Ihr Lieben, gestern war so ein Tag, an dem ich mir gerne einen Gehörschutz besorgt hätte. Nicht, dass ich meinem Kind nicht gerne zuhörte. Ich liebe es, wenn sie mir morgens erzählt, was sie im Kindergarten alles basteln wird. Ich bin jeden Tag aufs Neue gespannt, welche Splitter aus dem Kindergartenvormittag sie mit mir teilt und was ich erst Tage später (von anderen Mamas) erfahre. Wir singen gerne zusammen, wir lachen und kichern und lesen uns gegenseitig (!) vor. (Ich das was da steht, sie das, was sie glaubt, was da steht.) „Drei Monate Kindergarten – ein Zwischenbericht“ weiterlesen
Rosa Elefanten? Klar, als Stäbchenpuzzle für Euch!

Neulich in der Bastelabteilung. Eine blonde Frau steht mit offenem Mund vor einer Regalwand und weiß nicht, wo sie zuerst hingucken soll. Man sieht ihr an, dass es in ihrem Hirn gerade rattert und arbeitet. Irgendwann beginnt sie, scheinbar wahllos in die Auslage zu greifen und füllt ihr Körbchen mit allerhand Zubehör.
Ihr ahnt es – die Blondine bin ich. Und als ich diese Holzstäbchen sah, wusste ich, dass ich sie brauche, weil ich etwas … etwas … irgendetwas damit anfangen würde.
Und so geschah es. Die Stäbchen wanderten in unseren ultimativen Bastelkoffer. Ich möchte Euch in loser Folge immer mal wieder zeigen, was sich sonst noch darin befindet, habt ihr Lust?
Some days ago in the crafting section of a big DIY-store: A blonde woman gazes at the shelves and you can see that something is working in her head. Suddenly she picks this and that from the shelves and fills her cart. You guessed it – the blonde woman is me. When I saw these popsicle sticks I knew I had to have them. To craft .. something. And so I bought them and put them in our crafting box. Whatelse we have in there? I’m gonna show you some of our must haves in terms of crafting during the following weeks. Does this sound good?
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Kinderteller – #2: Gemüse-Bolognese mit Ravioli
“Ich esse mein Gemüse nicht, nein mein Gemüse ess’ ich nicht!” Habt ihr etwa einen solchen Gemüsekasper am Tisch sitzen? Vielleicht überzeugt ihr ihn mit dieser Gemüsebolognese, die ganz ohne Fleisch aber dafür mit vielen Kräutern und knackigen Stückchen daherkommt. Auf zu einer neuen Folge: Leckeres auf dem Kinderteller!

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Kinderteller – #1: Hirsotto mit Spargel

“Was koch ich nur heute?” – ich frag mich das öfter mal. “Mama, was gibt’s heute?” fragt mich meist das Kind parallel. Kennt ihr das? Nicht alles, worauf Mama Lust hätte, kommt auf dem Kinderteller genau so gut an. Wobei ich zugeben muss – in letzter Zeit klappt die Planung ganz gut, weil ich mir immer sonntags einen Zettel zur Hand nehme und mir für die kommende Woche Gerichte aussuche und einen Einkaufszettel schreibe. Dabei darf sich Hannah auch was wünschen. (Aber ich habe auch an manchen Tagen so um elf rum sehr ratlos vor meinen Vorräten gehockt und gegrübelt.)
Damit ich – und ihr – in Zukunft eine kleine Ideensammlung habe, wird es hier unter der Rubrik “Vegetarisch für Kinder” in loser Reihenfolge schnelle und einfache Rezepte geben. (Hier gab’s übrigens schon mal was!)
Los geht’s!
Wickie und Pippi löffeln das aus!

“Ich hab ein Hauuus, ein kunterbuntes Hauuuus, ein Äffchen und ein Pfeeerd, die schauen da zum Feensteeer raus …”
Hin und wieder Eigentlich täglich singen das kleine Fräulein und ich die Pippi-Erkennungsmelodie. Klar ist – die Kleine liebt das rothaarige Mädchen, dem scheinbar alles gelingt und das alles darf. Und neulich, als ich müde im Bett lag und nicht schlafen konnte, begannen meine Gedanken zu kreisen. Um unseren Urlaub in Augsburg, um die Figuren aus der Puppenkiste, die sie so begeistert haben, um Puppentheater allgemein und Figuren wie Pippi, Jim Knopf, Dr. Brumm und Wickie im Besonderen. Ich sinnierte über Handpuppen aus Stoff, überlegte mir Formen und Schnitte und plötzlich … waren da Kochlöffel vor meinem inneren Auge. (Was womöglich daran gelegen haben könnte, dass mein Magen nachts zu knurren beginnt, wenn ich nicht schlafen kann.) „Wickie und Pippi löffeln das aus!“ weiterlesen
Jetzt, später, viel später?

