Ein Wochenende in Bildern

Was war das schön. So sehr ich Montage liebe, so sehr ich mich morgens im Bett schon freue, wieder in eine frische, unbeschwerte Woche starten zu können, so sehr genieße ich den Nachklang des superlangen Wochenendes, das hinter uns liegt. „Ein Wochenende in Bildern“ weiterlesen

20 spannende Fakten über mich …

… auf die die Welt gewartet hat.

. Ich habe eine kleine Badreiniger-Sammlung. Immer auf der Suche nach DEM Reiniger, der das Putzen quasi selbst übernimmt kaufe ich von Werbeversprechen geblendet violette, orange, weiße Sprühflaschen, probiere sie aus, bin desillusioniert und brauche sie sehr zögerlich auf, weil ich meistens doch zum bisher besten Produkt greife und die anderen ein trauriges Dasein in meinem Putzkabinett fristen. Falls jemand eine Marktanalyse benötigt: Was Reinigungsleistung und Duft angeht bin ich Fachfrau. „20 spannende Fakten über mich …“ weiterlesen

Manchmal kommt es …

… anders als gedacht, I:

Mein Auto hat allerhand Schnickschnack. Das einzige, was ihm seit fünf Wochen fehlt, war eine gültige TÜV-Plakette. Hust. Ich habe also eiligst nach Entdecken des Missstands einen Termin in meiner Werkstatt vereinbart. Den Kindergartenbringdienst delegiert, einen Abholer bestellt. Der Chef der Werkstatt meinte allerdings, ich könne ruhig warten, denn das Auto sei in 30 Minuten fertig. Also versuchte ich den Abholer in Form meiner Mama möglichst zügig von seinem Nichtbenötigtwerden zu informieren. Was die bei meinem Anruf verstand, war allerdings … „Manchmal kommt es …“ weiterlesen

Und plötzlich war es … still.

Kranksein ist doof. Und kommt auch nie gelegen. Am Freitag war meine Welt noch soweit in Ordnung, nur abends auf dem Sofa zwickte mein Magen ein bisschen. Als ich ins Bett ging, war aber wieder alles ok. Bis ich am Samstagmorgen um fünf aufwachte und fiese Magenschmerzen hatte. Ein bisschen fühlte es sich an, als habe sich ein Elefant auf meinem Bauch niedergelassen. Zwar war mir nicht schlecht, aber der Magen brannte, zwickte, klemmte und verdarb mir gehörig die Laune. Ich schleppte mich mehr schlecht als recht durch den Samstag, aß kaum etwas außer Zwieback und Tee und guckte leidend. Letzteres kann ich gut. „Und plötzlich war es … still.“ weiterlesen

Chaos im Kinderzimmer adé? Ein Versuch.

Unser Kinderzimmer liegt ziemlich genau in der Mitte der Wohnung, am langen Flur, der alle Zimmer miteinander verbindet. Ich komme an der Tür vorbei, wenn ich von der Küche ins Schlafzimmer oder vom Bad ins Esszimmer gehe. Und automatisch fällt mein Blick jedes Mal hinein. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Hannah sich gut mit sich selbst beschäftigen kann. Sie kann über Stunden malen, Bilderbücher angucken oder in ihrer Küche werkeln. Was sie aber (noch) nicht kann, ist aufräumen. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass im Kinderzimmer auch mal Chaos herrschen darf. Dass sie völlig im Spiel versunken auch mal inmitten von Memorykarten und aufgeschlagenen Büchern auf einem Teppich sitzen darf, dessen Farbe man unter dem ganzen Zeug kaum noch erkennt. Nur stelle ich oft fest, dass sie von der Menge an Spielzeug, das sie sich selbst holen kann, ein bisschen überfordert ist. Und natürlich bin ich da nicht unschuldig, denn den Überfluss an ZEUG haben hauptsächlich wir Eltern zu verantworten. Schuldig im Sinne der Anklage. So sieht es leider nicht immer aus im Kinderzimmer „Chaos im Kinderzimmer adé? Ein Versuch.“ weiterlesen

Eine Frage der Erziehung: “Liebes Kind, Du nervst!”

