Topfgeschichten – Couscous-Salat caprese

Es ist unverkennbar: Draußen greift der Frühling mit aller Macht um sich. Selbst auf der rauen Alb hier knospen die Bäume und die Sonne hat am Nachmittag schon richtig Kraft. Vielleicht liegt es daran, dass ich gestern Abend Lust auf einen sommerlichen Salat hatte. Vielleicht war ich auch inspiriert von den winzigen Badeanzügen und dem noch winzigeren Bikini, die das Fräulein gestern bekommen hat – damit dem Badevergnügen ab sofort nix mehr im Weg steht. „Topfgeschichten – Couscous-Salat caprese“ weiterlesen

Topfgeschichten – Milchreisküchlein mit Granatapfel

Milchreis. Früher hätte ich mich dankend umgedreht. Süße Pampe? Nix für mich. Aber irgendwann hat mich mein milchreisliebender Mann mal wieder zu einem Löffel überredet und … jaaaaa, gar nicht so schlecht. „Topfgeschichten – Milchreisküchlein mit Granatapfel“ weiterlesen

Honeyspecial – Mund zu, Honig drauf!

Um mich herum hustet, schnupft und rotzt es. Daheim haben wir die Erkältungswelle alle hinter uns, aber beim Einkaufen oder in der Krabbelgruppe oder oder oder ist man umgeben von Taschentuchzückern und Nasenhochziehern. Das Fiese bei mir: ich habe sowieso empfindliche Lippenhaut. Wenn ich dann noch erkältet bin und oft Naseputzen muss, franselt meine Lippe regelrecht aus.

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Topfgeschichten: Karibik meets Kartoffeln

Draußen: Ein Grad Plus. Es regnet von einem einheitsgrauen Himmel. Manchmal kommt der Regen auch mit eisigem Wind von der Seite, gespickt mit kleinen Eiskristallen. Drinnen: Es duftet würzig und süß, es ist muckelig warm und eine Irre hüpft mit Suppenkelle in der Hand zu Eddy Grants “Gimme hope Jo’Anna” durch die Küche. „Topfgeschichten: Karibik meets Kartoffeln“ weiterlesen

Tee zum Verknuspern

Ihr Lieben, Pinterest ist eines Tages noch mein Untergang. Eigentlich wollte ich nur kurz (erster Denkfehler) gucken, was man so alles als Teegebäck bezeichnet. Dass ich dann dickköpfig Freestyle-Muffins gebacken habe, steht auf einem anderen Blatt. Aber ich habe etwas gesehen, was mir sofort gefallen hat – nämlich Kekse inTeebeutelform. „Tee zum Verknuspern“ weiterlesen

Knuspriges Goldstück zum Tee

Manchmal kommen zwei Zufälle zusammen und führen zu einem glücklichen Ende. Während ich neulich die erste Tasse von meinem neuen Schwarztee (von Kusmi, ja, ich bin dem Hype erlegen und ja, ich mag ihn wirklich) genoss, hätte ich Lust auf etwas Süßes dazu gehabt. Hätte, weil nichts im Haus war, was meine Gelüste erfüllt hätte. „Knuspriges Goldstück zum Tee“ weiterlesen

Topfgeschichten – Suppenglück zum Blättern und Träumen

Ich hatte es ja neulich schon anklingen lassen – meine Kochbuchliebe hat mir mal wieder eine Neuheit fürs Küchenregal beschert. Aber es war ja auch klar – wenn mir bei meinem derzeitigen Suppenhang so ein schönes Buch vor die Füße purzelt, kann ich nicht vorbei gehen. Und es hat sich gelohnt! Die Autorin des  Buchs Suppenglück, Sonja Riker, ehemals Reporterin, hat sich einen Lebenstraum erfüllt. Sie hat Stift gegen Schöpfkelle getauscht und eine Suppenküche eröffnet. Wer wie ich nicht unbedingt drei Stunden fahren möchte für einen Teller Suppe (die Suppenküche ist auf dem Münchner Elisabethmarkt), kann jetzt selbst zum Kochlöffel greifen und die Rezepte nachkochen. Und genau das habe ich heute getan, es gab Sellerie-Apfel-Suppe. Wer jetzt die Nase hochzieht und “iiih, Sellerie und Äpfel in der SUPPE?!” sagt – ausprobieren. Es schmeckt wirklich ganz toll! „Topfgeschichten – Suppenglück zum Blättern und Träumen“ weiterlesen

Zimt-Pommes, Mandel-Mayo und ein Burger zum Verlieben

Als Vegetarier hat man bei den großen Fast-Food-Ketten nicht wirklich Spaß. Man mümmelt Pommes und guckt den anderen beim Essen zu. Oder man bestellt sich einen Gemüseburger. Aber ganz ehrlich – so groß ist meine Verzweiflung dann doch nicht.

Als ich neulich Rezepte für Veggie-Fastfood in der JOY entdeckte, wusste ich: Das wird ausprobiert. Was soll ich sagen – vor allem die (vegane) Mayo war für mich eine echte Offenbarung.

