Muttertag-und-Vater-und-Familien-Tag

Wer nicht grade blind durchs Leben läuft, wird an allen Ecken dran erinnert – “Am 10. Mai ist Muttertag!” Ich persönlich habe ja ein ausgesprochen ambivalentes Verhältnis zu diesem “Feiertag”. Dieses wir-kümmern-uns-einen-Tag-lang-um-Mama-und-schenken-ihr-überteuerte-Blumen-Gedöns ist einfach nicht meins. Ich sehe es jetzt seit drei Jahren ja nicht mehr nur aus Tochter-, sondern auch aus Muttersicht. Und auch wenn das Fräulein mich noch nicht mit selbstgebastelten Herzen aus Pfeifenreinigern beglückt, so ahne ich schon, dass es mir auch in Zukunft lieber ist, wenn sie mich das ganze Jahr über gleichmäßig liebt und nicht an einem Tag ganz besonders.

Upcycling: Dose wird zum Geschenk für den Muttertag

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Holla, die Wald(meister)fee!

In lichten Buchenwäldern soll er wachsen. Er enthält Cumarin (also nicht zuviel davon essen!) und als Kind glaubte ich, man könne ihn ausschließlich für gruselige Bowle benutzen. Aber neee, Waldmeister macht sich auch gut in der Torte! Wenn man Kuchen in zartem gruselgrün mag! Aber von vorne. Neulich blätterte ich gemütlich bei einer Tasse Tee durch die neue Living at home. Zwischen mir und der hellgrünen Torte – das war Liebe auf den ersten Blick. „Holla, die Wald(meister)fee!“ weiterlesen

Blütenpracht und Glück zum Essen

Wir haben das große Glück, “auf dem Land” zu wohnen. Da, wo man kein Auto braucht, um mit einem Kleinkind auf Schotterwege und in die Wiesen und Wälder zu gelangen. Dort, wo es im Ort einen Bäcker, einen Metzger und eine Bank gibt und das war’s. Dafür noch gepflegte Vorgärten und Magnolienbäume, Tulpen, Hornveilchen und Schlüsselblumen. Um diese Jahreszeit passiert dann etwas Magisches. Die Baumwiesen, die im Winter kahl und dürr und trüb ausgesehen haben, explodieren. Unten grün, oben, auf den Bäumen weiß und rosa. Die Frühlingsblütenpracht der Streuobstwiesen macht mich jedes Jahr aufs Neue sprachlos und ein bisschen ehrfürchtig vor so viel geballter Kraft und Schönheit. „Blütenpracht und Glück zum Essen“ weiterlesen

Warum ich eine Rabenmutter bin – und trotzdem den besten Brotsalat aller Zeiten hinkriege

Was für ein Montag. Während ich diese Zeile schreibe, steht ein Caipirinha neben mir, der braungebrannte Bartender zwinkert mir von der Strandbar zu und meine Füße baden in der Brandung des azurblauen … ok. Möglicherweise sind Teile dieser Beschreibung glatt gelogen. Unter Umständen sitze ich pappesatt im Schneidersitz mit dem Laptop am vollgepackten Esstisch und lausche dem Vogelgezwitscher draußen. Aber ich FÜHLE mich, als hätte ich Urlaub. Denn während der Sonntag gestern mit Mann und Kind und Streichelzoo und Miniatureisenbahn und Eis und Wasser und vor allem SONNE schon echt ziemlich toll war, war der Montag fast noch besser. „Warum ich eine Rabenmutter bin – und trotzdem den besten Brotsalat aller Zeiten hinkriege“ weiterlesen

Alle Tassen im Schrank!

Bevor ich heute loslege mit einer kleinen Bilderflut, wollte ich danke sagen für die vielen und lieben Kommentare auf allen Kanälen auf den Beitrag zu #regrettingmotherhood, ich habe mich wirklich über den Austausch gefreut.

