Neue Bücher!

Wenn es ganz still wird im Hause Venus, kann das dreierlei bedeuten:

1. Das Kind schläft. (Unwahrscheinlich)

2. Das Kind stellt Unsinn an und möchte dabei nicht gehört und gestört werden. (Wahrscheinlich)

3. Das Kind sitzt irgendwo in einer Ecke und guckt Bilderbücher an. (Sehr wahrscheinlich) „Neue Bücher!“ weiterlesen

Topfgeschichten -Soulfood: Doktor, den T(r)opf bitte!

Während um mich herum alle krank ins Bett sinken (virtuelle Genesungswünsche!), habe auch ich ein ganz spezielles Fieber: Suppenfieber. Die Symptome sind leicht von einer echten Grippe zu unterscheiden: Statt heiße Stirn hat man eine kalte Nasenspitze. Das Fieber steigt nicht gegen Abend, sondern erreicht seinen Klimax kurz vorm Mittagessen. Man hängt nicht schlapp herum, sondern rennt in den Supermarkt, um Gemüse zu kaufen. Lauch zum Beispiel. Ihr kennt das alles? Dann habt ihr Euch sicher hier angesteckt. Was aber tut man gegen Suppenfieber? Nun. Die Behandlung ist äußerst einfach und effektiv: Suppe kochen – Suppe essen – Suppenfieber weg. „Topfgeschichten -Soulfood: Doktor, den T(r)opf bitte!“ weiterlesen

Love letter cake!

Der Valentinstag und ich – eine Geschichte, die eigentlich keine ist. Denn nichts verbinde ich mit mehr Kitsch und Kommerz, als ein aufgezwungener Tag der Liebe. Wir lieben ganz einfach jeden Tag und haben den Valentinstag bisher grundsätzlich ausfallen lassen. Wer zur Zeit jedoch am Pralinenregal des Supermarkts vorbei kommt, wird geradezu überschwemmt mit Dingen, die (meist frau) sich offensichtlich zum Valentinstag erhofft. Auch die Gärtnereien scheinen beim Blick auf den Kalender plötzlich an floristischer Diarrhoe zu leiden. Nie gibt es kitschigere Arrangements als kurz vom Valentinstag. Die Farbpalette erstreckt sich dabei auf rosa, rot und pink. Merke: Nur was sich in diesem Farbspektrum bewegt, ist valentinstauglich. Glitzer sind erlaubt. „Love letter cake!“ weiterlesen

“Brich jetzt ein Tabu!”

Dieser Satz war’s, der mich zum Öffnen des violetten Umschlags gebracht hat. Hätte dort gestanden “Schnell öffnen und gewinnen”, hätte ich das Dingens sofort ins Altpapier befördert. Aber welch ein Glück, dass ich mich gut mit Tabus auskenne und meine Neugier geweckt war, denn ich hätte glatt DIE Erfindung des noch jungen Jahres verpasst. Sie wird mein, ach was, unser aller Leben auf den Kopf stellen. Mit uns meine ich uns Frauen. Uns Frauen zwischen Pubertät und Menopause.

Der Umschlag war aus einer Frauenzeitschrift gerutscht, die sich JOY nennt und auf deren Cover ein vor Lebensfreude luftspringendes Mädchen in die Kamera strahlt. Was da rauskommt, dachte ich mir, muss ja sensationell sein. „“Brich jetzt ein Tabu!”“ weiterlesen

Warum Miss Marple an allem Schuld ist.

Ich liebe Miss Marple. Von dieser alten, schrulligen und doch so cleveren Lady, die mit ihrem Helfeshelfer die verzwicktesten Kriminalfälle löst, krieg ich nie genug. Als die Bügelwäsche gestern endlich erledigt war (wir fliegen auf den Mond aber wir haben noch keine Waschmaschine erfunden, die auch bügelt und faltet? Hallo?) hab ich es mir mit einer Tasse Chai auf der Couch gemütlich gemacht und den DVD-Player angeschmissen. Ich entspanne mich, sobald ich die Titelmelodie höre. Aber das viele Schwarzweißfernsehen hat Spuren hinterlassen. Als ich gestern Abend nämlich auf ebendieser Couch saß, schweifte mein Blick über unsere Kommode. Rosa Hyazinthen blühen da. Und rosa Primeln. Viel zu viel Farbe. Und plötzlich war sie da, die Inspiration.

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Winterzeit = Suppenzeit!

Ein bisschen kam ich mir heute vor, wie eine Fernsehköchin. Ich nahm fertig geschnibbeltes Gemüse aus Schälchen und kippte es in brutzelnde Butter. Kein langwieriges Karottenschälen, kein nerviges Kleinwürfeln. Alles schon erledigt. (OK, ich habe es gestern Abend im Schlafanzug erledigt, damit wir heute schneller fertig werden, wenn wir hungrig aus der Krabbelgruppe kommen.) Die Krabbelgruppe ist mangels Teilnehmern dann aber ausgefallen und so konnte ich a) noch eine schnelle Runde im Schnee drehen und b) eine sehr fixe Fernsehköchinnenkarottencremesuppe kochen.

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Der Januar ist um – Heute auch. ;)

Es gibt ja solche Tage, da fragt man sich schon, wer die umgetauscht hat. Und wie sie dann bei mir gelandet sind. Der Sonntag begann heute morgen damit, dass ich etwa zwei Liter warmes Wasser mit Zitronensäure schwallartig in die Küche geschüttet habe. Das Wasser war im Tank der Kaffeemaschine, der auf der Spüle stand und vor sich hin entkalkte. Ich stieß unten dagegen (im Schlaf-Shirt, ohne Kontaktlinsen), das Gefäß kippte nach vorne und die Brühe flutete den Parkett, meine Küchenschränke, die Mülleimer, die Sockelschubladen – und mich (also entkalkt bin ich jetzt).

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Es ist ja so…

…mit der Inspiration: Sie fragt einen nicht. Sie fragt nicht, ob sie jetzt grade gelegen kommt oder ob sie vielleicht morgen wieder kommen soll? Andererseits, wenn man auf sie wartet, kommt sie auch manchmal gar nicht. Aber gestern, da kam sie. Ungefragt.

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Hatschi!

Sie hat es geschafft. Das war zu erwarten, eigentlich, denn sie schafft es jedes mal. Wenn das Kind einen Schnupfen hat, kann ich schon mal Taschentücher und heiße Zitrone bereitstellen. Denn es wird exakt zwei Tage dauern, bis ich ein Kratzen im Hals verspüre. So auch diesmal. Und so rotzeln wir jetzt also im Duett, sie abklingend, ich anschwellend. Nur kann ich mir meine Nase schon selbst putzen. Und während wir also hier unsere Wehwechen pflegen, wollte ich Euch doch mal zeigen, dass ich nicht nur Herrin am Kochlöffel, sondern manchmal auch am Malerpinsel bin. „Hatschi!“ weiterlesen

Walking in the winter wonderland!

Wir haben heute morgen ganz spontan beschlossen, noch ein Stückchen durch den Winterwald zu stapfen…

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