 

Tomaten-Zimt-Pommes

Kartoffeln schälen, in Streifen schneiden und in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Zwei Teelöffel Olivenöl mit einem Esslöffel Tomatenmark, einem Teelöffel Zimt, einem Teelöffel Pfeffer und einem Teelöffel getrockneten Basilikum vermengen. Die Kartoffelstifte abtropfen lassen, in dem Ölgemisch schwenken und bei 180 Grad ca. 35 Minuten backen.

Allerdings muss man dazu sagen, dass die Rezepte weder kalorienarm noch fast im Sinne von schnell zubereitet sind. Ich stand eine ganze Weile in der Küche (fragt nicht, wie die danach aussah) und verarbeitete Öl, Öl und… Öl. Aber: Es lohnt sich. Mein absoluter Favorit ist die

Mayo mit Mandelmus

Zwei Esslöffel Mandelmus mit 100 ml Wasser, dem Saft einer Zitrone, 200 ml Öl, zwei  Teelöffeln Senf, Salz, Pfeffer sowie je einem Teelöffel Gemüsebrühe, Kurkuma und Paprikapulver mischen und mit dem Pürierstab zu Mayonaise aufmixen. Im Kühlschrank wird sie noch ein bisschen fester. Die Mengenangaben ergeben ein ordentliches Töpfchen voll, am besten ihr lehnt Euch aus dem Fenster und ruft die Kids aus der Nachbarschaft zum Pommesessen zusammen. Nur so als Tipp.

Ich konnte beim Fotografieren kaum warten, endlich in den Burger beißen zu dürfen. Er war so unglaublich lecker, dass ich ihn nach (!) dem Mittagessen auch noch verdrückt habe.

Ricottabällchen-Burger

30 g Parmesan (ich habe Schweizer Bergkäse genommen, da ich Parmesan nicht ausstehen kann. Schmeckt wie schon mal gegessen, finde ich …) reiben und mit 150 g Ricotta und zwei Esslöffeln Semmelbrösel zu einer Masse verarbeiten. Daraus mit den Händen acht kleine Bällchen formen und in Pflanzenöl anbraten. Ich habe dann fertige Buns, also Burgerbrötchen, aufgeschnitten, die untere Hälfte mit grünem Pesto bestrichen und auf einem Salatblatt (obligatorisch!) vier der Bällchen angerichtet. Statt Tomatensugo aus dem Glas habe ich kleingewürfelte frische Tomaten oben drauf gestreut und den Deckel zu gemacht. SO lecker.

 

Probiert es aus, es schmeckt wirklich ganz hervorragend. Mandelmus bekommt man in gut sortierten Reformhäusern oder Biosupermärkten. Die Verkäuferin erklärte mir, man könne es in Smoothies verwenden oder zum Aufpäppeln, wenn jemand krank war. Oder in Suppen. Oder morgens im Frühstücksbrei. Ich war ganz begeistert und überlegte, ein größeres Glas zu nehmen, bis sie dann sagte: “Im Geschmack ist es angenehm  sandig.” Äh … ja. Sand esse ich grundsätzlich nur in sehr kleinen Dosen. Wenn mir jetzt noch jemand eine Idee abgesehen der oben genannten für ein Glas minus zwei Esslöffel Mandelmus hat, her damit.

 

 

Topfgeschichten -Soulfood: Doktor, den T(r)opf bitte!

Während um mich herum alle krank ins Bett sinken (virtuelle Genesungswünsche!), habe auch ich ein ganz spezielles Fieber: Suppenfieber. Die Symptome sind leicht von einer echten Grippe zu unterscheiden: Statt heiße Stirn hat man eine kalte Nasenspitze. Das Fieber steigt nicht gegen Abend, sondern erreicht seinen Klimax kurz vorm Mittagessen. Man hängt nicht schlapp herum, sondern rennt in den Supermarkt, um Gemüse zu kaufen. Lauch zum Beispiel. Ihr kennt das alles? Dann habt ihr Euch sicher hier angesteckt. Was aber tut man gegen Suppenfieber? Nun. Die Behandlung ist äußerst einfach und effektiv: Suppe kochen – Suppe essen – Suppenfieber weg. „Topfgeschichten -Soulfood: Doktor, den T(r)opf bitte!“ weiterlesen

Love letter cake!

Der Valentinstag und ich – eine Geschichte, die eigentlich keine ist. Denn nichts verbinde ich mit mehr Kitsch und Kommerz, als ein aufgezwungener Tag der Liebe. Wir lieben ganz einfach jeden Tag und haben den Valentinstag bisher grundsätzlich ausfallen lassen. Wer zur Zeit jedoch am Pralinenregal des Supermarkts vorbei kommt, wird geradezu überschwemmt mit Dingen, die (meist frau) sich offensichtlich zum Valentinstag erhofft. Auch die Gärtnereien scheinen beim Blick auf den Kalender plötzlich an floristischer Diarrhoe zu leiden. Nie gibt es kitschigere Arrangements als kurz vom Valentinstag. Die Farbpalette erstreckt sich dabei auf rosa, rot und pink. Merke: Nur was sich in diesem Farbspektrum bewegt, ist valentinstauglich. Glitzer sind erlaubt. „Love letter cake!“ weiterlesen