön grün! Wer mir auf Instagram folgt, hat schon ein bisschen was sehen können – quaaaak sag ich nur!

 

PS: Ach ja, und wenn wir bis morgen endgültig abgesoffen sind, dann mach ich Euch ein Matsch-Spezial: Die fünf besten Outfits für Meerjungfrauen und angehende Sardinen, wie Venus McGyver Klamotten im Klo trocknet und was ihr schon immer über das bisher unergründete Unterwasserleben wissen wolltet. Bleibt also dran, es wird sicher spannend!

Fünf Wahrheiten übers Campen – oder: Warum ich gerne Spießer bin

Wir unterbrechen diese Sendung Ferienetappe für eine wichtige Durchsage für einen wichtigen Blogpost: Eine Ode ans Campen. Aber eigentlich bin ich gar nicht da. Doch, na gut, ein bisschen. Aber wir schalten hier nur ganz kurz in den Arbeits- und Haushaltsmodus (unverschiebbare Termine!), ab Donnerstag ist dann wieder alles auf das “dolce far niente” in der Sonne und am Wasser eingestellt. (Und jetzt erzählt mir nicht, ihr hättet mich hier schmerzlich vermisst, ich glaube Euch KEIN WORT.)

Damit ihr seht, was ICH vermisse, während ich jetzt so am heimischen Schreibtisch sitze, und natürlich, wie schön es am Bodensee ist, habe ich Euch eine Unmenge Fotos mitgebracht. Und wer jetzt sagt – Camping! Igitt! Wie kann man nur?! – für den habe ich heute fünf Wahrheiten (oder eher Lügen?) über die Sache mit dem Leben ohne gemauerte Wände aufgeschrieben. „Fünf Wahrheiten übers Campen – oder: Warum ich gerne Spießer bin“ weiterlesen

Blütenpracht und Glück zum Essen

Wir haben das große Glück, “auf dem Land” zu wohnen. Da, wo man kein Auto braucht, um mit einem Kleinkind auf Schotterwege und in die Wiesen und Wälder zu gelangen. Dort, wo es im Ort einen Bäcker, einen Metzger und eine Bank gibt und das war’s. Dafür noch gepflegte Vorgärten und Magnolienbäume, Tulpen, Hornveilchen und Schlüsselblumen. Um diese Jahreszeit passiert dann etwas Magisches. Die Baumwiesen, die im Winter kahl und dürr und trüb ausgesehen haben, explodieren. Unten grün, oben, auf den Bäumen weiß und rosa. Die Frühlingsblütenpracht der Streuobstwiesen macht mich jedes Jahr aufs Neue sprachlos und ein bisschen ehrfürchtig vor so viel geballter Kraft und Schönheit. „Blütenpracht und Glück zum Essen“ weiterlesen

Say it selfie – diesmal war’s schwer!

Claudi vom Blog Wasfürmich hat mal wieder in die Runde gefragt. Diesmal war’s ganz schön knifflig! „Say it selfie – diesmal war’s schwer!“ weiterlesen

Geschichten aus unserem Bett …

Wer bei der Überschrift glaubt, es gehe heute ausnahmsweise nicht um Essen und Erziehung, sondern um Erotik – reingefallen! Was aber das eine mit dem anderen zu tun hat – da müsst ihr heute schon ein bisschen weiterlesen. Heute ist nämlich Tag des Buches. Also nix mit Schweinkram. „Geschichten aus unserem Bett …“ weiterlesen