Der Wurm ist drin. Und der Tag kann weg.

Es hätte alles so schön sein können. So produktiv. So entspannt. Der Plan war auch gut: Einkaufen wollte ich, Blogposts fertig machen, an einer Bastelvorlage feilen, kochen, bloggen und möglichst entspannt sein dabei.

Und dann war da der Wurm. Drin. “Der Wurm ist drin. Und der Tag kann weg.” weiterlesen

Na, wer bin ich?

Ich halte mich eigentlich für einen recht selbstreflektierten Menschen. Ich analysiere gerne die Charaktereigenschaften anderer Leute, weiß aber auch um meine persönlichen Schwächen und Stärken ganz gut Bescheid. Aaaaber: Andere Leute wissen das natürlich besser. Vornehmlich die, die mich gar nicht kennen. Das wird kein rant, keine Sorge, ich amüsiere mich viel mehr.

Gestern zum Beispiel. Das Wetter war usselig as can be und der beste Papa der Tochter war den ganzen Tag auf Terminen unterwegs. Ja am Sonntag. Kommt vor. Weil uns bei seiner Veranstaltung Kuchen in Aussicht gestellt worden war, war mein Körper auf süß getrimmt und jaulte empört auf, als der gute Gatte schrieb, die Veranstaltung wäre komplett überlaufen, es gebe wirklich keinen freien Stuhl mehr. “Na, wer bin ich?” weiterlesen

Wir wären dann soweit.

Bitte gehen Sie weiter, hier gibt’s zur Zeit nichts zu sehen. Jedenfalls nichts, was einen eigenen Blogbeitrag wert wäre. Ihr wollt die Krümel trotzdem lesen? Also schön.

Weihnachten?

Mal sehen: Adventskalender, zweimal: Check. Adventsgesteck: Check. (Danke, Mama) Weihnachtsgeschenke: Check. Verpackung: Check. Weihnachtspost. Check. Weihnachtsplätzchen: Check. (Eine Sorte. Kokosmakonen. Mjam.) “Wir wären dann soweit.” weiterlesen

Meine kleine Blase …

…kennt keine Uhr. Kein Jahr. Kein Datum. Wir planen Ereignisse nicht monatelang voraus obwohl ich gerne plane. Wir planen maximal bis nächste Woche. Das Kind und ich sind oft spontan unterwegs, schmeißen Vorhaben je nach Wetterlage kurzerhand über den Haufen und machen was anderes. “Meine kleine Blase …” weiterlesen

Kontrolle ist besser?

Es ist kurz nach 22 Uhr. Ich liege in der Besucherritze des Kinderbetts und warte auf das Sandmännchen. Das kleine Mädchen neben mir hat es mit dem Einschlafen noch nicht so eilig und erzählt noch wilde Geschichten. Ich gucke auf die Uhr des Handys. Schon fünf nach zehn. Wo bleibt der Mann des Hauses eigentlich? Um halb zehn hatte er gesagt, er gehe noch kurz den Anhänger ausladen. Was dauert da so lange? Das Tochterkind zuppelt an der Bettdecke, strampelt sie weg, zieht sie wieder her. Die Hitze des Sommertages hat sich in unserer Dachwohnung gesammelt und drückt auf uns. Ich schiele im Dunkeln wieder aufs Handy. “Na, klappt alles? Wo bleibst Du denn?” – Ich beobachte die beiden grauen Pfeile, die mir signalisieren, dass die whatsapp-Nachricht nicht gelesen wurde. “Kontrolle ist besser?” weiterlesen

Frau Franz Josef, Sie nerven.

Eigentlich wollte ich nichts dazu schreiben. Aber als ich heute mittag unversehens in eine Twitterdiskussion hineingeriet (lustigerweise, während ich neben meinem Kind lag und auf seinen Mittagsschlaf wartete), beschloss ich, es doch zu tun. Hier, auf meinem Blog. Meinem Mum-Blog, das entsetzlich anti-emanzipatorisch ist, wie ich erklärt bekam. “Frau Franz Josef, Sie nerven.” weiterlesen

