Seeluft macht hungrig – wir sind wieder da!

Unser Hausschwan

Da bin ich wieder. Falls sich jemand gewundert hat, dass es ein paar Tage so still war hier – ich habe mir meinen letzten Post selbst zu Herzen genommen und mir eine Auszeit mit meinen beiden Lieblingsmenschen gegönnt. Davon – wie das halt so ist im echten Leben – der erste Tag völlig verregnet (wozu gibt es Buchläden mit Café?) und der zweite dafür mit Sonne pur. Wir haben uns die Seeluft am Bodensee um die Nasen wehen lassen und das süße Nichtsmüssen genossen. (Ihr erinnert Euch: Campen ist nix für Weicheier!) „Seeluft macht hungrig – wir sind wieder da!“ weiterlesen

All you need for picknick #2 – Schnelles Fingerfood

Das Picknick kann losgehen!

„Essen Sie das alles alleine?“ fragte mich eine Stimme von hinten. Ich drehte mich um und guckte in das fragende Gesicht eines älteren Herrn, der mit Rucksack und Wanderstock wohl grade auf dem Weg in die Natur war, als die Fotos für diesen Post entstanden. „Nein, ich fotografiere das nur. Gegessen wird’s erst später!“ meinte ich. Und wusste im selben Moment, dass das noch weitere Fragen aufwerfen würde. Er fragte aber nicht. Er guckte bloß fragend und blieb wie angewurzelt stehen. Also erklärte ich ein bisschen, was bloggen ist und warum ich einen ganzen Korb voller Schnickschnack in die Natur schleppe und Wanderparkplätze in helle Aufruhr versetze. Und weil er den Blick dann noch immer nicht vom Essen lassen konnte, bot ich ihm eine Blätterteigschnecke an … „All you need for picknick #2 – Schnelles Fingerfood“ weiterlesen

Kinderteller – #2: Gemüse-Bolognese mit Ravioli

„Ich esse mein Gemüse nicht, nein mein Gemüse ess‘ ich nicht!“ Habt ihr etwa einen solchen Gemüsekasper am Tisch sitzen? Vielleicht überzeugt ihr ihn mit dieser Gemüsebolognese, die ganz ohne Fleisch aber dafür mit vielen Kräutern und knackigen Stückchen daherkommt. Auf zu einer neuen Folge: Leckeres auf dem Kinderteller!

Fertiges Essen

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Kinderteller – #1: Hirsotto mit Spargel

Hirsotto mit grünem Spargel

„Was koch ich nur heute?“ – ich frag mich das öfter mal. „Mama, was gibt’s heute?“ fragt mich meist das Kind parallel. Kennt ihr das? Nicht alles, worauf Mama Lust hätte, kommt auf dem Kinderteller genau so gut an. Wobei ich zugeben muss – in letzter Zeit klappt die Planung ganz gut, weil ich mir immer sonntags einen Zettel zur Hand nehme und mir für die kommende Woche Gerichte aussuche und einen Einkaufszettel schreibe. Dabei darf sich Hannah auch was wünschen. (Aber ich habe auch an manchen Tagen so um elf rum sehr ratlos vor meinen Vorräten gehockt und gegrübelt.)

Damit ich – und ihr – in Zukunft eine kleine Ideensammlung habe, wird es hier unter der Rubrik „Vegetarisch für Kinder“ in loser Reihenfolge schnelle und einfache Rezepte geben. (Hier gab’s übrigens schon mal was!)

Los geht’s!

