Sonne in Bayern

Liebes Leben,

so ein Wetter! Heiß, heißer, Bayern! Da besucht man seine beste Freundin und kaum sind zwei Mädels zusammen unterwegs, knallt die Sonne auf uns runter, als gäbe es kein Morgen mehr. Ich will mich ja sicher nicht beschweren, aber… ich habe keine Badesachen dabei…!
Aber egal, wir haben auch ohne Wasser Spaß! Gestern waren wir im Wildpark, Tiere gucken (JJ2, JJ3 und JJ4!) und heute geht’s einfach so aufs Land… seufz… eigentlich könnte immer Sommer und Urlaub sein, oder?

Mit Sonne steht sich’s besser auf!

Liebes Leben,

danke für dieses dolle Wetter! Endlich riecht’s draußen nach Sommer, endlich sieht man die Sonne mal wieder, endlich friert man nicht mehr beim Lüften!
Blauer Himmel, Temperaturen zum Eierlegen und ein freier Mittag in Aussicht! Was kann schöner sein…?

Dem Blümchen geht’s besser!

Liebes Leben,

Neues aus dem Blumenlazarett: Das Blümchen ist wieder fit. Es hat einfach an Wasser gemangelt. Alles wieder behoben. Und die Bank steht auch noch! Ja, ich habe große Hoffnung, dass die diesjährige Balkonsaison gänzlich frei von floralen Katastrophen ist!
Die Schule hat auch wieder angefangen und ich kann mich noch gar nicht für die drei Tage motivieren… aber: ICH FREUE MICH AUF ULI!!!

Am Mit

Als hätte ich’s geahnt…


Liebes Leben….

das erste Blümchen kränkelt schon!!! Was hab ich falsch gemacht? Sieht eindeutig nach verwelken aus. Aber die Kästen haben doch Tanks unten dran und die sind voll! Und das Blümchen just daneben sieht topfit aus! Hab’s jetzt mal von oben gegossen und hoffe, dass es sich erholt!
Oder sollte mich der Fluch der struppigen Balkonkästen auch in diesem Jahr wieder treffen???
Dann aber…

Wie man eine Gartenbank das Fürchten lehrt…

Liebes Leben,

dolle Sache: Eine richtig hübsche, hölzerne Gartenbank für gerade mal fünfzig Euro. Und Platz für drei Leute. An sich super. Nur habe ich den Haken auch ganz schnell gefunden – beim Aufbauen nämlich. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal vor Wut geheult habe. Zumindest nicht vor dem einen Mal heute mittag.
Erst einmal habe ich das in 2458 Folienschichten verhüllte Trumm auf den Balkon gehievt. Nach dem Auspacken war mir schon so heiß, dass ich mit dem ersten, leichten Anflug von Genervtsein die Bank in Einzelteilen wieder ins Wohnzimmer zurück befördert habe. Aber dann kam der Hammer. Erst habe ich die Holzdübel ordnungsgemäß in ihre Löcher versenkt, schon mit der leisen Ahnung, dass das große Loch sicher nicht nach oben gehört. Aber wozu überhaupt so ein riesen Loch? An so einer blöden Stelle? Und warum passen 63-mm-Schrauben nicht in die Löcher, die nur höchstens 2 cm tief sind? Nach einigem Grübeln war mir dann klar: Das Brett gehört anders rum, die großen Löcher (deren Sinn mir zu dem Zeitpunkt immer noch schleierhaft war) nach unten, die Holzdübel in das andere Loch und siehe da: Die leeren Löcher waren lang genug für die Schrauben. Erste Hürde gemeistert. Allerdings kommt jetzt der Teil der Geschichte, der mir die Wuttränen in die Augen und meinen Puls in die Höhe getrieben hat. In die großen Löcher gehörten so … so… keine Ahnung, wie die heißen… goldene Dinger, rund, oben und unten zu und in der Mitte ein Loch mit Gewinde. Weil das Bohrloch dafür aber zu groß war, haben sie sich ständig gedreht, so dass ich eine Stunde (!) lang versucht habe, die Schrauben von der Seite her da rein zu kriegen. Bis Schatzi kam. Der fand die Sache auch doof, fummelte aber nur fünf Minuten dran rum, bis die erste Schraube drin war. Hmpf. Dann war er wieder weg und mein Ehrgeiz aufs neue geweckt. Und siehe da: Die Bank steht aufm Balkon, fix und fertig und ich bin auch schon Probe gesessen. Nix wackelt, nix kracht, nix quietscht.
Ich hab was gelernt: Frauen lesen erst die Gebrauchsanweisung und ärgern sich dann stundenlang („Teil D kommt auf die B-Seite von Brett C… nur wie?“). Männer packen alles aus, ein kurzer Blick, und dann geht’s los. Künftig werf ich gleich nach dem Auspacken neben der Folie eines weg: Die Bauanleitung. Vielleicht klappt’s dann auf Anhieb.

Lila und gelb! Und eine Tomate!

