Unser Wochenende – bebildert und rückwärts

Der erste Blick auf den See

Ihr Lieben, wenn ich mit dem anfangen soll, was mir vom Wochenende hängen geblieben ist, dann erzähle ich Euch die ganze Geschichte am besten rückwärts. Das Wochenende endete nämlich am Sonntagabend in der heißen Wanne mit einem gezerrten Oberschenkel, der mir jetzt immer noch weh tut, wenn ich ihn doof belaste.

Der Sonntag

Wie es dazu kam? Nun ja. „Unser Wochenende – bebildert und rückwärts“ weiterlesen

Bastelzimmer, ick hör Dir trapsen

“… und hier kommt der Spind hin”, sage ich und zeige mit beiden Armen an die leere Wand, aus der ein altes Abluftrohr ragt. Meine Worte hallen komisch hohl von den nackten Wänden, meine Schritte klackern auf dem staubigen Laminat. Noch ist es muffig und kahl in dem Raum der alten Fabrik, die uns seit ein paar Monaten gehört. Noch ist ein hässliches Loch in der Zimmerdecke, aus dem bei Regen das Wasser kommt. Aber bald, ganz bald, entsteht dort meine kleine, kreative Keimzelle. Mein Bastelzimmer. Mein Atelier. Ich habe das fertige Zimmer vor Augen und es wird so großartig sein. Aber leider muss ich mich noch in Geduld üben. Denn erst muss das Dach des alten Gebäudes saniert werden. Dann werden Leitungen neu verlegt. Der Raum bekommt ein Waschbecken und eine Heizung. Und eine Kaffeemaschine. Und einen neuen Anstrich. Und einen riesigen Basteltisch in die Mitte. UND. NOCH. VIEL. MEHR. Ich habe beschlossen, hier in loser Folge den Fortschritt zu dokumentieren. Kommt ihr mit in den Ist-Zustand meines Ateliers-to-be? „Bastelzimmer, ick hör Dir trapsen“ weiterlesen

Seeluft, Picknick und Gewinner

Hannah und Oma wagen sich ans WasserEs ist immer dasselbe: Wir packen Ende März den halben Hausstand in den Wohnwagen, setzen uns mit einem riesen Gespann in Bewegung und fahren gen Süden. Ich weiß genau, in welcher Kurve er zum ersten Mal auftaucht, der Bodensee. In dieser Kurve ruft die ganze Autobesatzung unisono “Der Seeeee!” (Traditionell vergessen wir auch jedesmal was in unseren tausend Kisten und Taschen. Macht aber nix. Campen ist Improvisieren in Reinkultur.) „Seeluft, Picknick und Gewinner“ weiterlesen

Warum ich die Queen toppe und ihr dabei sein müsst!

Ihr Lieben,

man sieht sich immer zweimal im Leben. Das dachte sich offenbar auch der Liebster-Award, denn er beschert mir zum zweiten Mal eine ganze Liste an Fragen, die diesmal von der lieben Tina kommen. Merci, ich antworte gerne!

Logo vom Liebster-Award

Dass es hauptsächlich ums Bloggen an sich geht, seht ihr gleich selbst. „Warum ich die Queen toppe und ihr dabei sein müsst!“ weiterlesen

Einfach mal Danke sagen … mit einem Geschenk für Euch!

Während ich diese Zeilen schreibe, genieße ich die absolute Ruhe um mich herum. Einzig das sonore Brummen des Wäschetrockners begleitet meine Gedanken. Das ist heute auch mal ganz angenehm, denn am Wochenende stand hier die Bude im Zeichen eines wahren Partymarathons!
Ich hatte am Freitag Geburtstag, mein Mann am Samstag. Während wir mit Freunden und Kindern von meinem Diezahlspieltkeinerolligsten in seinen Geburtstag reingefeiert haben (und er am Ende der Nacht wirklich kaum noch Stimme hatte, blöde Misterkältung) und der Samstag dann ganz entspannt vonstatten ging, hatten wir am Sonntag Verwandtschaft zu Besuch. Essen, quatschen, lachen, essen, Kuchen, Nachschlagholen, plaudern, auspacken, essen. So ist das halt, wenn man quasi einen Doppelgeburtstag feiert. Was im Übrigen eine sehr praktische und lustige Sache ist.