Und so saßen das Fräulein und ich gestern morgen beim Frühstück und überlegten uns, was wir an dem frischen und später richtig verregneten Tag anstellen können. Vor geraumer Zeit hatte ich Porzellanmalstifte besorgt und weiße Tassen. Ein Regentag ist wie geschaffen, mit der Kleinen etwas neues auszuprobieren. Kinder in dem Alter brauchen Aufgaben und Herausforderungen, dann sind sie mit Feuereifer bei der Sache. (Und mir macht so ein bisschen Gebastel zugegebenermaßen auch Spaß… ) „Alle Tassen im Schrank!“ weiterlesen

Love is in the air! Und Grapefruit in the cake!

Wenn man morgens noch vor dem Wecker von Vogelgezwitscher geweckt wird, hat man a) den richtigen Schlafplatz und b) weiß man, dass es unaufhaltsam auf den Sommer zugeht. Ich war gestern den ganzen Tag im T-Shirt unterwegs. Man vergisst von einem auf den anderen Tag vollkommen, wie es war, die Steppjacke aus der Garderobe zu angeln und in die dicken Fellstiefel zu schlüpfen. Kurze Ärmel und Sonne auf der Haut – was braucht man mehr, um glücklich zu sein? „Love is in the air! Und Grapefruit in the cake!“ weiterlesen

Topfgeschichten – Sommer im Glas

Manchmal hat man Reste in der Küche. Und Reste von Resten. Und man kann damit nicht unbedingt etwas anfangen. Und dann wird man bei anderen Bloggern plötzlich fündig und freut sich wie ein Gartenzwerg über eine neue Leckerei.

Am Samstag gab’s bei uns Erdbeertiramisu. ERD-BEER-TI-RA-MI-SU.

Erdbeeren an sich sind ja schon der Knaller. Tiramisu auch. Aber die Kombination von beidem ist zum Niederknien. Das Rezept habe ich bei der wunderbaren Joanna gefunden.

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Topfgeschichten – Spaghetti mit grünem Spargel

Wann ist aus diesem Blog eigentlich ein Foodblog geworden? Hat das jemand mitbekommen? Haben sich womöglich meine Prioritäten verändert? Weg von Klamotten, hin zu Kulinarik? Möglich ist alles, wenngleich ich Euch fest verspreche, dass ich beim Kochen immer angezogen bin. Vollständig. (Wenn es nicht so umständlich wäre, könnte ich das Blog jetzt ja auch dailymeal oder dailyfood nennen …) „Topfgeschichten – Spaghetti mit grünem Spargel“ weiterlesen

Draußen, barfuß, glücklich

Es ist ja so mit der Inspiration. Sie fragt nicht, ob es einem grad passt. Kommt Euch bekannt vor? Ja, ich weiß, ich wiederhole mich. Aber als ich gestern Abend nach einem sonnigen Tag durch mein Pinterest-Board stöberte (Pinterest ist IMMER AN ALLEM SCHULD) und mir plötzlich nichts anderes als Finger-Food und Picknick-Ideen ins Auge stachen, war die Entscheidung eigentlich schon klar. Das Wetter sollte gut werden, auf dem Terminkalender stand nix, was man nicht hätte verlegen können – ich funkte kurz in den Freundeskreis und die Verwandtschaft und konnte dann vor lauter guter Ideen und Vorfreude fast nicht mehr einschlafen: Das erste Picknick im Garten!

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Topfgeschichten – von Knödeln, Röstlauch und Spongebob in der Brühe

Es gibt ja Tage, an denen man mit dem falschen Fuß aufsteht. Braucht keiner. Aber dann gibt es noch Tage, an denen man aufgestanden wird. Wie ich gestern. Um 6:51 klingelte das Telefon und ein leicht seniler älterer Herr verlangte nach meinem Mann, der schon aus dem Haus war. WER RUFT BITTE ZEHN VOR SIEBEN BEI FREMDEN LEUTEN AN? Meiner guten Erziehung war es geschuldet, dass ich ihn nicht fernmündlich einen Kopf kürzer gemacht habe. Aber an Schlaf war danach nicht mehr zu denken, weil das Kind bei meiner Rückkehr ins Schlafzimmer interessiert im Bett saß und fragte “wer war denn das?”. „Topfgeschichten – von Knödeln, Röstlauch und Spongebob in der Brühe“ weiterlesen