Psst… wir gucken mal…

…durchs Schlüsselloch ins Kinderzimmer!

Ich wollte Euch heute gerne meine Lieblingsplätze im Zimmer des kleinen Fräuleins zeigen.

Ich persönlich stehe ja nicht so unbedingt auf durchgestylte Kinderzimmer, die aussehen, wie aus einem Hipster-Möbelprospekt. Für mich muss ein Kinderzimmer Persönlichkeit haben und Individualität. Deswegen habe ich die Deko einfach selbst gemacht. Einiges davon habe ich früher schon einmal gezeigt, vieles ist nämlich entstanden, als ich noch schwanger war.

Aber jetzt guckt einfach selbst.

Hereinspaziert und willkommen bei…

Da mit meiner Schwangerschaft die letzten Tage unseres Arbeitszimmers gezählt waren, wir die Möbel aber umnutzen wollten, habe ich einfach die langweiligen schlichten Knöpfe ausgetauscht gegen kleine Monster…

Auch an der grünen Wand sind Monster gelandet (dann müssen wir sie schon nicht unterm Bett suchen…) Diese hier sind frei nach Bine Brändle, deren Illustrationen ich sehr liebe. (Als ich schwanger war und von einer entfernten Bekannten gefragt wurde, ob das Kinderzimmer denn schon fertig und ob ich womöglich schon etwas dekoriert habe, erklärte ich ihr, dass ich ein Bild gemalt habe. “Ah, das ist schön”, sagte sie. “Blümchen?” “Ne, Monster”. Ihr Gesicht wurde frostig, ich bin mir heute sicher, sie dachte, ich wolle sie auf den Arm nehmen. Aber es SIND doch Monster.)

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Direkt vom Baum…

…durchs Buch und auf Leinwand.

Hä? OK. Ich hole ein bisschen weiter aus.

Vor kurzem habe ich die Mädels meiner Krabbelgruppe (und ihre Kinder) ins Freie gelockt. Wir haben morgens bei strahlendem Sonnenschein Herbstblätter in Körbchen gesammelt und jedem Laubsauger Konkurrenz gemacht.

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Hirschhorn-Hype?

Landfrauen. Was habe ich gegrinst, als ich diesen Begriff in Zeiten meiner aktiven Redaktionsarbeit zum ersten Mal gehört habe. “Es gibt echt einen Haufen gelangweilter Hausfrauen, die nichts besseres mit ihrer Freizeit zu tun haben, als Marmelade einzukochen und damit angzugeben?” dachte ich mir. (Liebe Landfrauen, ihr tut sicherlich ganz tolle Dinge außer Marmelade zu kochen, und nur weil ich Ignorant das nicht besser weiß, lästere ich hier nach Herzenslust. Tse!) Bei dem Begriff Landfrau drängen sich mir noch heute Bilder von kittelbeschürzten, patenten, grauhaarigen Damen auf, die ad hoc 29 Kuchenrezepte nachts aus dem Tiefschlaf gerissen auswendig aufsagen können, die wissen, wie man Obstflecken aus Geschirrtüchern kriegt und wie man aus drei Paletten frischer Eier und einem Kilo Roggenmehl in zehn Minuten ein schmackhaftes Mittagessen für eine Fußballmannschaft zaubert. DAS sind die Landfrauen in meiner Fantasie.  “Hirschhorn-Hype?” weiterlesen

Reif für die Insel? Hier entlang!

Wir sind eine relativ durchschnittliche Familie mit klassischer Rollenverteilung. Mein Mann arbeitet, ich kümmere mich um Kind und Haus. Natürlich suche auch ich mir meine Aufgaben immer noch selbst, schreibe für die Zeitung, blogge mit viel Spaß und freue mich jede Woche auf “meine” Krabbelgruppe. Und ganz sicher ist unsere Routine oft etwas beruhigend Verlässliches. Wir haben wie vermutliche jede Familie liebgewonnene Rituale und genießen sie auch. Nur zur Zeit ist saisonbedingt einfach eines knapp – Familienzeit. Und damit meine ich nicht die fünf organisatorischen Dinge, die beim schnellen Abendessen geklärt werden und auch nicht die “wie war dein Tag?”-Frage zwischen Tür und Angel. Ich meine, uns fehlt Zeit zu dritt. Ich weiß, das wird wieder anders. Bis dahin müssen wir einfach alles mitnehmen, was geht. Und neulich hatten wir einen dieser tollen Überraschungsmomente, der mich zum diesem Blogpost inspirierte. Als wir auf der Heimfahrt das braune Hinweisschild am Straßenrand sahen und ganz spontan beschlossen, eine als reine Materialnachschub-Besorgungsfahrt geplante Tour zu einem Mini-Ausflug zu machen, führte uns der Zufall auf Schloss Mochental.

