Quiiiiiinoa oder warum meine Küche Fluchgebiet ist.

Ich koche gerne. Ich probiere auch gerne was aus. Aber neulich, als ich mich mit rotem Quinoa beschäftigte, wurde es laut in meiner Küche. Und für Kinderohren ungeeignet. Das lag zwar nicht unbedingt am Quinoa, aber sicher daran, dass ich für die Umsetzung eines Rezeptes viel mehr Zeit brauchte, als gedacht, dass hinter mir ein nöliges Kleinkind saß und vor mir in der Pfanne unansehnliche Pampe brutzelte.

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Wo zusammenfindet…

…was zusammengehört. Oder: Eine Liebesgeschichte im Bastelschrank in mehreren Akten.

Ich habe ja neulich in einem Anflug von Organisierwahn (war nötig. Echt. Ist viel besser seither.) meinen Bastelschrank aufgeräumt. Unter anderem. Dabei sind mir ungefähr dreißig lose, halb auf-, halb abgewickelte Geschenkbänder aller Couleur in die Finger gekommen. Ich kann sowas ja echt schlecht wegwerfen. Schönes Stoffgeschenkband? Kann man doch immer mal wieder verwenden.

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Schmusies für alle!

Es ist bei mir ja so mit Küchengeräten: Wenn der Verkäufer/das böse Internet/ein anderes Blog/der blöde Zeitgeist ein neues Dingsda erfindet, was das Leben um hundert Prozent einfacher macht, dann bin ich schon mal irgendwie diffus interessiert. So fand ich es vor Jahren plötzlich unerlässlich, einen Smoothie-Maker in der Küche stehen zu haben. Glücklicherweise war der eine für mich kostenlose Werbeprämie. Aber ich fand ihn trotzdem so begehrenswert, dass ich dem sackschweren stattlichen Gerät ein Plätzchen meiner Küche freiräumte. Und mir fest vornahm, jeden Morgen aus einem bisschen Obst mal eben schnell einen super gesunden Smoothie zu machen.

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Drei mal Überraschungsei!

Der Sonntag ist bei uns immer der Tag, den wir nach Möglichkeit als Familie gemeinsam verbringen. Wir haben gestern Abend, als die Kurze endlich im Bett war, noch hin und her überlegt, was wir heute unternehmen könnten, da sich die Rüsselpest noch immer hartnäckig hält hier. Das Wetter hält uns normalerweise von nichts ab. Nachdem wir aber zu keinem rechten Schluss kamen und wirklich erstmal morgens aus dem Fenster gucken wollten, stand gestern Abend lediglich fest, dass wir unser Frühstück auswärts einnehmen.

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Topfgeschichten – Pastinaken-Zwiebel-Gulasch (und ein neuer Küchenhelfer)

echt essen fertig

 

…mit Kartoffelbrei.

Ich bin da zugegebenermaßen etwas einfach gestrickt. Sobald ich in einem Rezept “…mit Kartoffelbrei” lese, setzt mein Verstand aus und ich zücke Zettel und Stift, um die Einkaufsliste zu schreiben. Mit Kartoffelbrei kriegt man mich irgendwie immer. Da kann ich schon mal gnädig drüber hinweg sehen, dass ich Pastinaken jetzt nicht unbedingt für ein Highlight der Schöpfung halte.

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Vom Untersetzer zum Ideengeber

Meiner großangelegten Ausmist-Aktion fiel auch ein großer Stapel Instyles zum Opfer. Jedoch nicht, ohne vorher nochmal ausgeweidet zu werden. Alles, was mir gefallen hat, was mich irgendwie inspiriert, habe ich ausgeschnitten und erstmal in einem Ordner zwischengelagert. Weil ich mich aber kenne und weiß, dass ich morgens in ratloser Hektik keinen Ordner konsultieren werde auf der Suche nach guten Ideen, habe ich mir heute Memo-Boards gebastelt. Ich habe dazu zwei Kork-Topfuntersetzer genommen (IKEA) und sie ein bisschen verschönert mit Servietten.

 

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Veränderungen kündig(t)en sich an…

neu neu stopsign

 

 

 

 

 

 

 

 
Wenn ein Jahr zu Ende geht, wird man von allen Seiten mit guten Vorsätzen fürs kommende Jahr versorgt. Man könnte aufhören zu rauchen und anfangen, Sport zu treiben. Man könnte auf Fast Food verzichten oder mehr zu Fuß gehen. Ich hab’s ja eigentlich nicht mit guten Vorsätzen zum Jahresende. Außerdem rauche ich nicht, esse kein Fast Food, gehe viel zu Fuß und das mit dem Sport… ist mir nicht wichtig genug. Aber wenn mich etwas stört, ändere ich es gleich, so es in meiner Macht steht. So hat sich mein guter Vorsatz vermutlich einfach zufällig gegen Jahresende in meinem Hirn manifestiert. „Veränderungen kündig(t)en sich an…“ weiterlesen

Seit wann ist’s hier so ordentlich?

Die Fliegenfrau. Ihr erinnert Euch? Liebe Wendy, mit diesem Tipp hast Du ganz schön was losgetreten. Um eins vorweg zu nehmen – die Flylady schickt mir sehr viele mails, jeden Tag, seit etwa drei oder vier Wochen. Ich lese sie alle mehr oder weniger aufmerksam. Die Erfahrungsberichte und Lobeshymnen anderer „Betroffener“ zugegebenermaßen nur flüchtig.

Während also die ersten Mails der Fliegenfrau in mein Postfach trudelten, fühlte ich mich unterfordert.

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Die Fliegenfrau und mein Spülbecken

Sie ist gestern in mein Leben getreten. Die Fliegenfrau. Nachdem ich in meinem ABC um Tipps in Sachen Haushaltsorganisation gebeten hatte, hat mir die liebe Wendy diese Seite empfohlen. Erst dachte ich, och joa. Guckste mal. Dann hat mich irgendetwas getriggert. Vermutlich das Versprechen, es wären wirklich BABYSCHRITTE zur perfekten Hausfrau. Gar kein großer Aufwand. Alles, was irgendwie von selbst zu einer Verbesserung meiner hausfraulichen Effizienz führt, wird natürlich ausprobiert. (Jetzt verstehe ich endlich, warum die liebe Milla ihren Blog nach einem Platz in der Küche benannt hat. Hey, ich habe nur… ein paar Jahre gebraucht, um das rauszufinden! Ich bin da echt ein Blitzmerker. Wenn das mit meiner Karriere als perfekte Hausfrau ähnlich flott voran geht, reicht meine Lebenszeit wohl leider nicht aus.)

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Schwarzweiß-Fernsehen

Früher war ich ja absolut davon überzeugt, dass man schwarz und weiß nicht zusammen anziehen kann, ohne entweder wie ein Konfirmand oder eine Bedienung auszusehen. Bis ich diese Schuhe kaufte. „Schwarzweiß-Fernsehen“ weiterlesen