Liebes Leben,

ich habe mich für lila und gelb entschieden. Und was soll ich sagen… noch nie hatte ich so schöne Blumenkästen, wie jetzt gerade. Zwischen Aztekengold wachsen violette Petunien und Küchensalbei, was anderes Gelbes, ein gelbes Pantoffelblümchen und violette Gänseblümchen. Sieht richtig richtig toll aus. Bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Außerdem habe ich für meinen Schatz noch eine Tomate gekauft, also, eine Tomatenpflanze vielmehr. Auf dass wir irgendwann beim Abendessen in eigene Tomaten beissen. Ich bin ja so zuversichtlich!

Blumenwahn und ein ziemlich blassgrüner Daumen…

Liebes Leben,
nein, ich bin kein begnadeter Gärtner. Ich schaffe es sogar, Kakteen faulenderweise in die Knie zu zwingen. Aber ich habe drei Balkonkästen, die ich jedes Jahr mit viel Liebe und wenig dauerhaftem Erfolg einpflanze. So auch heute wieder. Weil sich eine gebildete Frau ja erst mal schlau macht, habe ich mich mit diversen Gartenzeitschriften eingedeckt.
Natürlich bin ich fest davon überzeugt, dass meine Balkonkästen bis heute Abend auch so aussehen, wie die in den Zeitschriften – üppig blühend und ohne ein welkes Blättchen – und dann blühen bis mindestens Oktober. Nur leider hat das bisher noch nie so hingehauen. Vorletztes Jahr zum Beispiel. Da konnte ich mich für nichts entscheiden, bis die Saison dann fast um war und ich Herbstastern pflanzte, die nach vier Wochen nur noch mit den Spitzen aus dem Schnee guckten. Oder letztes Jahr, da hatte ich in einem neuen Gartencenter vielversprechende Geranien gekauft. Nur, dass die Ranken nicht etwa einen dichten Teppich gebildet hätten, so wie auf dem Bild. Nein, sie sind in die Länge gegangen und hatten im Schnitt fünf Blätter und ganz vorne, so nach einem Meter Stängel, eine Blüte. Sah aus, wie florale moderne Kunst.
Dieses Jahr gehe ich zu einem richtigen Gärtner und hole mir da die Blumen. Diesmal schwebt mir lila-gelb vor. Oder rot-rosa. Blumen passen ja irgendwie immer zu allem und vor allem immer zusammen. Ich bin zuversichtlich, wie jedes Jahr eigentlich. Diesmal geht es gut. Aber wahrscheinlich schneit es in zwei Wochen.

YEAH!!!!

Liebes Leben,

DANKE!
Es sieht doch schwer danach aus, dass Nicole ab August, also direkt nach den schriftlichen und vor den mündlichen Prüfungen, einen Job hat! Und zwar bei einem Verlag! Juppie! Zumindest einen Vorvertrag für die ersten vier Wochen. Und da werd ich mich einfach nicht ganz blöde anstellen und dann wird das schon klappen. Schubidu, manchmal ist das Leben eben doch ein Ponyhof!

Ferien und Schnupfennase – was passt da nicht zusammen?

Liebes Leben,

zur Zeit nervst Du ein bisschen. Jetzt stehen zweieinhalb Wochen Ferien vor der Tür und ich habe eine Erkältung. Fühle mich irgendwie, als säße ich hinter einer Glaswand. Hoffentlich haut es mich nicht gänzlich um. Aber wäre ja mal wieder typisch für mich… Also los, ihr Abwehrkräfte, an die Arbeit!

Mag mich jemand trösten…? BITTEEEEE!!!

Schmuddelwetter = Schmuddellaune

Liebes Leben,

was ist bloß los? Wo ist der Frühling abgeblieben, jetzt, wo ich ihn dringend nötig hätte? Hab ein recht einsames Wochenende hinter mir – Schatzi hatte keine Zeit und ziemlich viele langweilige Dinge getan: Wäsche gewaschen, Wäsche zusammengelegt, Wäsche gebügelt, Muffins gebacken, ein bisschen für die Schule gearbeitet, gebadet, geputzt, gesaugt, gekocht, eingekauft… was eine Hausfrau halt so tut. Als ich am Sonntagnachmittag durch unsere Wohnung gestreunt bin, von einem Zimmer ins nächste, fiel mein Blick in die blitzblanke Küche, auf deren Tisch ein duftender Teller frischgebackener Muffins stand… und ich fühlte mich, wie eine perfekte Hausfrau. Nur leider hat sich das nicht besonders spannend angefühlt. Und wenn jetzt auch noch dieses Wetter nicht endlich mal besser wird – ich fordere ein stabiles Sommerhoch! – dann vergrabe ich mich demnächst in meinem Bett und komme erst wieder raus, wenn’s draußen wieder netter ist. So. Aber hey… ich bin ja optimistisch. Das nächste Wochenende kommt bestimmt und Schatzi wird wohl auch mal wieder Zeit für mich haben. Hat er ja zumindest versprochen. Ich weiß ja, dass er nicht freiwillig seine Zeit mit Arbeiten verbringt, sondern dass er muss. Aber doof finden werde ich das ja wohl dürfen.
Und bis da