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Macht die Augen zu und… (TEIL 1)

…stellt Euch folgendes vor: Ein kleines Örtchen auf der Schwäbischen Alb. Es ist früher Winter, Mitte November. Die Abende sind empfindlich kühl draußen, am Himmel leuchtet schon der Mond inmitten einem Meer von glitzernden Sternchen. Und wer steht da auf dem Wanderparkplatz? Eine schnatternde, gackernde, besinnlich dreinschauende Horde Mütter mit kleinen Kindern. Ein paar Väter haben sich auch dazu gesellt. Plötzlich werden Feuerzeuge gezückt und wenige Augenblicke später erstrahlt die kleine Gruppe im Kerzenlicht ihrer SELBSTGEBASTELTEN LATERNEN!

War das nicht ein toller Einstieg? Jetzt aber husch husch zurück zur Realität. Denn die Laternen basteln sich ja nicht von alleine.

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Äpfel, Äpfel, Äpfel

Falls sich jemand da draußen in diesem fremden Internet wundern sollte, warum es hier grad ein bisschen still ist: Es sind die Äpfel. Genau genommen die Apfelberge, die meine Schwiegereltern derzeit zu Apfelsaft verarbeiten. Und weil so viele den Apfelsaft am Gären hindern möchten, bekommen sie ihn bei uns im Bag-in-Box-Verfahren konserviert. Und jetzt zählt ihr eins uns eins zusammen und ratet, wer das macht? Richtig. Und so sieht mein Arbeitsplatz derzeit aus:

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Das Glas…

…ist halt doch halbvoll. Auch wenn irgendwie zur Zeit der Wurm ein bisschen drin ist. Erst waren die Dachplatten kaputt und bescherten uns nach einem heftigen Regen eine Pfütze im Bad. Dann wollte sich bei der Apfelsaft-Abfüllanlage eine Pumpe nicht mehr drehen. Des Gatten iPhone landete unsanft auf der Ecke und wird seither von einem gesplitterten Display geziert, der Cabrio-Kühler gab den Geist auf… “Das Glas…” weiterlesen

Weg! Teil 2

Hier ist der Wurm drin. Nicht genug damit, dass ich heute Nacht um halb vier wach lag und nicht wieder einschlafen konnte, schlimmer, ich grübelte über so unglaublich wichtige Fragen nach wie: “Gibt es eine Winterreifenpflicht ab 1. Oktober?” Heute morgen dann die Erkenntnis: ne, gibt es nicht. Trotzdem könnte ein Anruf im Autohaus nicht schaden, denn wenn’s schneit, kommen ja alle, nech? Ich war mir sehr sicher, im März gleich beim Autokauf auch neue Räder gekauft zu haben. Das konnte die freundliche Dame im Autohaus auch bestätigen. Montiert auf Alufelgen. Guckste. Nur: da sind sie nicht mehr. Da im Autohaus. Ich mach mich also auf die Suche. Diesmal bin ich mir jedenfalls sicher: Im Bastelnirvana sind sie nicht.

PS: als ich auf der Suche nach dem Serviettenkleber die halbe Bühne umgegraben hab, hab ich die Filznadel gefunden. Auf der Suche nach Klebeband fand ich den Serviettenkleber. Herr Brathahn, wir verstehen uns.

PPS: Dieser Beitrag wurde für Sie mühsam auf dem iPhone erstellt. Gern geschehen. (Der Laptop zeigt nämlich seit gestern einen blackscreen. Demnächst ändere ich die Kategorie “weg” in “weg und/oder kaputt”. Aber erst muss ich die Reifen suchen, Sie verstehen das.)

 

 

Pin mich, ich bin der Herbst!

Wie viele habe auch ich ein Pinterest-Board. Was heißt eins. Ich hatte anfänglich eines, als ich dachte Pinterest sei so übersichtlich, wie ein Bilderbuch vom Tochterkind. Mittlerweile habe ich drölf verschiedene Bilder-Sammel-Ordner und viele davon drehen sich um meine kreative Seite. Nur während ich oft stunden-lang auf Pinterest abtauche und tolle Ideen sammle, bleibt es halt auch meistens beim Horten. Angeregt vom tollen Blog “Lillesol und Pelle” habe ich jetzt aber mal wieder die Filznadel in die Hand genommen, um einen Pin in die Realität umzusetzen.

So wurde aus diesem bunten Wust an Filzwolle… “Pin mich, ich bin der Herbst!” weiterlesen

Von kleinen und großen Drachen…

An Tagen wie diesem überlege ich mir schon mal, ob ich zum Drei-Uhr-Tee einfach ins Bett gehen und nicht mehr aufstehen sollte. Irgendwie wollte heute nichts rund laufen. Das Unterbett vom Wasserbett wollte sich nicht komplett in die Waschmaschine fügen, sondern einzeln gewaschen werden. Einmal nass wollte es dann trotz Trockner nicht wieder trocken werden. Das Kind guckte das nackte Wasserbett an, informierte mich mit den Worten “Bett taputt” kurz über ihre Einschätzung der Lage und verweigerte den Mittagsschlaf ohne das Unterbett. Auch eine auf dem Bett ausgebreitete Decke behagte dem Fräulein nicht. Irgendwann hatte ich dann zwei gute Ideen gleichzeitig: “Von kleinen und großen Drachen…” weiterlesen