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Geflochtener Hefekranz für die Ostertafel

Hefekranz mit Osterei

Spätestens wenn man ein Kind hat, sollte man aufhören, großartig zu planen. Denn Kinder sind meistens die perfekten Plandurchkreuzer und Strichedurchdierechnungmacher. Womit ich jetzt indirekt bewiesen hätte, dass in jedem Mann ein Kind steckt. Denn heute ist es aunahmsweise nicht die kleine Miss, die meinen Tag durcheinanderbringt, sondern der Herzmann. Den hat nämlich quasi über Nacht die Rüsselpest heimgesucht und zwar so heftig, dass er bisher den Tag in der Horizontalen verbracht hat. Das an sich ist schon blöd genug, aber noch blöder ist, dass wir ab morgen im Feiermarathon sind, denn sowohl mein Geburtstag als auch seiner finden in den nächsten beiden Tagen statt. (Jetzt denkt mal nach. 😉 ) Und natürlich ist das Haus voller Leute. Willkommen in Rotzingen. „Geflochtener Hefekranz für die Ostertafel“ weiterlesen

Topfgeschichten – der #Kinderteller

Ich weiß, ich habe ein unkompliziertes Kind. Ein Kind, das am Tisch sitzt und alles probiert und fast auch alles isst. Mal schmeckt der Mozzarella, mal nicht. Mal isst sie Camembert, mal nicht. Damit kann man gut leben. Aber wenn’s um Gemüse geht, haben wir noch nie Diskussionen führen müssen. Dafür bin ich sehr dankbar. Trotzdem achte ich natürlich darauf, dass unser Essen nicht zu scharf gerät und verzichte auf manche Gewürze, von denen ich weiß, dass sie sie nicht mag, wie Kümmel oder Curry zum Beispiel. Das empfinde ich aber als keine große Einschränkung „Topfgeschichten – der #Kinderteller“ weiterlesen

Topfgeschichten – Tränen lügen nicht!

Erst war es nur ein leises Jucken. Dann spürte ich, wie die Tränen langsam kamen und ich konnte sie nicht mehr zurückhalten. Wer schon mal zum Zwiebelschneiden verdonnert wurde, weiß, wie tränenreich die Kocherei sein kann. Aber die Zwiebelsuppe, mein heutiger kulinarischer Beitrag zum Herbst, ist die Heulerei allemal wert. Auch wenn meine Tochter besorgt meine Hand nahm und fragte „Mama, was ist denn los?“ Ich wischte mit dem Ärmel über die Augen und erklärte: „Nix Kind, ich muss nur Zwiebelnschneiden!“ „Aaach, das macht doch nix!“, sagte sie tröstend. Hach. „Topfgeschichten – Tränen lügen nicht!“ weiterlesen

Topfgeschichten – Haste mal n’Dip für mich?

Keine Sorge, das wird keine sächsische Ratgeberseite (zündet der Überschriftenwitz? Hm.) Auch kein reines Foodblog. Aber heute ist mir etwas gut gelungen, das ich mit Euch teilen mag.

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Topfgeschichten – „Krrrrrmmmmkrkkkk…“

Klemmt bei Frau Venus ne Taste? Nee. Ich wollte Euch lautmalerisch verdeutlichen, wie sich das Brot beim Reinbeißen anhört. Das Brot, das ich heute gebacken habe. Bereits zum dritten Mal innerhalb von fünf Tagen.

Und zwar mit einem Plastikhelferlein, das bis dato ein ziemlich einsames Dasein in einem Küchenschrank fristete. (Das wird keine Tupper-Werbeveranstaltung, aber der Tupper UltraPro ist wirklich ein cooles Ding, weil man damit Brot backen kann. Hab ich vor fünf Tagen rausgefunden. Als letzte Person auf diesem Planeten.) „Topfgeschichten – „Krrrrrmmmmkrkkkk…““ weiterlesen

Topfgeschichten – den Sorten auf der Spur

Die Auswahl in unserem hiesigen großen Supermarkt erschien mir bisher immer riesig. Bis ich letzte Woche eine interessante Reportage auf dem Dritten gesehen habe. Tatort-Kommissar Andreas Hoppe machte sich auf die Suche nach alten Obst- und Gemüsesorten, die kaum noch angebaut werden. Wer gucken möchte: Hier. Er wurde in der Reportage auch fündig, bei regionalen Bauern, in Hofläden oder in spezialisierten Gärtnereien. Aber im Supermarkt? Fehlanzeige.

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