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Geflochtener Hefekranz für die Ostertafel

Hefekranz mit Osterei

Spätestens wenn man ein Kind hat, sollte man aufhören, großartig zu planen. Denn Kinder sind meistens die perfekten Plandurchkreuzer und Strichedurchdierechnungmacher. Womit ich jetzt indirekt bewiesen hätte, dass in jedem Mann ein Kind steckt. Denn heute ist es aunahmsweise nicht die kleine Miss, die meinen Tag durcheinanderbringt, sondern der Herzmann. Den hat nämlich quasi über Nacht die Rüsselpest heimgesucht und zwar so heftig, dass er bisher den Tag in der Horizontalen verbracht hat. Das an sich ist schon blöd genug, aber noch blöder ist, dass wir ab morgen im Feiermarathon sind, denn sowohl mein Geburtstag als auch seiner finden in den nächsten beiden Tagen statt. (Jetzt denkt mal nach. 😉 ) Und natürlich ist das Haus voller Leute. Willkommen in Rotzingen. „Geflochtener Hefekranz für die Ostertafel“ weiterlesen

Jetzt, später, viel später?

Wenn es um mein Kind geht, bin ich relativ unbeeindruckt von “guten Ratschlägen” von außen. Wir handhaben unseren Alltag so, wie es sich für uns richtig anfühlt. Dinge in unserem Tempo zu tun, Möglichkeiten auch mal auszulassen (kein Pekip, kein Elba, kein Säuglings-Feng-Shui), das fühlt sich für uns einfach richtig an.

Trotzdem begegnen mir nicht nur als bloggende und lesende Mama, sondern auch als Mutter in der Gesellschaft Familien, die Dinge grundlegend anders machen als wir. Ist ja völlig normal. Was bei uns wunderbar funktioniert, funktioniert bei anderen vielleicht überhaupt nicht. Was wir uns gar nicht vorstellen können, ist in anderen Familien das Normalste der Welt. Jeder so, wie er es für richtig hält. „Jetzt, später, viel später?“ weiterlesen

“Wir haben derzeit folgende Krankheiten: …”

So fängt der Zettel an, der an der Kindergartentür klebt. Was dann kommt, ist eine Auflistung allerlei Grausligkeiten, die niemand braucht. Magen-Darm, Mittelohrentzündung, Bindehautentzündung, Fieber und so weiter. Und wir? Wir haben heute eine ganze Woche Kindergarten abgehakt, ganz ohne Ausfälle. Ich will’s ja eigentlich nicht verschreien. Trotzdem – bisher hat sich das Kind tapfer geschlagen. „“Wir haben derzeit folgende Krankheiten: …”“ weiterlesen

Das Sackgesicht am Frühstückstisch

Der langjährige Blogleser mag sich jetzt über die Überschrift wundern. Er möge meine Wortwahl entschuldigen, aber trotz intensivster Grübelei fällt mir kein passenderer Ausdruck ein für den Herrn, der uns beinahe am Samstagmorgen im Hotel die Laune verdorben hätte. Beinahe natürlich nur, denn wir waren ja im Urlaub und das Sackgesicht nicht. Und gute Laune ist etwas, was bei uns in keinen Koffer passen würde.

Es war offenbar geschäftlich in Augsburg, dort fand eine Messe für Elektrogroßhändler statt. Und es saß zufällig zwei Tische von uns entfernt beim Frühstück. Eigentlich hätte ich der Herrenrunde keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt. Aber das Sackgesicht machte lauthals auf sich aufmerksam, als es mit seinem Teller vom Buffet zurück zum Tisch kam und sich darüber aufregte, dass das Hotel dasselbe Essensangebot wie vor fünf Jahren habe. „Das Sackgesicht am Frühstückstisch“ weiterlesen

Magischer Zeit-Booster fürs Wochenende

Ich habe eine Zeitschleuse gefunden! Während sonst nach Freitag ruckzuck Sonntagabend ist und ich mich regelmäßig frage, wo das Wochenende hin verschwunden ist, hatten wir die letzten drei Tage eine ganz besonders intensive Familienzeit – wir haben recht spontan die Koffer gepackt und sind übers Wochenende weggefahren. Kriterien waren – nicht zu lange Autofahrt, möglichst allwettertauglich und kindertauglich. Da mir bei der Vorstellung von Kinderhotel mit Rundumbespaßung graut, mein Mann kein Flugzeug betritt und ich keine Lust auf Camping hatte, fiel die Wahl auf einen Städtekurztrip – wir waren in Augsburg (was der geneigte Blogleser natürlich längst weiß, ich redete ja tagelang von nix anderem.) „Magischer Zeit-Booster fürs Wochenende“ weiterlesen