Es hätte ein Montagmorgen sein können, wie jeder Montagmorgen davor. Wenn das Kind nicht ohne Vorwarnung und scheinbar innerhalb weniger Stunden seinen Wortschatz um Fäkalvokabular erweitert hätte. Und wohl in der Nacht auf Montag für sich beschlossen hätte, dass “kacka” eine adäquate Vorsilbe für so ziemlich alles ist. So saß ich mit der kleinen Prinzessin beim Frühstück und lauschte mit zunehmendem Frust ihren Ausführungen. Das Kackamüsli schmeckte kacka und die Kackamilch auch. Jedesmal, wenn sie das K-Wort sagte, blitzte es in ihren blauen Augen. Wann nur hatte sie gemerkt, dass Mama das Wort weit weniger lustig findet als sie? Die Sache mit der Erziehung kommt immer ohne Vorwarnung. Innerhalb von zehn Minuten hat sich an unserem Frühstückstisch soviel Kacka angehäuft, dass es zur Düngung eines veritablen Ackers locker gereicht hätte. Was dazu führte, dass ich mich immer öfter sagen hörte: “Das sagt man nicht. Bitte lass das. Das Wort ist doof. Kacka gehört aufs Klo und nicht in Deinen Mund. Man sagt zum Essen nicht kacka. Und zu Menschen auch nicht. Bitte…”

erziehung ist nicht immer ein Zuckerschlecken „Eine Frage der Erziehung: “Liebes Kind, Du nervst!”“ weiterlesen

Wir sind echt. Echt!

Manchmal brauchen Texte ein bisschen länger. Sie beginnen als diffuser Gedanke, formieren sich zu Ideen, werden fast greifbar und sind doch nicht so recht zu fassen. In mir fühlt sich das dann immer an, als würde eine Erkältung aufziehen. Man hört in sich hinein, stellt erste Anzeichen fest, kann das Gefühl aber nicht richtig einordnen. Daher ist das hier einfach der Versuch einer Annäherung an etwas, was mir seit geraumer Zeit auffällt. „Wir sind echt. Echt!“ weiterlesen

Seeluft macht hungrig – wir sind wieder da!

Unser Hausschwan

Da bin ich wieder. Falls sich jemand gewundert hat, dass es ein paar Tage so still war hier – ich habe mir meinen letzten Post selbst zu Herzen genommen und mir eine Auszeit mit meinen beiden Lieblingsmenschen gegönnt. Davon – wie das halt so ist im echten Leben – der erste Tag völlig verregnet (wozu gibt es Buchläden mit Café?) und der zweite dafür mit Sonne pur. Wir haben uns die Seeluft am Bodensee um die Nasen wehen lassen und das süße Nichtsmüssen genossen. (Ihr erinnert Euch: Campen ist nix für Weicheier!) „Seeluft macht hungrig – wir sind wieder da!“ weiterlesen

Für den einen sind es 25 Cent …

Heute morgen beim Einkaufen. Ich schlendere in den Supermarkt und mein Blick fällt gerade noch rechtzeitig auf die leere Dose, die in meinem Korb hin und her kullert. Bei einem Geburtstagsgeschenk war eine Dose San Pellegrino Aranciata dabei gewesen, sonst haben wir eigentlich nie Dosen im Haus. Ich steckte sie in den Pfandautomaten und lauschte andächtig dem Häckselgeräusch. Als das Gerät meine Dose gefressen hatte, spuckte es ordnungsgemäß einen Pfandbon aus – 25 Cent. “Ganz schön viel, für so ne popelige Dose”, dachte ich mir. Und ging einkaufen. „Für den einen sind es 25 Cent …“ weiterlesen

Drei Monate Kindergarten – ein Zwischenbericht

Ihr Lieben, gestern war so ein Tag, an dem ich mir gerne einen Gehörschutz besorgt hätte. Nicht, dass ich meinem Kind nicht gerne zuhörte. Ich liebe es, wenn sie mir morgens erzählt, was sie im Kindergarten alles basteln wird. Ich bin jeden Tag aufs Neue gespannt, welche Splitter aus dem Kindergartenvormittag sie mit mir teilt und was ich erst Tage später (von anderen Mamas) erfahre. Wir singen gerne zusammen, wir lachen und kichern und lesen uns gegenseitig (!) vor. (Ich das was da steht, sie das, was sie glaubt, was da steht.) „Drei Monate Kindergarten – ein Zwischenbericht“ weiterlesen