12 von 12 – die Geburtstagsedition

12 Bilder vom 12. des Monats? Kannste haben, liebe Caro von “draußen nur Kännchen”.

Der Sonntag steht bei uns ganz im Zeichen des schwiegerväterlichen Geburtstags. So haben wir natürlich gebacken und Blumen besorgt …

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Von knittrigen Groupies und echten Fans – ein Abend bei ZZ Top

Bevor wir ein Kind hatten, waren wir jeden Samstagabend unterwegs bis tief in die Nacht. Als dann das Kind da war, traf dies ebenso zu, allerdings bezog sich das unterwegs sein nur noch auf nächtliches Abschreiten unseres dunklen Flurs mit greinendem Kind auf dem Arm. “Das wird auch wieder besser”, sagten uns Menschen, die es wissen müssen. Und sie sollten Recht behalten – die Kleine steuert jetzt auf ihren dritten Geburtstag zu und entlässt uns gerne mal einen Abend in die Freiheit, solange das bedeutet, dass sie ihre geliebte Oma dann für sich alleine hat. Und so kam es, dass ich meinem Mann zum Geburtstag Karten für ZZTop schenkte.

Während wir uns also gestern Abend unters Open-Air-Volk mischten und den Gitarrenriffs lauschten … betrieb ich Sozialstudien. Es liegt vielleicht daran, dass wir eine gewisse Ausgeh-Abstinenz hatten. Oder dass wir noch nie bei ZZTop waren. (Oder dass ich einfach gerne Leute gucke.) Auf alle Fälle habe ich Euch einen nützlichen Konzertbesucher-Guide zusammengestellt, der Euch helfen wird, euch zwischen den Menschen, die just neben Euch Bierbecher in die Luft recken und laut hörbar ein anderes Lied singen als die Band, zurecht zu finden.

Seid ihr bereit? Los geht’s! “Von knittrigen Groupies und echten Fans – ein Abend bei ZZ Top” weiterlesen

Wach.

Es ist Sommer, es ist heiß. Das Leben dümpelt so vor sich hin. Ich habe seit gestern blöde Kopfschmerzen, vermutlich bekommt mir die Hitze einfach nicht. Oder das Ozon. (Was macht eigentlich das Ozonloch? In meiner Kindheit und Jugend war das DAS Thema. Jetzt hört man nix mehr … )

Heute morgen dann – aufgewacht UNTER DER DECKE. Wer hat mich heute Nacht zugedeckt? Mein erster Weg führte mich unter die Dusche. Ich wartete auf eine Nachricht meines Mannes und ahnte schon vorher, dass sie nicht so ausfallen würde wie gewünscht. Ich sollte Recht behalten. Aber hey. Es wird schon seinen Grund haben. (Kryptisch, ich weiß. Aber mehr mag ich einfach nicht sagen.)

Der Mittagsschlaf tat mir nicht wirklich gut, weil mein Kreislauf danach nicht mehr existent war. Aber irgendwann nahm auch der seine Arbeit wieder auf.

Als dann allerdings ein Brief vom Doc in meinem Briefkasten lag (der mir sonst nie schreibt), befiel mich Optimisten doch leichte Panik. Den Satz “… besteht kein Grund zur Beunruhigung” hätte sie ruhig mal AUF den Umschlag drucken können.

Insofern: Lasst uns das Leben lieben und jeden Tag genießen. Gesundheit ist ein hohes Gut und manchmal ist es gut, daran erinnert zu werden. Morgen geht’s erstmal mit einem meiner Lieblingsmenschen Frühstücken. Alles andere wird sich finden.

Und Euer Dienstag so?

Wie ich einmal spät dran war, ein Brot vergaß und so Schlimmeres verhindern konnte

Liebes Tagebuch,

manche Tage plätschern ja echt seicht dahin. An manchen Tagen machen wir nichts als Ausflüge und genießen das Leben. An anderen, so wie heute, kommen wir dagegen fast in Hektik. Indem wir (also das Tochterkind und ich) fast ein bisschen verschlafen. Weil der Wecker nach nur hundert Versuchen aufgibt. Weil es am Wochenende schon wieder spät geworden ist und wir nicht mehr die Jüngsten sind (also nur ich) und offensichtlich ein Schlafdefizit haben. “Wie ich einmal spät dran war, ein Brot vergaß und so Schlimmeres verhindern konnte” weiterlesen