Hatschi!

Sie hat es geschafft. Das war zu erwarten, eigentlich, denn sie schafft es jedes mal. Wenn das Kind einen Schnupfen hat, kann ich schon mal Taschentücher und heiße Zitrone bereitstellen. Denn es wird exakt zwei Tage dauern, bis ich ein Kratzen im Hals verspüre. So auch diesmal. Und so rotzeln wir jetzt also im Duett, sie abklingend, ich anschwellend. Nur kann ich mir meine Nase schon selbst putzen. Und während wir also hier unsere Wehwechen pflegen, wollte ich Euch doch mal zeigen, dass ich nicht nur Herrin am Kochlöffel, sondern manchmal auch am Malerpinsel bin. “Hatschi!” weiterlesen

Wo zusammenfindet…

…was zusammengehört. Oder: Eine Liebesgeschichte im Bastelschrank in mehreren Akten.

Ich habe ja neulich in einem Anflug von Organisierwahn (war nötig. Echt. Ist viel besser seither.) meinen Bastelschrank aufgeräumt. Unter anderem. Dabei sind mir ungefähr dreißig lose, halb auf-, halb abgewickelte Geschenkbänder aller Couleur in die Finger gekommen. Ich kann sowas ja echt schlecht wegwerfen. Schönes Stoffgeschenkband? Kann man doch immer mal wieder verwenden.

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Topfgeschichten – Pastinaken-Zwiebel-Gulasch (und ein neuer Küchenhelfer)

echt essen fertig

 

…mit Kartoffelbrei.

Ich bin da zugegebenermaßen etwas einfach gestrickt. Sobald ich in einem Rezept “…mit Kartoffelbrei” lese, setzt mein Verstand aus und ich zücke Zettel und Stift, um die Einkaufsliste zu schreiben. Mit Kartoffelbrei kriegt man mich irgendwie immer. Da kann ich schon mal gnädig drüber hinweg sehen, dass ich Pastinaken jetzt nicht unbedingt für ein Highlight der Schöpfung halte.

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Vom Untersetzer zum Ideengeber

Meiner großangelegten Ausmist-Aktion fiel auch ein großer Stapel Instyles zum Opfer. Jedoch nicht, ohne vorher nochmal ausgeweidet zu werden. Alles, was mir gefallen hat, was mich irgendwie inspiriert, habe ich ausgeschnitten und erstmal in einem Ordner zwischengelagert. Weil ich mich aber kenne und weiß, dass ich morgens in ratloser Hektik keinen Ordner konsultieren werde auf der Suche nach guten Ideen, habe ich mir heute Memo-Boards gebastelt. Ich habe dazu zwei Kork-Topfuntersetzer genommen (IKEA) und sie ein bisschen verschönert mit Servietten.

 

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Schreib mal wieder!

Und zwar nicht nur eine sms oder eine E-Mail. So richtig auf Papier, meine ich. Von Hand.

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48 Päckchen…

…warten auf ein kleines und ein großes Kind hier im Haus. Will sagen – die Adventskalender für Tochterkind und Mann sind fertig.

Wie hier bereits angekündigt, habe ich den Kalender für die Zweijährige so gestaltet, dass sie die Tütchen leicht selbst aufreißen kann. Bei Butterbrottüten hält sich die Investition absolut in Grenzen.

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It’s teatime!

Mein Kind war lange Zeit ein absoluter Teeverweigerer. Fencheltee bei Bauchweh? HAHA. Nie werde ich denn empörten Ausdruck in diesem kleinen Gesichtchen vergessen, als ich ihr ein bisschen Fencheltee geben wollte, weil die Hebamme den als Allheilmittel gegen Bauchweh angepriesen hatte. “WILLST DU MICH VERGIFTEN?” sagte das Kind wortlos. Egal welchen Tee wir probierten, er kam, kaum hatten die Geschmacksknospen überhaupt mitbekommen, dass da etwas anderes als Milch kommt, wieder aus dem Kind raus.

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Advent, Advent, die Zeit, sie rennt…

 Und bevor ich wieder ungläubig feststelle, dass bis Weihnachten zwar noch ein bisschen Zeit, bis zum ersten Türchen des Adventskalenders allerdings nichts mehr übrig ist, habe ich dieses Jahr schon angefangen zu basteln. Eigentlich wollte ich hübsche kleine Schächtelchen falten, die man auch nächstes Jahr hätte wieder befüllen können. Dann sah ich allerdings…

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ZUVIEL ZUCKER???

ZUVIEL ZUCKER??? ICH?

Ähem. Könnte gut sein. Schuld daran ist natürlich das Internet. Und meine zwanghafte Organisiertheit. Schließlich will so ein Kindergeburtstag gut vorbereitet sein. Und wenn sich Frau Venus etwas in den Kopf gesetzt hat, kreisen ihre Gedanken in jeder freien Minute um das was, das wann und das wo. Und wer kauft es ein. Und wielange braucht man für xy. Und reicht es dann auch für alle. Ihr versteht schon.

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Psst… wir gucken mal…

…durchs Schlüsselloch ins Kinderzimmer!

Ich wollte Euch heute gerne meine Lieblingsplätze im Zimmer des kleinen Fräuleins zeigen.

Ich persönlich stehe ja nicht so unbedingt auf durchgestylte Kinderzimmer, die aussehen, wie aus einem Hipster-Möbelprospekt. Für mich muss ein Kinderzimmer Persönlichkeit haben und Individualität. Deswegen habe ich die Deko einfach selbst gemacht. Einiges davon habe ich früher schon einmal gezeigt, vieles ist nämlich entstanden, als ich noch schwanger war.

Aber jetzt guckt einfach selbst.

Hereinspaziert und willkommen bei…

Da mit meiner Schwangerschaft die letzten Tage unseres Arbeitszimmers gezählt waren, wir die Möbel aber umnutzen wollten, habe ich einfach die langweiligen schlichten Knöpfe ausgetauscht gegen kleine Monster…

Auch an der grünen Wand sind Monster gelandet (dann müssen wir sie schon nicht unterm Bett suchen…) Diese hier sind frei nach Bine Brändle, deren Illustrationen ich sehr liebe. (Als ich schwanger war und von einer entfernten Bekannten gefragt wurde, ob das Kinderzimmer denn schon fertig und ob ich womöglich schon etwas dekoriert habe, erklärte ich ihr, dass ich ein Bild gemalt habe. “Ah, das ist schön”, sagte sie. “Blümchen?” “Ne, Monster”. Ihr Gesicht wurde frostig, ich bin mir heute sicher, sie dachte, ich wolle sie auf den Arm nehmen. Aber es SIND doch Monster.)

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