Wenn es um mein Kind geht, bin ich relativ unbeeindruckt von “guten Ratschlägen” von außen. Wir handhaben unseren Alltag so, wie es sich für uns richtig anfühlt. Dinge in unserem Tempo zu tun, Möglichkeiten auch mal auszulassen (kein Pekip, kein Elba, kein Säuglings-Feng-Shui), das fühlt sich für uns einfach richtig an.
Trotzdem begegnen mir nicht nur als bloggende und lesende Mama, sondern auch als Mutter in der Gesellschaft Familien, die Dinge grundlegend anders machen als wir. Ist ja völlig normal. Was bei uns wunderbar funktioniert, funktioniert bei anderen vielleicht überhaupt nicht. Was wir uns gar nicht vorstellen können, ist in anderen Familien das Normalste der Welt. Jeder so, wie er es für richtig hält. „Jetzt, später, viel später?“ weiterlesen
“Wir haben derzeit folgende Krankheiten: …”
So fängt der Zettel an, der an der Kindergartentür klebt. Was dann kommt, ist eine Auflistung allerlei Grausligkeiten, die niemand braucht. Magen-Darm, Mittelohrentzündung, Bindehautentzündung, Fieber und so weiter. Und wir? Wir haben heute eine ganze Woche Kindergarten abgehakt, ganz ohne Ausfälle. Ich will’s ja eigentlich nicht verschreien. Trotzdem – bisher hat sich das Kind tapfer geschlagen. „“Wir haben derzeit folgende Krankheiten: …”“ weiterlesen
Kreativ, sprachbegabt, fantasievoll … meins!

Keine Mama ist objektiv, wenn es um ihr eigenes Kind geht. Wir Mütter sind übereuphorisch wenn etwas gut klappt, überbesorgt wenn den Kurzen etwas fehlt, übervoll mit Liebe … weil halt.
Als Hannah sich so problemlos innerhalb von drei Stunden in den Kindergartenalltag eingefügt hatte und ihr die Eingewöhnung irgendwie leichter gefallen ist, als mir, wurde mir langsam bewusst, dass das Kind gar nicht mehr so klein ist. „Kreativ, sprachbegabt, fantasievoll … meins!“ weiterlesen
Green hair, don’t care. Und: Follower-Power bitte!
Ihr Lieben, ich brauch da heut zweimal Euren Rat.
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“Kommt denn der alte Holzmichel bald” … Neues aus dem Wartezimmer
“Früher haben wir Kinder halt geboren, nicht gegoogelt.” An diesen Spruch meiner Mama musste ich heute denken, als wir beim Kinderarzt im Wartezimmer saßen. Damals, in meiner Schwangerschaft, beschloss ich nämlich auf mütterlichen Rat hin, das was-könnte-sein-und-was-wäre-wenn-Suchen im Netz einzustellen, wenn es mal wieder im zunehmend kugeligeren Bauch irgendwo zwickte. Das brachte mir die nötige Ruhe und das Körpergefühl wieder, das der Kopf manchmal übertönt.
Hätte ich also im Vorfeld nicht gegoogelt, was einen bei der U7a-Untersuchung so erwartet, wäre ich heute bedeutend entspannter gewesen. Das Kind war heute morgen guter Dinge und ich eröffnete ihm beim Frühstück, dass wir in die Stadt gehen und kurz beim Kinderarzt vorbeigucken. “Bin ich krank?” fragte es. “Nein, der Doktor will nur gucken, ob mit Dir alles in Ordnung ist”, sagte ich. In ihrem Blick las ich sehr deutlich: “Ich halte das für absolut überflüssig.” „“Kommt denn der alte Holzmichel bald” … Neues aus dem Wartezimmer“ weiterlesen
